Hi, this is eayz dot net.

Seriously, I hate Mondays.

Einträge, die Musik thematisieren.

Muxtape Search: Muxfind Mai 08

Leser Steve hat mich auf eine weitere Muxtape-Suche aufmerksam gemacht: Muxfind. Das ganze ist nach eigenen Angaben “schöner, besser, schneller” als Muxseek - und das stimmt auch. Jetzt fehlt noch ein Such-Plugin für Firefox & Co. und ich bin vollends glücklich! ;)

Muxtape Search: Muxseek Mai 05

Der von mir verehrten, absolut tollen, aber rechtlich zwielichtigen Webseite Muxtape hat bisher eine wichtige Funktion gefehlt: die Suchfunktion. Gute Muxtapes zu finden, war daher eher Glückssache - auch wenn die meisten Tapes eine äußerst hochwertige Zusammenstellung genießen. Nun gibt’s aber endlich Abhilfe aus dem Muxtape-Fanblock: Muxseek durchsucht sämtliche (?) Muxtapes nach Interpret und Song und liefert bessere Ergebnisse als Google.

Update: Es gibt nun eine weitere (und bessere!) Muxtape-Suche, vgl. Kommentare.

All that she wants Apr 27

Verrückte Welt: Das beste Lied der Kooks ist von Ace of Base. Weiterlesen »

I ♥ Muxtape Apr 20


Muxtape ist eine minimalistische und großartige Webseite, auf der man sich ein 12 Tracks umfassendes Mixtape zusammenstellen kann. Einfach ein paar stimmige MP3s hochgeladen, sortiert, fertig. Klar, das sich hier etliche Perlen finden lassen und man ganze Wochenenden hierin stöbern kann. Rechtlich versucht sich das Angebot dahingehend abzusichern, das man die Songs nur anhören und nicht runterladen kann. Nun ja. Und was unsere GEMA bei entsprechender Popularität des Services sagen wird, dürfte auch klar sein.

Bis dahin haben wir aber Narrenfreiheit (nein, diese Aussage unterliegt keiner rechtlichen Verbindlichkeit), weshalb ich euch hiermit auch auf das handgemachte Muxtape EAYZ Vol.1 hinweisen will, dass ich jemand für uns gemacht hat.

ELPUOC DDO EHT Apr 19

Gnarls Barkley haben ein neues Album (The Odd Couple, gar nicht mitbekommen) und bieten dies kostenlos (!) im Web an. Der Haken: Ihr bekommt das Album nur rückwärts. Das ist nicht nur verrückt und lustig, sondern auch leicht zu beheben: die MP3-Datei (ja, das ganze Album ist in eine Datei eingebettet, aber wenn “gratis” draufsteht, wollen wir ja nicht meckern) einfach in Audacity öffnen, alles markieren (Strg+A) und schließlich “Effekte” -> “Rückwärts” auswählen und abspeichern. Wunderbar, The Odd Couple vorwärts für lau. ßapS leiV!

Link zur Download-Webseite, auch ohne Anmeldung. (via, inkl. dem ßapS leiV-Witz)

Zuhause bei Michels Apr 08

[Trigami-Review]

An Promo-CDs in meinem Briefkasten könnte ich mich gewöhnen. Doch darum soll es hier nur nebensächlich gehen. Dass es ein neues Album von Wolfgang Michels gibt, soll vielmehr unser Thema sein. “Doch”, könnten unsere unwissenden Leser einwerfen, “was ist eigentlich ein Album?” “wer ist eigentlich Wolfgang Michels?” Die Antwort (wie praktisch alle Antworten) kennt die allwissende Wikipedia und lehrt uns, dass Wolfgang Michels ein deutscher Musiker, Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter, Produzent und Singer-Songwriter ist. Puh, das sind ganz schön viele Berufsbezeichnungen und dementsprechend umfassend ist auch Michels musikalischer Werdegang in der freien Enzyklopädie beschrieben. Uns soll daher nur interessieren, was der Dorffunk andere über ihn sagen:

Der Rolling Stone nannte ihn 1994 den “Meister der handgemachten Rockmusik”, der Musikexpress 1996 einen “Pionier mit Kultfigurstatus”. Dementsprechend ist Michels auch für die Musikexperten der Frankfurter Rundschau (man soll es nicht meinen, aber die haben anscheinend eine Musikredaktion) eine “Kult-Figur des Acoustic Groove”. Ja, das kann sich hören lassen - Begeisterung liegt in der Luft.

