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Throw away your Television!

Einträge, die Filme thematisieren.

I am Iron Man Mai 03

Am Donnerstag war es endlich so weit: Iron Man, die neueste Comicverfilmung aus dem Hause Marvel, bespielt die Lichtspielhäuser weltweit. Der Film ist hoffnungs- und erwartungsgemäß - das muss ich jetzt mal vorweg nehmen - ein Kracher! Bereits in der ersten Szene lernen wir den hedonistischen Playboy Tony Stark kennen und lieben. Es folgen ein Einblick ins Luxusleben von Stark und eine Entführung durch Terroristen, die mit der Geburtsstunde der ersten Iron-Man-Version und dementsprechend viel Ka-Boom! endet, bevor Stark sich entschließt die effektivere Iron-Man-Rüstung zu kreieren und Gutes zu tun. Abgerundet wird alles durch unglaublich viel Action, unglaublich viel Wortwitz, einen unglaublichen Robert Downey Jr. - niemand hätte Stark besser darstellen können! - und einen unglaublichen Showdown! Kurz gesagt: Iron Man ist die bisher beste Marvel-Verfilmung und ein durch und durch gelungener Action-Kracher! So muss eine Comicverfilmung aussehen - da können bisher nur Batman und Marv mithalten. Ich freue mich jedenfalls bereits jetzt freudestrahlend auf 2010 und den nächsten Iron Man.

Ach ja, Stan Lee hat den besten Gastauftritt ever!

Entertainment-Overkill! Apr 28

Die Entertainment-Overkill-Woche hat begonnen: Morgen gibt’s endlich Grand Theft Auto 4, das wahrscheinlich großartigste Spiel aller Zeiten. Am Donnerstag (bzw. via Vorpremiere am Mittwoch) gibt’s Iron Man, die wahrscheinlich großartigste Superheldencomicverfilmung aller Zeiten1. Ach, und dann war da auch noch der Start der zweiten Hälfte der vierten Staffel von Lost (verrückt!). Grund genug uns die Wartezeit mit ein paar passenden Links zu verkürzen…

Wer sich nochmal ein paar bewegte Eindrücke von GTA verschaffen will, sollte sich das Video-Review von GameTrailers ansehen. Erst beim Betrachten davon ist mir das Potential des neuen Liberty City vollends bewusst geworden. (via)

Falls ihr nicht zu den Glücklichen zählt, die’s schon bekommen haben, sondern wie ich noch immer keine Versandbestätigung bekommen habt, dann vertreibt euch den Dienstag mit GTA 1 und 2. Kann man bei Rockstar kostenlos runterladen und dann unter Tränen spielen…2


In Sachen Iron Man weiß Project Rooftop abermals zu unterhalten: verschiedene Künstler haben Tony Stark und seinen Anzug neu interpretiert und umgesetzt. Vor allem obige Version von Jon McNally hat’s mir angetan. Schick, schick.

Jedenfalls sitze ich (voraussichtlich) am Donnerstag freudestrahlend im Kino!

Und dann, ja, dann war da noch Lost: Nach der April-Pause ist vergangen Donnerstag Folge 4×09 (Spoiler-Link!) ausgestrahlt worden - und ja, ich finde es wird immer besser. Klar, neuerdings werden alleine durch die Flashforwards viel mehr Sachen enthüllt, aber auch ebenso viele Fragen aufgeworfen. <spoiler>Ich meine: Zeitreisen! Wir haben’s doch schon immer gewusst…</spoiler> Man darf sich also schon mal kommenden und die nächsten Donnerstage (bzw. für uns: Freitage) fett im Kalender im BitTorrent-Prog anstreichen.

So oder so: viel Spaß mit all diesen wunderbaren Produkten der modernen Kulturindustrie - und drückt mir bitte GTA-technisch die Daumen!3

1 Also auf Marvel-Seite. The Dark Knight dürfte noch großartiger werden!
2 Den aktuellen Status meiner GTA-Bestellung könnt ihr meinem Twitter-Stream entnehmen.
3 Kann ich eigentlich bei verspäteter Lieferung irgendwas von Amazon zurückverlangen?

