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Einträge, die mit willferrell getaggt wurden.

Dumm und Dümmer 2008 Okt 04

Stiefbrüder, den neuen Film von Will Ferrell und John C. Reilly, könnte man getrost als infantilen, regressiven Mist abtun. Aber stattdessen kann man sich auch 100 Minuten zurücklehnen und sich von den infantilen, regressiven Taten zweier 40 jähriger Männer, die noch Zuhause wohnen, belustigen lassen. Ich habe mich standesgemäß für letztere Sichtweise entschieden und konnte den Stiefbrüdern daher doch einiges abgewinnen. Gut, man muss schon etwas für den Ferell-, Reilly-, Apatow-typischen Humor (also Furzwitze, von Kindern verprügelte Männer und hilflos überforderte Eltern im Rentenalter) übrig haben, aber dann hat man eine gute Zeit. Vor allem das Spiel der beiden Hauptdarsteller ist eine wahre Freude, spielen sie sich doch gekonnt gegenseitig an die Witz-Wand. Und mit den biederen, ernsten Eltern und der gemeinsamen Hassfigur des Bruders TJ (der eigentlich perfekt für Tom Cruise gewesen wäre) hat man ihnen ideale Gegenparts gegenübergestellt.

Wie gesagt - und man kann das hier nicht oft genug betonen -, Stiefbrüder ist keine Hochkultur und mit Sicherheit auch nicht die beste Komödie des Jahres. Wer aber auf der Suche nach leichter Kost für einen DVD-Abend mit Currywurst und Bier ist, kann demnächst getrost zu dieser Erwachsenen-Dystopie greifen.

EMDb - Rating: 3/5

Let’s kick some ice! Mai 13

Waren eben in Blades of Glory, die Eisprinzen, dem neuen Film von Will Ferrell und Jon Heder. Story: Die zwei Eiskunstlaufprofis Chazz Michael Michaels (Ferrell), der sexsüchtige Rockstar unter den Eiskunstläufern, und Jimmy MacElroy (Heder), der hochgezüchtete Sonderling, werden, nachdem sie sich um eine Goldmedaille geschlagen haben, auf Lebenszeit vom Eiskunstlauf der Männer disqualifiziert. Nach Jahren treffen sie wieder aufeinander und beschliessen (eher weniger freiwillig) als erstes männliches Doppel auf die Eisfläche zurückzukehren. Und das ist - wie sollte es anders sein? - ziemlich amüsant. Vor allem weil hier zwei schrullige, total gegen- sätzliche Charaktere aufeinander treffen, die eigentlich nur der gemeinsame Sport verbindet: Auf der einen Seite der saufende, schwanzgesteuerte Michaels, auf der anderen Seite das verschüchterte Prinzesschen MacElroy. Und wie’s halt so ist, schläft die Konkurrenz nicht und legt den beiden natürlich Steine in den Weg. Von mir gibt’s definitiv eine Empfehlung, denn wer Will Ferrell und Filme wie Ricky Bobby und Dodgeball mag, der wird auch mit den zwei Eisprinzen 93 Minuten lang viel Spaß haben.

Chazz Michael Michaels and Jimmy MacElroy are figure skating!

Das Leben als Romanfigur Feb 26

Nachdem Will Ferrell in Ricky Bobby schon großartig war und der Trailer eine intelligente Story versprach, haben meine Freundin und ich uns am vergangenen Donnerstag endlich Stranger Than Fiction, zu deutsch “Schräger als Fiktion” angesehen. Darum geht’s: Will Ferrell ist Harold Crick, ein Steuerfahnder, der plötzlich durch eine Erzählstimme erfährt, dass er die Hauptfigur in einem Buch ist, das offensichtlich mit seinem Tod enden soll, was sein Leben natürlich komplett auf den Kopf stellt. Zum Glück! In den folgenden zwei Stunden sehen wir zur Abwechslung mal keinen platten Klamauk, sondern werden gut unterhalten. Das ist schön. Lediglich das 08/15-Eierkuchen-Happyend passt irgendwie nicht zum Konzept des Films. Das ist schade. Meine Empfehlung: Trotzdem (auf DVD) angucken.

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