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Einträge, die mit trigami getaggt wurden.

Wer wird (D)Astronaut? Jun 04

[Trigami-Review]

Wie aufmerksame (und auch unaufmerksame) Leser dieses Blogs wissen dürften, bin ich ein kleiner Star Wars-Fanboy seitdem ich den Krieg der Sterne 1977 mit sieben erstmals gesehen habe. Und was wünscht sich ein kleiner Fanboy neben den allumfassenden Möglichkeiten der Macht am meisten? Klar, einen Flug im Millenium Falcon. Als Co-Pilot von Han Solo. Einfach durch’s Weltall brettern, vorbei an Sternenzerstörern und Todessternen. Das wärs!

Leider jedoch handelt es sich bei Star Wars - jetzt stark sein oder diesen Satz überspringen - um das fiktionale Gehirngespinst von George Lucas. Ja, auf einen Flug im Millenium Falcon oder auch auf’s Touren durch den Outer Rim darf man somit lange warten. Wem aber auch das heimische Weltall genügen würde (mir zum Beispiel), für den gibt’s jetzt die Möglichkeit dieses alsbald zu bereisen: Dastronauten.de

Bei Dastronauten hat man nämlich die Möglichkeit einen suborbitalen Raumflug zu gewinnen, sofern man Han Solo die Community davon überzeugen kann, dass man den Trip verdient hat. Um an das 200.000 Dollar teure Flugticket zu kommen, geht man wie folgt vor: Auf Dastronauten.de anmelden und dort ein Profil erstellen, inklusive “Warum möchte ich Astronaut werden?”- und “Ich habe keine Angst vor dem Raumflug weil…”-Fragen. Um eine gültige Bewerbung abzugeben, müsst ihr danach noch ein Bild und/oder ein Video hochladen, indem ihr den Menschen (irgendwo) da draußen erklärt, warum sie für euch voten sollen. Hier gilt wohl die altbekannte YouTube-Regel: Wer am besten auf sich aufmerksam macht, erhöht seine Views, ergo seine Gewinnchancen.


[ Into these worlds of unknown danger he rides - he's the AstroEay! ]

Die Webseite selbst ist in Look und Feel zwar nicht wirklich “Web 2.0″ (sofern wir jetzt mal davon ausgehen, dass “Web 2.0″ ein Adjektiv sein kann), was aber nicht stört: Beim Erstellen meines Profils habe ich mich schnell an alles gewöhnt und mich zurechtgefunden. Und übrigens: mein Profil. Die einmalige Chance auf einen Flug nach “da oben” konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Zwecks Gewinnchancenerhöhung habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und direkt mal dieses AstroEay-Werbevideo produziert (achtet auch auf den leider viel zu leisen Soundtrack!).

Ab dem 30. Juni könnt ihr dann für mein oberkörperfreies Alterego AstroEay (oder meinetwegen auch euch selbst oder andere nette Bewerber) per SMS voten. Sobald das Geld für das Weltraum-Ticket zusammengekommen ist, wird die Wettbewerb-Runde automatisch beendet und der glückliche Dastronaut mit den meisten Votes fliegt gen Himmel. Übrigens sehr schön: Transparenz wird beim Wettbewerb großgeschrieben, so dass man nachvollziehen kann, was mit dem Geld aus dem SMS-Voting passiert. Und sofern nicht genügend Geld für’s Ticket zusammenkommt, damm wird das Geld an Jugend forscht e.V. gespendet. Auch gut.

Also: Bis auf die Tatsache, dass es kein von Han Solo gesteuerter Millenium Falcon sein wird, gibt’s keinen Grund es nicht wenigstens zu versuchen. Vielleicht kann uns dann ja schon bald ein eayz-Leser von seinem Weltraumflug berichten?!

Quest-Beistand und Items für alle! Jun 03

[Trigami-Anzeige]

Man kennt das ja: Man streift gerade so durch Azeroth und urplötzlich hat man diese eine Quest zu erledigen, die einem partout nicht gelingen will. Weit und breit gibt’s keinen Mitspieler, der zu Helfen bereit ist und schon geht der Spielspaß gegen Null.