Das Rad Apr 13

Bei Malte eben auf diese Kurzfilmperle gestoßen, von der ich dachte, dass ich sie irgendwann schon mal hier erwähnt habe. Hab ich aber nicht, verrät mir eine kleine Online-Durchsuchung, weshalb wir das jetzt nachholen wollen: Das Rad (englischer Titel: Rocks) ist ein deutscher, Oscar nominierter Stop-Motion-Animationfilm von 2003, der die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive zweier Steine betrachtet. Anzusehen nach dem Klick. Weiterlesen »

You name it, we shoot it Apr 08

Am Wochenende Be Kind Rewind gesehen, den ich lange und sehnsüchtigst erwartet habe. Die Idee ist großartig: Jack Black wird beim Versuch ein Kraftwerk lahm zu legen magnetisiert. Als er die Videothek seines besten Freundes betritt, löscht er sämtliche VHS-Kassetten. Um die Videothek vor dem Bankrott zu retten, entschließen sich die zwei die gelöschten Filme selbst nachzudrehen, zu “sweden“. Schon bald erreichen die Filme Kultstatus in der Nachbarschaft. So wunderbar und innovativ das alles klingt, kann es natürlich nicht sein - wäre ja auch zu schön gewesen. Stattdessen geht dem Film die Luft aus: Man bekommt nur eine Hand voll geswedeter Filme zu sehen und anstatt hier auf nachgedrehte Blockbuster zu setzen, gibt’s Filme, die beim Großteil des Publikums nur ein großes Fragezeichen über dem Kopf hervorriefen. Auch die schlussendliche Kritik an Hollywoods bizarrem Copyright-Konstrukt kann - obwohl ebenso wunderbar - nicht mehr viel ausrichten. Die Idee von “Abgedreht” (selbst der deutsche Titel ist gut) ist schlichtweg genial und auch die Webseite ist toll (zu welcher Film-Webseite kann man das schon sagen?). Gäbe es Schulnoten, wäre für den sympathischen Film eine 1+ mit Sternchen und stolzer Lehrerin drin. Leider hapert’s an der Umsetzung: die verdient nur eine 3-. Die Revolution, der Regisseur Michel Gondry hier ein Manifest hätte setzen können, bläst er leider bereits ab bevor es richtig losgeht. Zu schade.

Amango-Gutschein Apr 06

Da ich ja seit Januar mehr oder weniger zufriedener Kunde von Amango bin, habe ich dieser Tage einen “5 Euro-Gutschein für deine Freunde”, also euch, bekommen. Wer also will, der kann bis zum 30.06.2008 den Gutscheincode “63 85 24″ bei Amango eingeben und bekommt auf seine DVD-Flatrate fünf Euro Rabatt.
(Wenn ihr die obigen Amango-Links benutzt, bekommt eayz eine kleine Provision.)

Osama auf der Spur

Bei MTV Nach dem Klick gibt’s die ersten fünf Minuten von Where in the World Is Osama Bin Laden?, dem neuen Film von Morgan Spurlock. Obwohl seine “Überraschung: täglich drei Menus bei McDonald’s sind ungesund! Wer hätte das gedacht?”-Doku Super Size Me zwar thematisch interessant, letztendlich aber totlangweilig war, gefällt mir die Osama-Suche auf Anhieb besser. Ich denke, ein Kinobesuch ist drin. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich die first five minutes nach dem Klick ansehen: Weiterlesen »

Hüpfer Apr 02

Zum Einstieg ins vergangene Wochenende Jumper angeguckt. Laut Herrn Lee ist’s die Fortsetzung des alten Konflikts zwischen Anakin und Mace Windu. Klingt gut, da muss was dran sein. Also nix based on the novel Jumper: Während Anakin, also Hayden Christensen, hier einen jungen “Jumper” spielt, der standesgemäß die Kraft besitzt, sich an (fast) jeden Ort zu beamen teleportieren jumpen, ist Mace Windu sein Jäger. Samuel L. Jackson jagt also zur Abwechslung mal keine Schlangen, sondern Jumper. Und zwar aus religiösen Beweggründen - ein Versuch dem Film mehr Tiefe zu verleihen. Tiefsinnig ist er nämlich nicht. Stattdessen bietet Jumper nicht mehr (und nicht weniger, das muss ja auch mal gesagt werden) als stinknormale Popcorn-Action-Kinokost. Wer Lust darauf verspürt, nur zu. Alle anderen können in der Zwischenzeit beruhigt Däumchen drehen. — Übrigens: Regisseur Doug Liman hat aufgrund des Erfolgs an den Kinokassen bereits sein Interesse und seine Ideen für ein Sequel verkündet. Darin soll dann auch Rachel Bilsons Charakter Jumper-Kräfte erlangen. Wow.

