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Seriously, I hate Mondays.

Einträge, die Kinolog thematisieren.

I am Iron Man Mai 03

Am Donnerstag war es endlich so weit: Iron Man, die neueste Comicverfilmung aus dem Hause Marvel, bespielt die Lichtspielhäuser weltweit. Der Film ist hoffnungs- und erwartungsgemäß - das muss ich jetzt mal vorweg nehmen - ein Kracher! Bereits in der ersten Szene lernen wir den hedonistischen Playboy Tony Stark kennen und lieben. Es folgen ein Einblick ins Luxusleben von Stark und eine Entführung durch Terroristen, die mit der Geburtsstunde der ersten Iron-Man-Version und dementsprechend viel Ka-Boom! endet, bevor Stark sich entschließt die effektivere Iron-Man-Rüstung zu kreieren und Gutes zu tun. Abgerundet wird alles durch unglaublich viel Action, unglaublich viel Wortwitz, einen unglaublichen Robert Downey Jr. - niemand hätte Stark besser darstellen können! - und einen unglaublichen Showdown! Kurz gesagt: Iron Man ist die bisher beste Marvel-Verfilmung und ein durch und durch gelungener Action-Kracher! So muss eine Comicverfilmung aussehen - da können bisher nur Batman und Marv mithalten. Ich freue mich jedenfalls bereits jetzt freudestrahlend auf 2010 und den nächsten Iron Man.

Ach ja, Stan Lee hat den besten Gastauftritt ever!

You name it, we shoot it Apr 08

Am Wochenende Be Kind Rewind gesehen, den ich lange und sehnsüchtigst erwartet habe. Die Idee ist großartig: Jack Black wird beim Versuch ein Kraftwerk lahm zu legen magnetisiert. Als er die Videothek seines besten Freundes betritt, löscht er sämtliche VHS-Kassetten. Um die Videothek vor dem Bankrott zu retten, entschließen sich die zwei die gelöschten Filme selbst nachzudrehen, zu “sweden“. Schon bald erreichen die Filme Kultstatus in der Nachbarschaft. So wunderbar und innovativ das alles klingt, kann es natürlich nicht sein - wäre ja auch zu schön gewesen. Stattdessen geht dem Film die Luft aus: Man bekommt nur eine Hand voll geswedeter Filme zu sehen und anstatt hier auf nachgedrehte Blockbuster zu setzen, gibt’s Filme, die beim Großteil des Publikums nur ein großes Fragezeichen über dem Kopf hervorriefen. Auch die schlussendliche Kritik an Hollywoods bizarrem Copyright-Konstrukt kann - obwohl ebenso wunderbar - nicht mehr viel ausrichten. Die Idee von “Abgedreht” (selbst der deutsche Titel ist gut) ist schlichtweg genial und auch die Webseite ist toll (zu welcher Film-Webseite kann man das schon sagen?). Gäbe es Schulnoten, wäre für den sympathischen Film eine 1+ mit Sternchen und stolzer Lehrerin drin. Leider hapert’s an der Umsetzung: die verdient nur eine 3-. Die Revolution, der Regisseur Michel Gondry hier ein Manifest hätte setzen können, bläst er leider bereits ab bevor es richtig losgeht. Zu schade.

Hüpfer Apr 02

Zum Einstieg ins vergangene Wochenende Jumper angeguckt. Laut Herrn Lee ist’s die Fortsetzung des alten Konflikts zwischen Anakin und Mace Windu. Klingt gut, da muss was dran sein. Also nix based on the novel Jumper: Während Anakin, also Hayden Christensen, hier einen jungen “Jumper” spielt, der standesgemäß die Kraft besitzt, sich an (fast) jeden Ort zu beamen teleportieren jumpen, ist Mace Windu sein Jäger. Samuel L. Jackson jagt also zur Abwechslung mal keine Schlangen, sondern Jumper. Und zwar aus religiösen Beweggründen - ein Versuch dem Film mehr Tiefe zu verleihen. Tiefsinnig ist er nämlich nicht. Stattdessen bietet Jumper nicht mehr (und nicht weniger, das muss ja auch mal gesagt werden) als stinknormale Popcorn-Action-Kinokost. Wer Lust darauf verspürt, nur zu. Alle anderen können in der Zwischenzeit beruhigt Däumchen drehen. — Übrigens: Regisseur Doug Liman hat aufgrund des Erfolgs an den Kinokassen bereits sein Interesse und seine Ideen für ein Sequel verkündet. Darin soll dann auch Rachel Bilsons Charakter Jumper-Kräfte erlangen. Wow.