Oder: Seit Tagen wünscht man sich den einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand, der den eigenen Nachtelf quasi unbesiegbar machen (oder zumindest cool aussehen lassen) würde. Aber nachdem man nach gefühlten dreitausend Mal den Dungeon, der das Objekt der Begierde beheimatet, mit leeren Händen verlässt, auch hier: Spielspaß gegen Null.

Doch diese fiesen, dunklen Schattenseiten der ansonsten heißgeliebten Multiplayer-Spielchen gehören nun endlich der Vergangenheit an, denn heutzutage gibt’s Abhilfe á la fatfoogoo! Hinter dem verrückten, aber einprägsamen Namen verbirgt sich ein Marktplatz für Online-Gamer, der sich nicht nur durch einfache Handhabung und Seriösität von der Konkurrenz abhebt, sondern vor allem auch durch das frisch eingeführte Reverse Auctioning vom Rest unterscheidet. Reverse Auctioning stellt das Konzept der normalen Auktion auf den Kopf und funktioniert dementsprechend wie folgt: ein Spieler, der einen bestimmen Service sucht (Quest-Hilfe, Raid-Plätze oder auch Items), gibt einen Maximalpreis an, den er zu zahlen bereit ist. Daraufhin können andere Spieler (sprich: Dienstleister) ihre Hilfe anbieten und sich dabei gegenseitig unterbieten, um ihr eigenes Angebot für den Hilfe suchenden attraktiver (sprich: günstiger) zu machen.

Das ganze läuft wunderbar transparent ab, denn sowohl der suchende Spieler als auch der Dienstleister werden über neue Angebote informiert, um ihren Preis ggf. nachbessern zu können. Und als potentieller Käufer kauft man natürlich nicht die Katze im Sack, da man sich nicht nur für das niedrigste, sondern für jedes abgegebene Angebot entschieden kann. Die Vorteile für beide Seiten liegen also auf den Hand: Braucht man Hilfe, findet man diese schnell und günstig. Will man helfen, kann man sich dafür nun was dazu verdienen.

Wer also demnächst in WoW, Guild Wars, Herr der Ringe & Co. verzweifelt, sollte vor dem digitalen Exodus lieber mal bei fatfoogoo reinschauen!

Zuhause bei Michels Apr 08

[Trigami-Review]

An Promo-CDs in meinem Briefkasten könnte ich mich gewöhnen. Doch darum soll es hier nur nebensächlich gehen. Dass es ein neues Album von Wolfgang Michels gibt, soll vielmehr unser Thema sein. “Doch”, könnten unsere unwissenden Leser einwerfen, “was ist eigentlich ein Album?” “wer ist eigentlich Wolfgang Michels?” Die Antwort (wie praktisch alle Antworten) kennt die allwissende Wikipedia und lehrt uns, dass Wolfgang Michels ein deutscher Musiker, Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter, Produzent und Singer-Songwriter ist. Puh, das sind ganz schön viele Berufsbezeichnungen und dementsprechend umfassend ist auch Michels musikalischer Werdegang in der freien Enzyklopädie beschrieben. Uns soll daher nur interessieren, was der Dorffunk andere über ihn sagen:

Der Rolling Stone nannte ihn 1994 den “Meister der handgemachten Rockmusik”, der Musikexpress 1996 einen “Pionier mit Kultfigurstatus”. Dementsprechend ist Michels auch für die Musikexperten der Frankfurter Rundschau (man soll es nicht meinen, aber die haben anscheinend eine Musikredaktion) eine “Kult-Figur des Acoustic Groove”. Ja, das kann sich hören lassen - Begeisterung liegt in der Luft.

Grund genug sich näher mit dem Mann zu befassen und ein Ohr auf sein neues Album “zuhause”, das am 11. April (kommenden Freitag) erscheint, zu werfen. Michels’ Musik liegt - um einen Mainstream-Vergleichswert zu schaffen, für den ich sicherlich geköpft werde - irgendwo zwischen Grönemeyer, Lindenberg und Westernhagen. Im Gegensatz zu besagten Herren klappt das aber bei Michels ohne Kitsch und Pathos - soweit Samples und Promo-Songs mich das einschätzen lassen. Im Review bei 1beat bezeichnet man die Lieder von “zuhause” als “perfekt arrangierte Pop-Songs für Erwachsene mit ausreichend Ecken und Kanten” und bringt es damit auf den Punkt. Wenn es dann weiter heißt, dass der “begnadete Singer-Songwriter aus Hamburg [...] lange Zeit eines des best gehütetsten Geheimnisse unseres Landes” war, dann mag das zwar stimmen, aber man fragt sich warum? Schließlich steckt hier drin das Potential einen Herbert Grönemeyer (verkaufstechnisch) mal auf die hinteren Ränge zu verweisen…