Grund genug sich näher mit dem Mann zu befassen und ein Ohr auf sein neues Album “zuhause”, das am 11. April (kommenden Freitag) erscheint, zu werfen. Michels’ Musik liegt - um einen Mainstream-Vergleichswert zu schaffen, für den ich sicherlich geköpft werde - irgendwo zwischen Grönemeyer, Lindenberg und Westernhagen. Im Gegensatz zu besagten Herren klappt das aber bei Michels ohne Kitsch und Pathos - soweit Samples und Promo-Songs mich das einschätzen lassen. Im Review bei 1beat bezeichnet man die Lieder von “zuhause” als “perfekt arrangierte Pop-Songs für Erwachsene mit ausreichend Ecken und Kanten” und bringt es damit auf den Punkt. Wenn es dann weiter heißt, dass der “begnadete Singer-Songwriter aus Hamburg […] lange Zeit eines des best gehütetsten Geheimnisse unseres Landes” war, dann mag das zwar stimmen, aber man fragt sich warum? Schließlich steckt hier drin das Potential einen Herbert Grönemeyer (verkaufstechnisch) mal auf die hinteren Ränge zu verweisen…

Genug der Worte. Der beste Weg sich einen Eindruck von Musik zu verschaffen, geht, klar, durch die Ohren: Auf der offiziellen Webseite von Wolfgang Michels könnt ihr ins Album reinhören. Wer’s lieber Web-2.0-mäßig mag, kann alternativ natürlich auch auf seiner MySpace-Seite in “zuhause” reinhören. Wem’s gefällt, der sollte am/ab Freitag den Plattenladen seines Vertrauens stürmen oder “den neuen Michels” bei Amazon bestellen.

Ich für meinen Teil bin durchaus angetan, wenngleich ich zur Zeit eher einem älteren Projekt von Wolfgang Michels lausche, auf das ich während meiner Recherche aufmerksam geworden bin: Percewood’s Onagram, Michels’ deutsch-amerikanische Band der frühen 70er. Auch echt gut. Und sobald ich damit durch bin, besuche ich den Herrn Michels wieder “zuhause”…

Juno B-Sides Mrz 31

Jetzt wollen sie’s aber wissen: Nach dem Erfolg des Juno Soundtracks, dem ja auch ich verfallen bin, hat Rhino Records dieser Tage eine Fortsetzung angekündigt. Ja, richtig gelesen: kein Sequel des Films, sondern eine Fortsetzung des Soundtracks. “Juno B-Sides: Almost Adopted Songs” wird ab dem 8. April exklusiv bei iTunes und ab dem 13. Mai überall anders erhältlich sein und Songs enthalten, die alle “essential members of the Junoverse” sind. Nette Idee, was auch immer das heißen mag. Die Tracklist gibt’s bereits bei /Film.

Ausverkaufter Ring Mrz 19


Rock am Ring 2008 ist ausverkauft! Und da das Line-Up dieses Jahr so verdammt großartig ist (ich spare mir die Arbeit hier alle aufzulisten) bin ich bzw. sind wir natürlich schon im Besitz meiner bzw. unserer Festival-Karten (sind wir doch, Herr Lee, oder?). Aiaiai, Vorfreude. (Vgl. auch die letzten RaRs 2006 und 2007.)

Kettcar, Graceland & Sylt Mrz 09


Kettcar, seit dem 28. Oktober 2002 meine deutschsprachige Lieblingsband aus Hamburg, sind zurück. Am Donnerstag auf dem Nachhauseweg von Johann König (den ich euch hiermit herzlichst empfehlen möchte!) habe ich bereits die neue Single “Graceland” gehört, die am 28. März erscheint und halblegal schon mal bei YouTube angehört werden kann.