It started with a chair Mrz 27

Juno, den etwas anderen Teeniefilm gesehen, in dem gezeigt wird, wie die gleichnamige 16 jährige mit ihrer ungewollten Schwangerschaft - und dem ruhigen Vorstadtleben generell - umgeht. Das ganze klingt relativ unspektakulär und ist es eigentlich auch: Ein 16 jähriges Mädchen wird schwanger und entscheidet sich das Kind zur Adoption frei zu geben. Tja, Rechnung ohne die selbstbewusste, schlagfertige und durch und durch sympathische Juno gemacht. Sie meistert die Situation, doch verliert ihren Glauben an die wahre Liebe. Das ganze wunderbar verkörpert von Ellen Page. Und hätte Drehbuchautorin Diablo Cody nicht schon einen Oscar dafür eingeheimst, ich würde mich eigenfüßig auf den Weg zur Academy machen und dafür sorgen. Ja, der Film ist lustig, teilweise traurig und insgesamt schön. Schön klingt komisch, trifft’s aber (auf Little Miss Sunshine, den anderen großen Wurf von Fox Searchlight, trifft das übrigens auch zu). Um meine Meinung aber zu komprimieren (wer soll das schließlich alles lesen?): Juno ist der erste “Teeniefilm”, den ich mir auf DVD kaufen werde. Und das solltet ihr auch tun. Spätestens.

Und den Soundtrack auch! Also ihr. Ich hab ihn schon gekauft. Zwar höre ich eher selten diese Musik, die ich jetzt mal wenig wertend als “Indie-Hippie-Zeugs” bezeichnen möchte, aber der Juno-Soundtrack hat’s mir echt angetan. Wie auch der Film. Aber das wisst ihr ja schon.

Eine Schulklasse macht Ärger Mrz 24

Vor einer Woche habe ich Die Welle gesehen. Und auch nachdem nun diese eine Woche zwischen dem Film und mir liegt, habe ich eigentlich keinerlei Lust was darüber zu schreiben. Nicht, dass es schlecht war oder ich den Kinobesuch bereue - nein, ich mochte den Film sogar, finde das Thema interessant und Jürgen Vogel mag ich sowieso. Daher eines vorweg: Die Welle ist okay und bestimmt auch, zwecks thematischer Sensibilisierung der Zuschauer, wichtig. Aber: Meines Erachtens wird überhaupt nicht deutlich, warum sich die Jugendlichen der faschistoiden Bewegung anschliessen. Die Welle? Cool, mach ich mit! Ein bisschen unreflektiert das ganze. Meine kleine große Cousine meinte, dass der Film als Ergänzung zum Buch ganz gut geworden ist. Für mich aber, der ja keine Bücher lesen kann, fehlt schlichtweg etwas. Also macht euch am besten selbst ein Bild. Oder auch nicht.

Und zur Feier des Tages von Jürgen Vogel, gibt’s hier heute weltexklusiv webexklusiv einfach nur so seinen überaus sehenswerten Auftritt bei Schmidt & Pocher: Weiterlesen »

