
Großartiger Comicstrip von H. Caldwell Tanner, der hier direkt mehre Memes (na, wer kann sie alle aufzählen?) miteinander und noch dazu der größten aller Sagen vermischt! Sein Blog Loldwell habe ich sicherheitshalber und bei dem Namen direkt mal in den Feedreader verfrachtet. (via TheNextWeb)
Der erste Fail der Menschheitsgeschichte 07.01.
Die Krise macht auch vor Batman nicht halt 06.01.

Aber mal ernsthaft: wie haben sie in dieser Story erklärt, dass der aberwitzig reiche Trilliardär Bruce Wayne knapp bei Kasse ist? (via @plockhead)
Superhelden im historischen Realkrieg 07.12.

Hier etwas für die anwesenden Watchmen-Fans, quasi: Agan Harahap aka Toyib hat diverse Superhelden in den historischen Realkrieg verfrachtet. Oben zu sehen: Superman zusammen mit US-Soldaten, die 1945 Schloss Neuschwanstein räumen, in dem die Nazis zahlreiche Kunstwerke versteckten, die sie während des Kriegs erbeuteten. Mehr historische Superhelden gibt’s in Toyibs Galerie. (via)
Retro-Comic-Cover zu Inglourious Basterds 17.11.

Wie hier oben und bei Nerdcore noch mehrmals zu sehen ist, hat sich jemand “fankreativ” ausgetobt und zu Tarantinos großartigen/m Inglourious Basterds ein paar Retro-Cover im Jack Kirby-/Marvel-Stil gezaubert. Gefällt.
Doug Bloodworths Popkulturkunst 20.09.

Doug Bloodworth malt erstaunlich realistische Gemälde, die den Herzblutdruck eines jeden Comic-Fanboys in zweierlei Hinsicht höher treiben dürfte: zum einen weil sie toll aussehen, zum anderen, ja, weil sie Superman-Comics unter fettigen Chips und Batman-Hefte neben schmieriger Schokolade zeigen. Wer das aushält, kann sich auf seiner Webseite seine weiteren Bilder ansehen und – entsprechende Portokasse vorausgesetzt – gleich zulegen. (via)
Disney ♥ Marvel 01.09.

Good Ol’ Disney hat sich also Marvel einverleibt. Was wohl bedeutet, dass Steve Jobs unbedingt Spidey & Co. auf’s iPhone (oder ein plötzlich auftauchendes, wie für Comics gemachtes Tablet…) bringen will. Und dass die Disney-Vergnügungsparks demnächst mit Marvel-Rides aufwarten werden. Und dass dieser Tage allerhand Mashups (wie der äußert geniale Gooflactus von Adam Koford hier oben) in den digitalen Äther geblassen werden. Exciting times ahead!
And now it’s your turn, Warner + DC!
Bis dahin gibt’s mehr Mashups (Wolverduck ftw!) bei Superpunch. (via, via)
Comic-Con Berichterstattung 24.07.
Ich bin mir zwar sicher, dass ich es letztes Jahr auch schon so gehandhabt habe, aber ich kann nichts finden, daher nochmal von vorne: Dieser Tage findet in San Diego die berühmt-berüchtigte Comic-Con, die in diesem Jahrtausend mehr mit Film & Fernsehen als Comics zu tun hat, statt und ich möchte euch hiermit (eventuell, I don’t know…) erneut auf mein Lieblings-Convention-Blog Xdest hinweisen, in dem Hendrik wieder vom aktuellen Geschehen berichtet.
Leider jedoch auch nicht von vor Ort, sondern vom Bildschirm, aber ich überlege ernsthaft wie viel es den gemeinen deutschen Blogger kosten würde, im nächsten Jahr nach San Diego zu reisen und exklusivst von der Comic-Con zu berichten. Hat zufällig irgendwer Preisvorstellungen parat und/oder will sich anschließen?
Cologne Comic Con (C3) 24.07.
Nur zur Absicherung und falls mal jemand auf die Idee kommt: ich habe gestern den (Veranstaltungs-)Titel “Cologne Comic Con” also known as “C3″ respektive “C Three” erfunden. Etwaige Lizenzzahlungen sind also zukünftig und für alle Zeiten an mein Schweizer Kölner Bankkonto abzurichten.
Obamanga 31.05.

Die Obamania kennt keine Grenzen. Nun also sein Leben als Manga. Erschienen in der überaus beliebten Serie “Great Heroes” und zur Zeit für läppische 12 Dollar bei Amazon.com zu haben. Vor Ort kann man sich auch noch ungläubig durch ein paar Seiten blättern. (via)
Sprechblasenregal 09.04.

Dieses geniale Regal von Fusca Design wäre natürlich wie gemacht für Hardcover-Comics wie zum Beispiel die Meinigen. Also: Raubkopierfreudige Schreiner anwesend? (via)
Joe Loves Crappy Movies 22.03.