Juno B-Sides Mrz 31

Jetzt wollen sie’s aber wissen: Nach dem Erfolg des Juno Soundtracks, dem ja auch ich verfallen bin, hat Rhino Records dieser Tage eine Fortsetzung angekündigt. Ja, richtig gelesen: kein Sequel des Films, sondern eine Fortsetzung des Soundtracks. “Juno B-Sides: Almost Adopted Songs” wird ab dem 8. April exklusiv bei iTunes und ab dem 13. Mai überall anders erhältlich sein und Songs enthalten, die alle “essential members of the Junoverse” sind. Nette Idee, was auch immer das heißen mag. Die Tracklist gibt’s bereits bei /Film.

It started with a chair Mrz 27

Juno, den etwas anderen Teeniefilm gesehen, in dem gezeigt wird, wie die gleichnamige 16 jährige mit ihrer ungewollten Schwangerschaft - und dem ruhigen Vorstadtleben generell - umgeht. Das ganze klingt relativ unspektakulär und ist es eigentlich auch: Ein 16 jähriges Mädchen wird schwanger und entscheidet sich das Kind zur Adoption frei zu geben. Tja, Rechnung ohne die selbstbewusste, schlagfertige und durch und durch sympathische Juno gemacht. Sie meistert die Situation, doch verliert ihren Glauben an die wahre Liebe. Das ganze wunderbar verkörpert von Ellen Page. Und hätte Drehbuchautorin Diablo Cody nicht schon einen Oscar dafür eingeheimst, ich würde mich eigenfüßig auf den Weg zur Academy machen und dafür sorgen. Ja, der Film ist lustig, teilweise traurig und insgesamt schön. Schön klingt komisch, trifft’s aber (auf Little Miss Sunshine, den anderen großen Wurf von Fox Searchlight, trifft das übrigens auch zu). Um meine Meinung aber zu komprimieren (wer soll das schließlich alles lesen?): Juno ist der erste “Teeniefilm”, den ich mir auf DVD kaufen werde. Und das solltet ihr auch tun. Spätestens.

Und den Soundtrack auch! Also ihr. Ich hab ihn schon gekauft. Zwar höre ich eher selten diese Musik, die ich jetzt mal wenig wertend als “Indie-Hippie-Zeugs” bezeichnen möchte, aber der Juno-Soundtrack hat’s mir echt angetan. Wie auch der Film. Aber das wisst ihr ja schon.

Eine Schulklasse macht Ärger Mrz 24

Vor einer Woche habe ich Die Welle gesehen. Und auch nachdem nun diese eine Woche zwischen dem Film und mir liegt, habe ich eigentlich keinerlei Lust was darüber zu schreiben. Nicht, dass es schlecht war oder ich den Kinobesuch bereue - nein, ich mochte den Film sogar, finde das Thema interessant und Jürgen Vogel mag ich sowieso. Daher eines vorweg: Die Welle ist okay und bestimmt auch, zwecks thematischer Sensibilisierung der Zuschauer, wichtig. Aber: Meines Erachtens wird überhaupt nicht deutlich, warum sich die Jugendlichen der faschistoiden Bewegung anschliessen. Die Welle? Cool, mach ich mit! Ein bisschen unreflektiert das ganze. Meine kleine große Cousine meinte, dass der Film als Ergänzung zum Buch ganz gut geworden ist. Für mich aber, der ja keine Bücher lesen kann, fehlt schlichtweg etwas. Also macht euch am besten selbst ein Bild. Oder auch nicht.

Und zur Feier des Tages von Jürgen Vogel, gibt’s hier heute weltexklusiv webexklusiv einfach nur so seinen überaus sehenswerten Auftritt bei Schmidt & Pocher: Weiterlesen »

Hardcover - Weltexklusiv erstes Review Mrz 18

Zu Beginn war die gestrige Sneak von Vorurteilen geprägt: Finanziert durch die Filmförderung NRW, produziert vom WDR und Arte. Och Gott, was wird da auf uns zukommen? Hardcover kam auf uns zu und darum geht’s in der deutschen Produktion: Christoph ist Teilzeit-Autor eines drittklassigen Krimiheftchens und arbeitet hauptberuflich bei einer Autovermietung. Als eines Tages Vollzeit-Assi Dominik auftaucht und ein Auto bei Christoph klaut, dennoch aber von Christoph gedeckt wird, schließen die beiden einen Deal: Christoph begleitet Dominik bei seinem Alltag als “real gangster”, um darüber ein richtiges Buch (mit Hardcover) zu schreiben. Klar, dass die beiden ein ungleiches Paar sind und Christoph immer mehr ins Milieu rutscht. Und was wir dabei zu sehen bekommen, ist nicht weniger als der Beweis dafür, dass deutsche Komödien auch richtig gut sein können sobald man sich vom Comedy-Freitag-Format der Bully- und Wixxer-Filme verabschiedet. Wer über sonnenbankgebräunte Düsseldorfer Gangster lachen kann, die auf nichts mehr als ihre “street credibility” achten, der ist hier gut aufgehoben. Ja, der Film hat Kultpotential. Wenn ihr ab dem 3. April ins Kino eurer Wahl geht und euch Hardcover anseht, habt ihr meinen Segen.

