
Eben beim Medienfest im Kölner Mediapark gewesen um Thees Uhlmann und Freunde, sprich Tomte, live zu sehen. Für lau. Komplett umsonst. Und – stellen wir das Fazit an den Anfang – das Preis-Leistungs-Verhätlnis war hervorragend: Eine gut gelaunte Band liefert ein gutes Konzert ab, man stellt sich gemütlich mit einem leck’ren Bierchen dazu, Maria sagt “Ja”, die Sonne scheint – was will man mehr? Besser kann man die Woche nicht ausklingen lassen (ja, Tomte waren besser als letztes Jahr am Ring und fast so gut wie in der LMH letztes Jahr).
Musik über der Stadt
Serverschränke sind böse!
Aufgepasst! Solltet ihr jemals irgendeinen IT-Beruf ausüben und erfahrt, dass am nächsten Tag neue Serverschränke geliefert werden, guckt, dass ihr das Weite sucht! Nehmt euch frei, macht krank oder verbringt den ganzen Tag auf der Toilette – denn Serverschränke sind eure Feinde, glaubt mir. (Und wo wir schon mal beim Thema sind: Mr. T is the T in IT!)
It’s my life
Tagebuchblogging soll ja sympathisch machen und dem voyeuristischen Leser vermitteln, dass nicht nur sein Leben banal und langweilig ist, sondern auch das seines Lieblingsbloggers. Also will auch ich an dieser Stelle die Illusion des BlogrockersTM kitten und bringe euch – nach meiner persönlichen Vorratsdatenspeicherung – nun auch noch mein Offline-Leben:
Liebes Blog, bin am Samstagmorgen um 20 vor 7 nach Hause gekommen. Weil putzmunter direkt mal in die Bäckerei spaziert und total zerknittert einen Großeinkauf getätigt. Zuhause dann für alle hier im Haus lebenden Personen Frühstück gemacht und alle geweckt (hehe). Dann ins Bett. Bis zu Scrubs. Am Abend ne kleine Einkaufstour und auf den Friedhof. Die restliche Zeit mit diversen Serien und Mario Strikers Blabla verbracht. Zwischendurch immer wieder von Übelkeit und Hitzeattacken übermannt worden. Familie führt dies auf spätes Nachhausekommen zurück – Idealisten! Schließlich diesen Blogeintrag verfasst und dem Leser, dir, wertvolle Lebenszeit gestohlen. Nun wahnsinniges Lachen und Bett.
Rock am Ring 2007
Gestern Abend vom Nürburgring zurückgekehrt, wo an diesem Wochenende unser aller Lieblingsfestival “Rock am Ring” stattgefunden hat. Weiterhin fühle ich mich vorwiegend durchgenudelt. Was das bedeutet kann sich jeder Ringrocker selbst ausmalen: Pogo, 24-Stunden-Beschallung und feinstes holländisches Baron Pils hinterlassen auch an mir ihre Spuren … wär ja noch schöner wenn nicht, dann könnte ich mein Geld ja gleich zum Fenster rauswerfen. Spaß hat’s jedenfalls gemacht und das ist ja das wichtigste.
Beim Festival dieses Mal nicht so viele Bands gesehen wie 2006, aber dafür so ziemlich alles was mich interessiert hat – man vegetierte halt schon mal ein, zwei Stündchen zu lang auf dem Campingplatz (Müllenbach for life!). Mein anfänglicher Plan hat sich jedenfalls auf The Hives, Razorlight, Jan Delay, bisschen Muse, bisschen My Chemical ‘fucking’ Romance, Arctic Monkeys, The White Stripes, Kaiser Chiefs, Mando Diao, Beatsteaks, Korn, Die Ärzte und Wir sind Helden reduziert (wer jetzt mit dem Mauszeiger über die Bandnamen fährt, der bekommt sogar meine unabdingbare Meinung zu jeder Band).
Alle die nicht dabei sein konnten oder die es nochmal aus einer anderen Perspektive erleben wollen, sollten sich jetzt sämtliche RaR ’07-Videos bei YouTube ansehen. Allen voran Hey Du von den Beatsteaks. Alle Ärzte-Fans verweise ich an dieser Stelle zum Bootleg-Download des Ärzte-Konzerts am Sonntag bei Kill Them All (32 Songs, insgesamt 140MB, gute Qualität da Mitschnitt der MTV-Liveübertragung). Freunde und Feinde gucken sich meine RaR-Fotos an und allen anderen sei gesagt, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen. Rock on!
Rockender Ring, ich komme!