Das ist Graceland, Baby, keiner wird erwachsen
Die kleinen dicken Kinder auf der Suche nach Kuchen

Das passende Album dazu wird “Sylt” heißen und am 18. April erscheinen - und ist natürlich schon vorbestellt. Selbstredend bin ich natürlich auch schon lange Besitzer einer Konzertkarte für die bevorstehende Tour, damit ich die Hamburger endlich mal wieder live sehen kann. Und ich freu mich. Wie Bolle.

Dossier: Yoko Ono Mrz 03


Yoko Ono, Künstlerin, Musikerin und Stein des Anstoßes bei den Beatles. Ihr Ehemann John Lennon hat ihr mit Oh Yoko! ein wunderbares Lied gewidmet und Thees Uhlmanns Band hat’s ebenso wunderbar gecovert1. Wie’s dazu kam, steht übrigens hier. Wenn Yoko Ono nicht gerade mit ihrem Erzfeind Paul McCartney für Hiroshima musiziert (sehr strange & scary!) und Bed Ins veranstaltet, dann nervt sie - singen die Ärzte. Aber sie ist auch über’s bloße Nerven hinaus unbeliebt: Viele Beatles-Fans geben ihr die Schuld an der Auflösung der Fab Four und werfen ihr die Bereicherung am Ruf und Vermögen von Lennon vor. Die Möglichkeit einer Beziehung mit ihr bezweifelt auch Rocko Schamoni1. “Ringo, sie ist bestimmt kein easy baby“. Ja, Yoko Ono sein ist nicht leicht. Und dass die Frau - übrigens eine der reichsten der USA - nur Ärger bringt, ahnte bereits Lennon himself in The Ballad of John And Yoko:

Christ, you know it ain’t easy
You know how hard it can be
The way things are going
They’re gonna crucify me.

Warum also, John? Und warum die Plastic Ono (Hardcore-)Band? Bestimmt wegen dem Glück der Iren! Mehr Plastic Ono Band ersparen wir euch hier. Übrigens hat Yoko Ono am gleichen Tag Geburtstag wie ich. Ist aber 52 Jahre älter als ich. Imagine, RWE.

1 iTunes-Partnerlinks, da ich keine anderen Quellen hierzu gefunden habe. Außerdem unterstützt ein Kauf über die Links euer Lieblings-eayz, Yoko Ono und den Weltfrieden!

Remix-Wahnsinn Feb 25

Das Internet ist schon eine verrückte Erfindung. Da gibt’s zum Beispiel eine japanische Spieleserie namens Touhou Project (die mir bis eben gänzlich unbekannt war), in der ein Vampirendgegnermädchen (hier ein Bild) mit dem Song “U.N. Owen was her?” vertont wird. Normale Arcade-Videospiel-Soundtrack-Kost, wenn ihr mich fragt:

Nun gibt es da draußen - also hier drinnen im Internet - genug crazy people, denen es offensichtlich an sinnvoller Freizeitgestaltung fehlt und die daher nichts besseres zu tun haben als aus obigem Song folgenden Remix, den Ronald Remix, zu komponieren:

Ja, der Ronald Remix gehört zu den irrsten und beängstigendsten Dingen, die ich je gehört hab. Aber, klar, wo’s schon mal solche bizarren Auswüchse gibt, da finden sich - hier kommt das verrückte Internet wieder zum Zug - weitere liebenswürdige Spinner, die zu besagtem Remix noch das passende Musikvideo produzieren. Und was würde sich beim Ronald Remix mehr anbieten als ein Video mit Ronald McDonald himself?

Nach dem Klick also ein Video, das uns zeigt, welch wichtige Funktion das Internet inne hat - oder was nach ner Überdosis Hamburgern mit einem passieren kann: Weiterlesen »

Wie weit ist es bis zum Horizont? Feb 20

Wir nehmen unseren Bildungsauftrag sehr ernst. Die tägliche eayz-Lektüre soll ja schließlich nicht Schuld darain sein, dass ihr Teil der “Generation Doof” seid. Deshalb beantworten wir, womit eigentlich Knorkator, die meiste Band der Welt, und ihr Freund Pythagoras gemeint ist, heute die Frage: Wie weit ist es bis zum Horizont? Aber seht selbst: Weiterlesen »

Military, nothing is safe. Jan 16

Nach langer Zeit wurde ich direkt von zwei Seiten (JeriC und PlayStar) mit einem Stöckchen beworfen. Die Aufgabe ist es, eine Band samt Album wie folgt zu basteln:

1. Den Namen der Band liefert der Titel eines zufällig gewählten Wikipedia-Artikels.
2. Den Namen des Albums liefern die letzten vier Worte des letzten Zitats von hier.
3. Das dritte Bild aus diesen zufällig gewählten flickr-Bildern ist das Cover.
Bonusaufgabe: Eine kleine Geschichte zur Band und dem Album schreiben.