Hardcover - Weltexklusiv erstes Review Mrz 18

Zu Beginn war die gestrige Sneak von Vorurteilen geprägt: Finanziert durch die Filmförderung NRW, produziert vom WDR und Arte. Och Gott, was wird da auf uns zukommen? Hardcover kam auf uns zu und darum geht’s in der deutschen Produktion: Christoph ist Teilzeit-Autor eines drittklassigen Krimiheftchens und arbeitet hauptberuflich bei einer Autovermietung. Als eines Tages Vollzeit-Assi Dominik auftaucht und ein Auto bei Christoph klaut, dennoch aber von Christoph gedeckt wird, schließen die beiden einen Deal: Christoph begleitet Dominik bei seinem Alltag als “real gangster”, um darüber ein richtiges Buch (mit Hardcover) zu schreiben. Klar, dass die beiden ein ungleiches Paar sind und Christoph immer mehr ins Milieu rutscht. Und was wir dabei zu sehen bekommen, ist nicht weniger als der Beweis dafür, dass deutsche Komödien auch richtig gut sein können sobald man sich vom Comedy-Freitag-Format der Bully- und Wixxer-Filme verabschiedet. Wer über sonnenbankgebräunte Düsseldorfer Gangster lachen kann, die auf nichts mehr als ihre “street credibility” achten, der ist hier gut aufgehoben. Ja, der Film hat Kultpotential. Wenn ihr ab dem 3. April ins Kino eurer Wahl geht und euch Hardcover anseht, habt ihr meinen Segen.

Hui, der Film hat erst heute Abend seine Premiere. Mensch sind wir wieder schnell hier…

Früher war alles besser Mrz 14

Die Story von No Country for Old Men in aller Kürze: Der unbeschäftigte Vietnam-Veteran Moss entdeckt mitten in der Wüste einen geplatzten Drogendeal zwischen Mexikanern. Da diese alle tot sind, bedient er sich an deren Geld. Dummerweise ist nun neben der mexikanischen Drogenmafia auch ein psychopathischer Serienmörder hinter ihm und dem Geld her. Der einzige, der ahnt, in was für einem Schlamassel sich Moss befindet, ist der Sheriff seiner Heimatstadt. Aber es geht noch um viel mehr: Darum, dass sich die Welt verändert, Werte von gestern nichts mehr zählen und sich eigentlich alles nur um Geld und Drogen dreht. Um uns all das zu vermitteln, lassen sich die Coen Brüder sehr viel Zeit. Aber obwohl der Film sehr ruhig ist, ist er unglaublich spannend. Auch die schlagfertigen Dialoge gehören mit zu dem besten, was man im Kino präsentiert bekommt. Ja, ich bin begeistert. Die vier Oscars sind voll und ganz gerechtfertigt. No Country for Old Men ist der beste Kinofilm seit langem, den ich euch uneingeschränkt empfehlen möchte. Und kann.

Vom Leben gefickt Mrz 11

Gestern Abend endlich mal wieder im Sneak Preview gewesen. Dan in Real Life (Dan - Mitten im Leben) vorgesetzt bekommen. Oh Mann. Ich mag Steve Carell wirklich. Aber nur noch diese Saubermann- komödien? Denn wie schon Evan Almighty ist auch Dan vollends politisch korrekt. Sogar so politisch korrekt, dass man am liebsten kotzen möchte. Ihr dachtet, ein Familientreffen bei euch ist schon schlimm? Dann habt ihr noch nicht Dans Familie kennengelernt: Die kreuzworträtseln, machen zusammen Gymnastik, singen und sind durch und durch ätzend. In jedem Moment habe ich mir gewünscht, dass dieser Film doch noch zu einer Neuauflage von Falling Down mutiert. Verstanden hätte ich es. Der Film hat zwar sicher seine Daseinsberechtigung bei der Zielgruppe der alleinerziehenden Väter im mittleren Alter, aber für den Rest ist’s - trotz der paar Lacher - absolut belanglos(er Scheiß). Seid gewarnt!

11.955 BE* Mrz 08

Roland Emmerich: kein Mann großer Geschichten, sondern ein Mann großer Bilder. Dass sich das auch in 10.000 BC nicht ändern wird, ist natürlich schon vor Betreten des Kinos klar. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass Emmerichs neuestes Werk Story-technisch wieder äußerst belanglos ist. Der Held will seine große Liebe retten. Wow. Spendiert den Autoren mal bitte jemand eine Nachhilfestunde in Heldensagen? Ein Viertklässler, den man beauftragt eine prähistorische Geschichte zu schreiben, könnte es wahrscheinlich genauso gut. Aber: Das ganze sieht größtenteils sehr gut aus. Coole Bilder? Check. Und - jetzt die Überraschung - mir hat’s eigentlich gefallen. Klar, den Film braucht kein Mensch, die Sache ist nicht konsequent durchdacht und das <spoiler>Ende kennt man quasi schon aus 300</spoiler>, aber: Kopf aus und Spaß gehabt. Dennoch eher was für den RTL-Sonntagabendfilm oder die DVDthek.