Genug der Worte. Der beste Weg sich einen Eindruck von Musik zu verschaffen, geht, klar, durch die Ohren: Auf der offiziellen Webseite von Wolfgang Michels könnt ihr ins Album reinhören. Wer’s lieber Web-2.0-mäßig mag, kann alternativ natürlich auch auf seiner MySpace-Seite in “zuhause” reinhören. Wem’s gefällt, der sollte am/ab Freitag den Plattenladen seines Vertrauens stürmen oder “den neuen Michels” bei Amazon bestellen.

Ich für meinen Teil bin durchaus angetan, wenngleich ich zur Zeit eher einem älteren Projekt von Wolfgang Michels lausche, auf das ich während meiner Recherche aufmerksam geworden bin: Percewood’s Onagram, Michels’ deutsch-amerikanische Band der frühen 70er. Auch echt gut. Und sobald ich damit durch bin, besuche ich den Herrn Michels wieder “zuhause”…

Der alte Konflikt: Team gegen Uhr Nov 24

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Wir erinnern uns noch an Will it blend?, die Video-Kampagne des Mixerherstellers Blendtec, in der in kleinen Filmen alles mögliche vom iPhone bis hin zur Chuck-Norris-Actionfigur zerstört wurde. Der Uhrenhersteller Casio dreht den Spieß nun um und lässt seine allseits bekannten, unverwüstlichen G-Shock-Modelle in verschiedenen Tests auf Herz und Nieren prüfen.


Der Clou dabei: Ganz wie es sich in Zeiten von Mitmach-Web und User Participation gehört, könnt ihr seit Mitte November auf G-Shock.de selbst mitbestimmen, welche Versuche wie genau durchgeführt werden sollen. Vom 1. bis zum 14. Dezember werden eure Vorschläge dann umgesetzt und live im Netz übertragen - selbstverständlich mit direktem Chat-Draht zum so genannten Tough Test Team, das mit der Umsetzung betraut wurde. Oben drauf gibt’s für die besten Vorschläger noch die Chance jeden Tag eine von zwei G-Shocks zu gewinnen. Wie genau ihr euren Vorschlag einreicht, wird - für die ganz hilfsbedürftigen unter euch - auf einer entsprechenden Webseite samt Video erklärt.

Als Träger einer schweizerischen Armbanduhr mit mittlerweile zahlreichen Kratzern, der jedes Mal einen kleinen Kollaps bekommt, wenn er mit der Uhr irgendwo hängen bleibt, wünscht man sich natürlich ganz gerne die Belastbarkeit einer G-Shock herbei. Daher, und weil ich mich ja gerne für solche sinnfreien Tests begeistern lasse, bin ich natürlich durchaus auf die “Tough Test Live-Show” gespannt. Die TV-Spots zur Aktion haben jedenfalls schon mal “as seen on MTV” Lust auf mehr Schmerzen gemacht.

Wenn das Ganze dann ab dem 1. Dezember (Advent, Advent!) gut umgesetzt wird, das Tough Test Team (namentlich Tayfun, Nadine und Sascha, wie man der MySpace-Seite entnehmen kann) nett und vor allem die Tests an sich unterhaltsam sind, dann dürfte einem Erfolg aus Casios Sicht und einem Mehrwert für die Nutzer eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Die angekündigten Testutensilien á la Hammer, Hockeyschläger, Wackelpudding und Hochdruckreiniger werden mich jedenfalls - und das jetzt ganz unabhängig von der Tatsache, dass dieser Blogeintrag bezahlt wurde - irgendwann zwischen dem 1. und 14. Dezember bei G-Shock.de reinschaltenklicken lassen. Man muss ja alles mal gesehen haben…

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