Erstaunlich was für brauchbare Ergebnisse diese Vorgehensweise liefert - haben wir etwa das ErfolgsgeheimnisTM der Musikindustrie entdeckt? Bei mir ist die Band “Le Bô” mit ihrem Debüt “Military, nothing is safe.” herausgekommen. Seht selbst: Weiterlesen »

Oben oh-nee Jan 14

Unsere Mainstream-Rapper von Fettes Brot kommen am 15.2. mit ihrem neuen Song “Bettina, zieh dir bitte etwas an” daher. Im Pressetext verkauft man uns das ganze folgendermaßen:

Es ist genug jetzt. Die Kinder der Generation Oversexed und Underfucked kriegen eine überfällige Hymne untergeschoben. Eine Anti-Ode auf die hohlen, hungrigen Körper von Millionen, ein trojanisches Pony zur Wiederverzauberung von Sex und Liebe. (Quelle)

Im Radio Bei YouTube könnt ihr euch Bettina anhören. Klar, das ganze steht im Zeichen der schwulen Mädchen und dieser ominösen Emanuela, aber mir gefällt’s trotzdem (oder gerade deswegen?). Das Album soll dann übrigens nen Monat später folgen.

Aber, kann mir das bitte ein Musikindustrieller erklären, was ist das eigentlich für eine fiese 90er-Jahre-Verkaufsstrategie? Nachdem ich Bettina das erste Mal im Radio gehört habe, bin ich schnurstracks zum iTunes Store (Werbelink) und wollte Geld ausgeben. Aber nichts: niemand wollte es. Denn VÖ des Songs ist erst in Party-technisch nicht allzu naher Zukunft. Und dann wundert man sich, dass die Kids sich den Song vorher aus dem Radio rippen, ins Netz stellen und haufenweise downloaden und man einige potentielle Käufer verloren hat? Warum also nicht parallel zur Radiopremiere veröffentlichen? Auch bei Junge hab ich mir diese Frage schon gestellt - also wer kennt die Antwort?

I ♥ Arctic Monkeys Dez 04

Was kann ich schon über das gestrige Konzert der Arctic Monkeys im Kölner Palladium schreiben? Worte würden sowieso nicht ausreichen, um das zu bescheiben, was ich gestern Abend erlebt habe. Nur so viel: der Auftritt war noch besser als der bei Rock am Ring (obwohl dort “Leave before the lights come on” gespielt wurde), da die Stimmung vollkommen war. Einfach jeder im Raum hatte den Drang sich vom ersten Ton an zu bewegen und niemand stand still, bevor der letzte Ton verstummt war. Leider war das Konzert viel zu kurz - hätte ich mehr Geld, würde ich der Band nachreisen, um fast jeden Abend eines ihrer Konzerte zu besuchen. Vielleicht würde ich so auch lernen Alex Turner zu verstehen, wenn er nicht singt…

Leider haben mir einige Lieder gefehlt (s.o. und z.B. “Choo choo”), aber ich konnte nicht enttäuscht sein, da zwei neue Lieder gespielt wurden (Die komplette Setliste könnt ihr euch hier ansehen. Zusätzlich gibt es noch einen ausführlicheren Bericht zum Konzert.). Ich bin also jetzt schon hibbelig wegen dem neuen Album und hoffe, es kommt schon sehr sehr bald raus.

Um meine Wartezeit zu verkürzen werde ich mir erstmal die Single “Teddy Picker” zulegen, die es seit gestern gibt.

P.S.: Bitte helft mir: ich muss das “Who the fuck are Arctic Monkeys”-Shirt haben. Wer also weiß, wo ich Unmengen von Geld lassen muss, um es endlich zu besitzen, sollte bitte sofort kommentieren.

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