Rock am Ring, Deutschlands größtes Musikfestival, steht wieder vor der Tür. Die anderen eayz’ler sind gestern schon vorgefahren. Limpi und ich machen uns jetzt gleich auf den Weg Richtung Nürburgring. Bin mal gespannt, was vor Ort wieder alles passiert und werde euch im Nachhinein wieder ausführlichst Bericht erstatten. Für diejenigen, die mich am Ring antrefen wollen, Stichwort “Meet & Greet with Eay”, habe ich mal meinen total unzuverlässigen Plan, mit den Bands, die ich sehen will, hochgeladen. Also vielleicht sehen wir uns – ich bin der Typ mit dem eayz-Shirt und unseren Campingplatz erkennt man daran, dass die ganze Zeit über Hooked on a Feeling läuft. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende euch allen, rock on!
Throw away your Television!
Natürlich. Da kommt man von einer mehrstündigen Rock-am-Ring-EinkaufstourTM zurück und will sich nur noch chillig auf’s Sofa knallen und mit der vierten Staffel von 24 anfangen und dann das: Mein Fernseher ist tot! Scheiße. Geht nicht mehr an. Okay, er stand schon einige Jahre in meinem Dienste, aber … so gar nicht mehr. Damn. Vorgestern hatte ich sogar schon am Mittagstisch erwähnt, dass ich den Eindruck habe, mein Fernsehgerät würde demnächst – dabei dachte ich noch an eine Zeitspanne von ein bis zwei Jahren – den Geist aufgeben. Egal, sagte ich, dann sind die HD-TV-Götzen so billig, das geht schon.
Right now ist aber verdammt nochmal gar nichts billig. Ein normaler Röhrenfernseher ist bezahlbar, doch dann muss spätestens in zwei Jahren eh ein High-Definition-Monster her. Wofür also zwei Mal Geld ausgeben? Im Moment steht jedenfalls ein Sperrmüllfund mein alter Fernseher, den ich in meiner unendlichen Messi-Weisheit aufbewahrte, auf dem hiesigen Fernsehschränkchen. Nur leider brummt das Dingen wie ein Rasenmäher und – haltet euch fest! – wenn ich DVDs schauen will, läuft im Hintergrund leise der Ton des TV-Programms mit. Da sind Heizöfchen ja nichts gegen. Ich brauche also einen neuen Fernseher. Einen neuen, teuren HD-Fernseher. Yipee kay yay, Schweinebacke!
Wenn ein paar Leser HD-TV-Kenner sind, wären ein paar Tipps in den Kommentaren sehr hilfreich, damit ich mich möglichst bald auf den Weg machen kann (… scheiß Feiertage!).
American Football!
Am Samstag zum ersten Mal ein Football-Spiel ohne Fernseher dazwischen angesehen: Die Cologne Centurions gegen Rhein Fire im Müngersdorfer Stadion RheinEnergieStadion also known as Colosseum zu Köln. Wie’s mir gefallen hat? Sehr gut. Schon alleine die Pre-Game-Show mit kämpfenden Maskottchen (die auch mal gerne Cheerleader entführen), einer Motocross-Freestyle-Show, Elton und den singenden RTL-Autohändlern Jörg und Dragan war schon gut, aber nachdem die Centurions sich nach einer äußerst schwachen ersten Halbzeit wieder zurückgekämpft hatten, bekam man zudem ein spannendes Footballspiel geboten. Ich denke, wenn mehr Leute vom Eventfaktor eines solchen Spiels wüssten, wären die Stadien auch regelmäßig gefüllt – die NFL Europa hat ja derzeit ein kleines Zuschauerproblem. Mich hat’s jedenfalls überzeugt; mein Fazit: Wird wiederholt. (World Bowl XV in Frankfurt anyone?)
Mir san a bayrische Band
Ich war ja übers Wochenende in München und “wenn man mal für knapp zwei Tage München erkunden kann”, dachte sich mein Köper, “dann kann man doch auch krank werden. Mit Fieber und so. Das wird ihn upfucken, den Eay.” So ist er also zu mir, mein Körper. Nun ja, ich lag tatsächlich am Samstag flach im Hotelzimmer und konnte es selbst kaum glauben. Dennoch: Am Freitag war ich fit und konnte mir die Allianz Arena ansehen…
Und ja, ich muss es zugeben, die Bayern haben sich dort mitten ins Nirgendwo ein schönes Stadion gesetzt. Fußball gucken par excellence. Am Freitag spielten jedoch der 1. FC Köln und 1860 München: beide Mannschaften schwach und Torchancen waren nie Eigenwerk. Schließlich gewannen die Löwen, was ein paar Dutzend Kölner Fans jedoch nicht den Tag vertrübte, so dass sie den Weg vom Stadion zur Bahn mit “Nie mehr 2. Liga!“- und “Wir sind nur ein Karnevalsverein!“-Gesängen untermalten, was die Löwen-Fans offensichtlich nicht verstehen konnten: neben mir hörte ich einen 60er-Fan auf tiefstem Bayrisch einen anderen fragen, warum die FC-Anhänger immer noch singen, worauf dieser auf ebenso tiefstem Bayrisch mit “Du weisst schon: Jeder Jeck is anders” antwortete. Schön.