* 11.955 Before Emmerich

So’n paar Blickwinkel Mrz 06

Anfang der Woche 32 8 Blickwinkel gesehen. Ein Film, der ein Attentat auf den Präsidenten und die Geschehnisse darum, aus acht verschiedenen Blickwinkeln = Personen betrachten will. Eigentlich eine wunderbare Idee, hätte es denn funktioniert. Wie es nicht funktioniert, zeigt “Vantage Point”: Blickwinkel einer Person, zurückspulen, Uhrzeit anzeigen, Blickwinkel einer Person, zurückspulen, Uhrzeit anzeigen, Blickwinkel einer Person, zurückspulen, Uhrzeit anzeigen - ja wir haben’s kapiert! - Blickwinkel einer Person, zurückspulen, Uhrzeit anzeigen. Dazu werden Dialoge, die 20 Sekunden zuvor gesagt wurden, ständig geflashbackt. Eine wunderbare Mischung, um den Zuschauer für blöd zu verkaufen. Dazu ein paar Ungereimtheiten und das Dilemma ist perfekt. Halt, was vergessen: Für’s perfekte Dilemma fehlen noch ein paar furchbare Schauspieler - doch siehe da: Matthew Fox, der uns schon immer bei Lost nervt, sowie Dennis Quaid und Forest Whitaker, denen hier regelmäßig die Gesichtszüge entgleisen.

“Es war also scheiße, du rätst uns davon ab?!” Nein, nicht ganz: Nachdem der Film vom bis zum Kotzen zelebrierten Blickwinkel-Stil Abschied nimmt und wir einen ganz normalen Actionfilm sehen, wird’s besser. Nicht gut, aber besser. Vom Kinobesuch würde ich zwar weiterhin abraten, aber für einen anspruchslosen DVD-Abend geht 8 Blickwinkel schon klar. Denn: 8 Blickwinkel ist, dank der übertriebenen Mimik und Gestik von Quaid und Whitaker, Camp vom feinsten (= so scheiße, das es schon wieder gut ist). Ich war jedenfalls amüsiert und dachte: “Das kann doch nicht deren ernst sein.”

Alte Schachtel Feb 27

Da man ja von irren Eisbären und ihren ebenso irren Südländerfreunden nie genug bekommen kann, habe ich mir die Dokumentation Unsere Erde angesehen. Der 1 ½ Stunden lange Film recycled Planet Erde, eine TV-Doku der BBC, und verwurstet deren bisher ungesendetes Material. Das alles ist aber nicht weiter schlimm, schließlich sind die Bilder auch so - und im Kino umso mehr - beeindruckend (und schließlich hab ich die Fernsehdoku nicht gesehen). Gezeigt wird eine kleine Rundreise um unsere Erde vom Norden über den Äquator in den Süden. Dabei sehen wir allerhand Klein- und Großtier, die Hauptrolle spielen aber unsere alten Bekannten, die Eisbären, Elefanten, Löwen und Wale. “Exotischere” Tiere wären zwar nett gewesen, aber die Power von Simba, Willy & Co. ist halt einfach zu groß, schätze ich. Der Sprecher hingegen fällt erst einmal positiv auf, hält er sich doch wunderbar zurück und lässt die Bilder für sich selbst reden. Die ein oder andere Zusatzinfo wäre zwar wünschenswert gewesen, aber hier ging’s - das hat uns ja schon das Marketing klar gemacht - um die imposanten Bilder. Und die sind wirklich imposant, so dass sich deren begucken lohnt. Wer hingegen eine wirklich aufschlussreiche Tier- unf Naturdokumentation will, der sollte sich anderweitig umsehen.