Der Webcomic Joe Loves Crappy Movies wird zwar schon seit 2005 veröffentlicht, ist aber erst jetzt auf meinem Radar aufgetaucht, was wirklich schade ist, denn da sind mitunter richtig gute Sachen bei. Egal, jetzt klick ich mich erstmal durchs Archiv. Wer mehr wissen will, findet bei Newsarama ein Interview mit Joe Dunn, dem Macher der Strips.
I read the Watchmen 06.03.
Für euch, liebste Leser, scheue ich natürlich keine Kosten & Mühen und so kam es, dass ich mir am Montag die Gesamtausgabe von Watchmen besorgte, um am Mittwochabend im Kino perfekt auf die heiß erwartete Watchmen-Verfilmung vorbereitet zu sein. Warum ich mich erst jetzt mit dem Werk beschäftige, das vom Time-Magazine einst als einziges Comic in der Top 100 der besten Romane des 20. Jahrhunderts aufgeführt wurde, kann ich nicht sagen. Es ist mir wohl irgendwie durch die Lappen gegangen…
Jedenfalls habe ich es tatsächlich geschafft, mich bis Mittwoch durch den über 400 Seiten langen Wälzer durchzukämpfen. Durchzukämpfen? Ja, den Watchmen ist ein ewiges Auf und Ab. Hin und her gerissen zwischen formvollendeter Spannung, strangen Wtf-Momenten und
teilweise gähnend langweiligen Subplots. Aber erst mal der Reihe nach; Watchmen versetzt uns ins folgende Szenario: 1985, maskierte Helden wurden bis auf einige Ausnahmen verboten, weshalb die meisten ehemaligen Superhelden inaktiv sind. Der Comedian, einer von ihnen, wird unter mysteriösen Umständen in seiner Wohnung ermordet. Während die Ermittler im Dunkeln tappen, geht der rabiate Superheld Rorschach, der weiterhin seiner Profession nachgeht und von der Polizei wegen Mordes gesucht wird, bereits einer anderen Fährte nach: Er vermutet einen “Maskenmörder”, der die einstigen Helden unschädlich machen will, und macht sich daher auf den Weg diese zu warnen. Bei den anderen Helden wird Rorschach belächelt und das ganze als Paranoia abgetan. Doch nach einem vereitelten Attentat auf Adrian Veidt a.k.a. Ozymandias, dem klügsten Menschen der Welt, und nachdem Dr. Manhattan, die wandelte Atombombe, scheinbar gezielt ins Exil auf den Mars getrieben wurde, scheint sich die Maskenmörder-Theorie zu verdichten. Zudem scheint ein Atomkrieg zwischen Amerikanern und Russen unausweichlich, nachdem der einzige Garant für die Vorherrschaft der USA, Dr. Manhattan, verschwunden ist.
Wow. Wie gesagt, für mich ist Watchmen ein recht zweischneidiges Schwert. Zum einen ganz, ganz großes Kino, zum anderen etliche Seiten, die mit der Entwicklung der unspektakulärsten Figuren vergeudet werden. Am Ende des Comics überwiegt allerdings ganz klar die Haben-Seite:
noch nie war ich beim Lesen eines Comics so von der Genialität der Story insgesamt, sowie jeglicher Kleinigkeiten begeistert. Jeder Dialog scheint sorgsamst formuliert worden zu sein und so kommt es, dass der ein oder andere wahrhaftig großartige Satz fällt, wie man es sonst nur aus ganz großer Weltliteratur kennt. Man erahnt, jeder der jemals was für Comics übrig gehabt hat (und jeder andere auch), sollte sich Watchmen zu Gemüte führen. Es ist zwar dann und wann zäh und ich persönlich fand das Ende ziemlich schwach und unbefriedigend, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Und was für ein Weg das hier ist, hui.
» Watchmen-Gesamtausgabe bei Amazon, 436 Seiten, € 29,95.
Joe Shusters geheime Fetisch-Kunst 05.03.

Secret Identity showcases rare and recently discovered erotic artwork by the most seminal artist in comics – Superman’s co-creator Joe Shuster. Created in the early 1950s when Shuster was down on his luck after trying to reclaim the copyright for Superman, he illustrated these images for an obscure series of magazines called Nights of Horror, sold under the counter until they were banned by the U.S. Supreme Court.
Okay, einer der Superman-Erfinder hat sich eine Zeit lang mit Fetisch-Bildern über Wasser gehalten. Ein Buch über diese Zeit seines Schaffens mit dem Titel “Secret Identity: The Fetish Art of Superman’s Co-Creator Joe Shuster” erscheint im April in den USofA und kann natürlich auch hierzulande für 22 Euro erstanden werden. Der Autor des Buchs hat zwischenzeitlich jedenfalls ein Blog samt Preview eingerichtet, das einem schon mal die erwartenden Peitschen- und Fessel-Spielchen offenbart. (via)
Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet 02.03.
Ich habe noch 435 Seiten vor mir… #watchmen
Don’t Panic! 26.02.
Eigentlich könnte man ja auf jeden zweiten, wenn nicht sogar auch jeden Strip von xkcd, dem Strichmännchen-Webcomic für Übernerds, verlinken (und deshalb tut man das ja auch immer wieder). Heute ging’s um Amazons Kindle und <spoiler>, klar, sobald der Anhalter im Spiel ist, hat man mich eh schon begeistert.</spoiler>. Best webcomic ever!