Hui, der Film hat erst heute Abend seine Premiere. Mensch sind wir wieder schnell hier…

Rockende Regisseure Mrz 15


Für Rockfans und Filmfreunde im selben Körper, gibt’s jetzt die passenden Shirts: Bergmann, Scorsese, Fassbinder & Co. in bester Bandshirt-Optik. Bestellbar für je 24 Dollar bei Mondo Tees oder CineFile Video. Bei dem Dollarkurs (~ 16 Euro) muss man eigentlich zugreifen. Ich kann mich nur noch nicht zwischen Ingmar Bergmann und Rainer Werner “Ich mach den Döblin mal eben in 15 Stunden platt” Fassbinder entscheiden… (via)

Früher war alles besser Mrz 14

Die Story von No Country for Old Men in aller Kürze: Der unbeschäftigte Vietnam-Veteran Moss entdeckt mitten in der Wüste einen geplatzten Drogendeal zwischen Mexikanern. Da diese alle tot sind, bedient er sich an deren Geld. Dummerweise ist nun neben der mexikanischen Drogenmafia auch ein psychopathischer Serienmörder hinter ihm und dem Geld her. Der einzige, der ahnt, in was für einem Schlamassel sich Moss befindet, ist der Sheriff seiner Heimatstadt. Aber es geht noch um viel mehr: Darum, dass sich die Welt verändert, Werte von gestern nichts mehr zählen und sich eigentlich alles nur um Geld und Drogen dreht. Um uns all das zu vermitteln, lassen sich die Coen Brüder sehr viel Zeit. Aber obwohl der Film sehr ruhig ist, ist er unglaublich spannend. Auch die schlagfertigen Dialoge gehören mit zu dem besten, was man im Kino präsentiert bekommt. Ja, ich bin begeistert. Die vier Oscars sind voll und ganz gerechtfertigt. No Country for Old Men ist der beste Kinofilm seit langem, den ich euch uneingeschränkt empfehlen möchte. Und kann.

Vom Leben gefickt Mrz 11

Gestern Abend endlich mal wieder im Sneak Preview gewesen. Dan in Real Life (Dan - Mitten im Leben) vorgesetzt bekommen. Oh Mann. Ich mag Steve Carell wirklich. Aber nur noch diese Saubermann- komödien? Denn wie schon Evan Almighty ist auch Dan vollends politisch korrekt. Sogar so politisch korrekt, dass man am liebsten kotzen möchte. Ihr dachtet, ein Familientreffen bei euch ist schon schlimm? Dann habt ihr noch nicht Dans Familie kennengelernt: Die kreuzworträtseln, machen zusammen Gymnastik, singen und sind durch und durch ätzend. In jedem Moment habe ich mir gewünscht, dass dieser Film doch noch zu einer Neuauflage von Falling Down mutiert. Verstanden hätte ich es. Der Film hat zwar sicher seine Daseinsberechtigung bei der Zielgruppe der alleinerziehenden Väter im mittleren Alter, aber für den Rest ist’s - trotz der paar Lacher - absolut belanglos(er Scheiß). Seid gewarnt!

11.955 BE* Mrz 08

Roland Emmerich: kein Mann großer Geschichten, sondern ein Mann großer Bilder. Dass sich das auch in 10.000 BC nicht ändern wird, ist natürlich schon vor Betreten des Kinos klar. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass Emmerichs neuestes Werk Story-technisch wieder äußerst belanglos ist. Der Held will seine große Liebe retten. Wow. Spendiert den Autoren mal bitte jemand eine Nachhilfestunde in Heldensagen? Ein Viertklässler, den man beauftragt eine prähistorische Geschichte zu schreiben, könnte es wahrscheinlich genauso gut. Aber: Das ganze sieht größtenteils sehr gut aus. Coole Bilder? Check. Und - jetzt die Überraschung - mir hat’s eigentlich gefallen. Klar, den Film braucht kein Mensch, die Sache ist nicht konsequent durchdacht und das <spoiler>Ende kennt man quasi schon aus 300</spoiler>, aber: Kopf aus und Spaß gehabt. Dennoch eher was für den RTL-Sonntagabendfilm oder die DVDthek.

* 11.955 Before Emmerich

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