Tja, Freunde der Ballsportart, unsere Jungs haben’s leider – aber immerhin! – nur ins kleine Finale geschafft, und wer mir bei Twitter folgt, weiß, dass ich mein gesamtes Vermögen und Oma ihr klein Häuschen auf den deutschen Titelgewinn gesetzt habe, weswegen ich jetzt nichts mehr vom Fußball wissen will. Widmen wir uns also wieder anderen, wohl amüsanteren, aber wahrlich nicht wichtigeren Dingen. Dingen, wie dem Alphabet, Webseiten und Stöckchen. Oder am besten direkt alle drei zusammen.
Tim Van Damme, englischsprachiger Blogger und Design-Koryphäe aus Belgien, hat vor einiger Zeit in seinem Blog Maxvoltar folgendes, simple Spielchen gespielt: jeden Buchstaben in die Adresszeile des Browsers tippen, jeweils eine der angezeigten Webseiten niederschreiben und das ganze schließlich bloggen. So einfach kann Content-Produktion sein. So einfach lernt man neue Webseiten kennen – also sofern Fellow-Blogger und Kommentatoren nachlegen (wozu ich euch – Wink mit dem Zaunpfahl! – herzlichst ermutigen möchte, Stöckchen-like quasi). Ich lege vor:
Nachdem ihr euch nun über einen Monat beraten habt, um die Mutter aller Fragen, die Brötchenfrage, zu beantworten und sich am Ergebnis zuletzt auch nichts mehr getan hat, ist es jetzt wohl an der Zeit einen Gewinner zu küren.
Meine Damen und Herren, die Weisheit der Vielen hat entschieden: Die in jeder Hinsicht bessere Brötchenhälfte befindet sich – selbstverständlich und wie auch von mir präferiert – oben. So das Urteil der rund Zweidrittel-Mehrheit (109 Stimmen / 64% für oben, 60 Stimmen / 36% für unten; Stand: 26.12.2009, 3:00 Uhr).
Am Montag lassen wir das direkt notariell beurkunden und am Mittwoch geht’s dann bestimmt zu Stern TV & Co., um die frohe Botschaft bekannt zu machen. Wer von euch setzt schon mal den Wikipedia-Artikel auf und ruft bei der BILD an?
Zur Zeit geht eine Seuche durch die Blogosphäre. Eine Seuche, die alle infiziert, die schon immer mal ein Interview geben wollten, bisher aber nie um eins gebeten wurden. Eine Seuche namens formspring.me!
Da die dort hinterlassenen Fragen und Antworten aber eigentlich niemanden außer Fragensteller und Beantworter interessieren, ist das ganze irgendwie platt. Also dachte ich mir, drehen wir den Spieß um und spielen kurzerhand eine Runde Jeopardy (für die Kids: das ist so eine 90er-Jahre-Quizshow, bei der die Kandidaten Antworten vorgegeben bekamen und darauf die richtigen Fragen stellen mussten).
In diesem Sinne schnell die obige, weltbekannte “Think Music” anwerfen und auf formspring.me/eay eure Antwort hinterlassen. Ich versuche dann eine möglichst spektakuläre Frage dazu zu finden. Verstanden?
Ich habe mich auch mal an der iPhone-App Brushes (iTunes-Partnerlink) versucht und was lag da näher als Domokun zu malen. Natürlich sieht’s noch nicht so aus wie Jorge Colombos Cover für den New Yorker, aber für meinen Fingerfarbeneinstand finde ich’s ganz okay.
Jahrelang (wirklich!) habe ich am Konzept des eayz-Podcasts gewerkelt und kein Format schien gut genug zu sein, um den hohen Erwartungen meiner Leser standhalten zu können. Bis heute. Nachdem wir uns physisch, psychisch und vor allem linguistisch wochenlang auf die Aufnahme vorbereitet haben, Radio-, Podcast- und Hauswirtschaftslehrgänge besucht haben und die renommiertesten Witzeschreiber an Bord holen konnten, präsentieren Limpi und ich (unter unseren total verrückten Real-Life-Pseudonymen Kira und Stefan) die erste Ausgabe des abendfüllenden eayz-Podcasts. Viel Spaß!
Demnächst mehr (und dann erklärt Limpi auch, wer James Chase und Michael sind)! Bis dahin dürft ihr uns gerne in den Kommentaren zu der gelungenen Sendung, und mir zu meiner Lache gratulieren. Themenvorschläge für kommende Podcasts sind auch sehr willkommen!