Rüstige Rentner Feb 19

Man wird ja einfach nicht jünger. Und weil das gestern so schön gepasst hat, haben wir uns endlich The Bucket List angesehen, der hierzulande den bescheidenen Titel “Das Beste kommt zum Schluss” trägt. Wie zu erwarten, schütteln Jack Nicholson und Morgan Freeman hier mal eben so ihr ganzes schauspielerisches Repertoire aus den Ärmeln. Rausgekommen ist dabei ein Kammerspiel, dass mit den beiden Herrschaften steht und fällt. Und dass es eher steht, sprich: gut ist, dürfte eigentlich jedem klar sein. Wer also am Spektrum zwischen Komödie und Drama Gefallen findet, der wird auch an dem Abgesang der beiden älteren Herren seine Freude haben. Doch Obacht: Ich sah manch einen Tempotaschentücher rumreichen.

Rambo, der Rentner Feb 15

Das war er also: John Rambo, Rambo IV. Wie’s war? Gewaltverherrlichend (manche Kritiker würden es gar Gewaltpornographie nennen!), Story-technisch belanglos, kurz und schließlich doch noch irgendwie kriegskritisch. Zum Schluss kommt unser deutscher US-Indianer nach Hause - der Kreis schließt sich. Es gab kein blaues Licht, keine Hubschrauber, keine Rache und überhaupt wenige Momente, die ein Zitat würdig wären. Klar, das Ding hat gefetzt - trotz unserer mysteriösen, nicht weiter nachvollziehbaren Schnittfassung (s.g. Gewaltspitzen, die bereits aus sämtlichen Trailern bekannt waren, wurden rausgekürzt, aber Kinder durften auch in Deutschland erschossen werden). Dass der Showdown dann auch kein wirklicher war, ist nur die Spitze des 63 jährigen Eisbergs. Überhaupt: Wo war Rambo? Bei besagtem Un-Showdown stand er nur hinter einem MG und hat andere machen lassen. Nein, da lob ich mir sämtliche Vorgänger. Zwar schön, ihn nochmal gesehen zu haben und für Kinogänger ohne Erwartungen sicher auch ganz toll, aber ich bleib lieber in den 80ern. (Aber vielleicht macht Stallone ja mit Rambo 5 wieder alles gut…)

THIS HAS BEEN A SEXMAN REVIEW!

Terror-Prequel Feb 12

Da hab ich alter Kriegstreiber mir gestern Charlie Wilson’s War angesehen: Schwiegermutters Liebling Tom Hanks ist Charlie Wilson, ein US-Politiker und Frauenheld, der gerne und viel Whiskey trinkt und quasi im Alleingang dafür sorgt, dass die Afghanen die Sowjet-Truppen aus Afghanistan vertreiben können. Dazu kommt eine Julia Roberts, die aussieht wie die fiese Cruella De Vill aus 101 Dalmatiner, und ein fantastischer Philip Seymour Hoffman, der einen mürrischen CIA-Agenten verkörpert. Schnell-Fazit (weil’s ja nicht immer so lang sein muss): Der Krieg des Charlie ist eine unterhaltsame Politbiographie, die man Freunden solcher Filme uneingeschränkt empfehlen kann.

America’s Funniest Home Videos Feb 07

Mitten im Karneval habe ich mir eine närrische Auszeit genommen (man wird ja nicht jünger!) und bin mit Frau Eay in das langerwartete, mysteriöse Monsterprojekt Cloverfield von Mysteryman J.J. Abrams gegangen. Und ja, auch in Cloverfield ist’s all about the mystery: Wie ihr alle bereits wissen dürftet (wenn’s Neuland für euch ist, was sucht ihr dann überhaupt hier?) ist der Film komplett aus der Opferperspektive mit einem handelsüblichen Super-Camcorder inszeniert, während New York von einem mysteriösen Monster niedergestampft wird. Klar, die ersten Assoziationen heißen 9/11 und Godzilla. Trotzdem ist das ganze innovativ ohne Ende. Punkt. Mir haben zwar teilweise Elemente von richtigen Filmen gefehlt, aber trotzdem und gerade deswegen hat mir Cloverfield gut gefallen. Tolles Experiment, toller Film. Sollte man gesehen haben. Und jetzt wünsche ich mir einen Film, der mich über das mysteriöse Cloverfield- Monster und seine Herkunft aufklärt…

Und wenn man bedenkt, dass mit Der Ausnahmezustand das 9/11-Szenario bereits 1998 verfilmt wurde, heißt das wohl, dass New York im Jahr 2011 von einem Monster angegriffen wird. Oder?

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