Am Abend Neues vom Wixxer geschaut. Im Vorfeld hat man ja von scheiße bis genial alles an Kritik und Lob gehört. Und da zumindest ich den ersten Teil damals ganz nett fand, wollte ich nun sehen was aus Kalkofes Mattscheibe 2tem Wixxer geworden ist. Und das ist leider nicht viel. Alle guten Szenen gab’s bereits im Trailer und/oder Fernsehen und generell waren die Witze eher Otto-like à la 7 Zwerge (wer den gesehen hat, weiss, dass das nichts gutes verheißt). Einziger Hoffnungs- schimmer auf der Leinwand wie immer Christoph Maria Herbst als Alfons Hutler (siehe Handy- spot hier), der den bösen Mann mit dem kleinen Bart (nicht dieser hier) erneut hervorragend darstellt. Mann wünscht sich von Szene zu Szene in der Hatler vorkommt – schön vor allem, wenn er Karaoke singt – und das war’s dann nach den anderthalb Stunden schon. Lasst’s nun gut sein, Triple Wixxx will kein Mensch mehr, wir wollen einen Hatler-Film!
Neues von Hatler
Buddy Israel must die
Für das Fußvolk: Eben Smokin’ Aces gesehen. Einen Film über ein Dutzend durchgeknallte Auftragskiller, die für eine Millionen Dollar einen Mafia-Kronzeugen ausschalten sollen. Wer den Trailer gesehen hat, der erwartet einen soliden Actionfilm ohne weiteren Anspruch, doch den gibt es nicht so wirklich: Die erwartete Action gibt’s zwar, auch wenn’s nicht so konsequent durchgezogen wird wie im Trailer angedeutet. Außerdem tut der Film so als hätte er eine Handlung. Soll heißen, die Handlung wirkt bemüht verschachtelt und verschwörerisch, ist aber eigentlich nur Zierde. Dennoch bleiben ein paar kultige Szenen und ziemlich coole Charaktere, die den Film zu einem akzeptabelen “okay” abrunden.
Für’s Feuilleton: Außerdem waren wir gestern mal wieder im Theater an der Kö zwecks Gala zum Stück Das andalusische Mirakel. Jochen Busse ist – ich hätte nach dieser Freitagsabend- sendung auf RTL nie gedacht, dass ich das mal sagen würde – ein genialer Komödiant und Schauspieler und daher war das Theaterstück äußerst amüsant, sprich: empfehlenswert.
Das Leben als Romanfigur
Nachdem Will Ferrell in Ricky Bobby schon großartig war und der Trailer eine intelligente Story versprach, haben meine Freundin und ich uns am vergangenen Donnerstag endlich Stranger Than Fiction, zu deutsch “Schräger als Fiktion” angesehen. Darum geht’s: Will Ferrell ist Harold Crick, ein Steuerfahnder, der plötzlich durch eine Erzählstimme erfährt, dass er die Hauptfigur in einem Buch ist, das offensichtlich mit seinem Tod enden soll, was sein Leben natürlich komplett auf den Kopf stellt. Zum Glück! In den folgenden zwei Stunden sehen wir zur Abwechslung mal keinen platten Klamauk, sondern werden gut unterhalten. Das ist schön. Lediglich das 08/15-Eierkuchen-Happyend passt irgendwie nicht zum Konzept des Films. Das ist schade. Meine Empfehlung: Trotzdem (auf DVD) angucken.







