Und wer Pop-up Book of Phobias sagt, der muss auch Star Wars: A Pop-Up Guide to the Galaxy sagen. Da es meines Erachtens absolut genial aussieht und mir für knapp 24 Euro ein echtes Schnäppchen zu sein scheint! Hier das Making Of, in dem der Autor erklärt, wie er’s angestellt hat. Weihnachtsgeschenk anyone?
The Pop-up Book of Phobias
(Vimeo Direktaufklappbuch, via)
Ich hatte ja fast ganz vergessen, dass ich früher einige dieser Aufklappbücher hatte – hauptsächlich mit Dinosauriern, versteht sich. Umso erfreulicher, dass es sie auch heutzutage und sogar mit noch viel erwachseneren Themen als Dinosauriern gibt. Zum Beispiel nämlich mit aufklappenden Phobien und Albträumen. Mehr Infos zum Buch der Phobien gibt’s hier bei Don, der auch einen wunderbaren, ausführlichen Aritkel über Pop-up-Bücher (mit vielen weiteren Beispielen) geschrieben hat.
Droidmaker

Michael Rubin hat sein viel gelobtes Buch Droidmaker von 2005, das aufzeigt, wie George Lucas und seine Weggefährten den Film revolutionierten und nebenher Computergeschichte schrieben, kostenlos als PDF in sein Blog gestellt. Wenn’s euch gefällt, dann solltet ihr euch natürlich auch noch die Papierausgabe zulegen, aber wem sag ich das, Fellow-Piraten? (via)
eBooks werden Bücher nicht ersetzen
weil man sie sich nicht ins Regal stellen kann. So einfach ist das. Diskussion Ende.
Eine Symbiose beider wäre natürlich dennoch wünschenswert: man kauft das Print-Buch und das eBook gibt’s kostenlos zum Download obendrauf. Aber die Verlage sind ja zu geldgeil…
Joe Shusters geheime Fetisch-Kunst

Secret Identity showcases rare and recently discovered erotic artwork by the most seminal artist in comics – Superman’s co-creator Joe Shuster. Created in the early 1950s when Shuster was down on his luck after trying to reclaim the copyright for Superman, he illustrated these images for an obscure series of magazines called Nights of Horror, sold under the counter until they were banned by the U.S. Supreme Court.
Okay, einer der Superman-Erfinder hat sich eine Zeit lang mit Fetisch-Bildern über Wasser gehalten. Ein Buch über diese Zeit seines Schaffens mit dem Titel “Secret Identity: The Fetish Art of Superman’s Co-Creator Joe Shuster” erscheint im April in den USofA und kann natürlich auch hierzulande für 22 Euro erstanden werden. Der Autor des Buchs hat zwischenzeitlich jedenfalls ein Blog samt Preview eingerichtet, das einem schon mal die erwartenden Peitschen- und Fessel-Spielchen offenbart. (via)
Liebling, ich habe die Nazis geschrumpft
Deutschlands beliebtestes ‘Nazi & Popkultur’-Watchblog schlägt wieder zu: Bisher haben wir uns hier hauptsächlich nur mit Nazis im Comic beschäftigt, weshalb wir uns heute dem Medium Buch widmen wollen. Denn auch Buchautoren ziehen für ihre fiktionalen Geschichten, die braunen Trottel heran. Etwa John Christopher in seinem 1966 erschienen Horror-Roman “The Little People”. Darum geht’s: Bridget erbt ein Schloss in Irland und damit nimmt das ganze Elend seinen Lauf…
When she decides to run it as a hotel, she and her guests discover the previous inhabitants: seven miniature people inhabiting a room of dollhouses. But why do they only speak German, and what mysterious powers do they possess? (Quelle)
Warum die Zwerge Deutsch sprechen? Mensch, ist doch ganz klar, weil es Nazi-Zwerge sind. Nazi-Zwerge mit irgendwelchen Kräften, die fortan ein zum Hotel umfunktioniertes irisches Schloss terrorisieren. Das ist der Stoff aus dem die Alpträume sind!
Und weil Nazi-Zwerge ja das Kaufargument schlechthin sind, hat man auch das Cover einer Ausgabe von “The Little People” kurzerhand mit den kleinen Faschos verziert (die aktuellen Ausgaben haben da viel neutralere, spoiler-freie Cover):

Grandios, oder? Was kommt als nächstes? Nazi-Dinosaurier? (via)
Bat-Manga! veröffentlicht

Der heiß erwartete Sammelband “Bat-Manga! The Secret History of Batman in Japan”, in dem erstmals jenseits von Japan die Batman-Mangas aus den 60ern veröffentlicht werden, die dort damals parallel zur TV-Serie mit Adam West vertrieben wurden, ist gestern erschienen. Die ins Englische übersetzte Manga-Kollektion gibt es als Taschenbuch für umgerechnet rund 28 Euro und als Hardcover für 51 Euro. Must-Have! Ob sich aber für einen 32-seitigen Manga mehr und zwei Buchdeckel ein solcher Aufpreis lohnt, darf zumindest bezweifelt werden.
Super Mario Super Englisch
Da war ich doch neulich auf der Suche nach einem handlichen Englisch-Wörterbuch in meinem verstaubten Schulbuchschrank unterwegs. Zwischen den NoNames, Oxfords, Langenscheidts und Ponsen von Sprachen, an deren Erlernen ich mich nicht mal mehr erinnern kann und dies dementsprechend stark bezweifele, fand ich dann diesen bizarren Beweis dafür, dass man bei Langenscheidt schon lange vor Deutsch-Frau / Frau-Deutsch auf Lizenz-Wörterbücher und Marios gesetzt hat:

Dieses für Englisch-Anfänger, also zumeist Kinder, konzipierte Wörterbuch erschien laut Angaben im Buch erstmals 1993 und wurde scheinbar ein letztes Mal 1997 in fünfter Auflage veröffentlicht. Ich denke, wir können daraus schließen, dass Eltern, Onkels und Tanten von der Idee begeistert waren, ihre Schützlinge mit dem kleinen Klempner, der eh schon die Freizeit der “Kids” beanspruchte, an die neue Fremdsprache heranzuführen.
Und genau das macht auch Mario im Buch: während der Großteil des Wörterbuchs sich nicht von anderen Langenscheidt-Büchern unterscheidet, erläutern Illustrationen mit Mario & Co. Probleme und Schwierigkeiten. Zum Beispiel den Unterschied von happy und lucky oder was sich hinter den ganzen Sportarten verbirgt. Das könnte natürlich auch jede andere Figur sein, weil sich Worte und Sätze so gut wie nie auf das Nintendo-Maskottchen beziehen, aber zur Hochzeit von Gameboy und Super Nintendo bot sich der Mario wohl einfach an.
Damit dieses feine 90er-Jahre-Relikt nicht auf alle Zeit verloren geht und damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, habe ich mal ein paar Fotos gemacht und bei flickr reingestellt:
















