Zwischen all den Neuigkeiten zu Werewolf Women of the SS und Tyrannosaurus Rex muss mir der neue Animationsfilm “The Haunted World of El Superbeasto” von Rob Zombie irgendwie entgangen sein. Es geht um El Superbeasto, einen mexikanischen Luchador, und seinen temperamentvollen, weiblichen Sidekick Suzi-X (nebenbei auch noch seine Schwester; wtf?), und deren Kampf gegen Dr. Satan. Ort des Geschehens ist, klar, Monsterland. Was sonst.

Es gibt zwar noch keinerlei Bewegtbild zum Film, aber die ersten Stills – stilistisch irgendwo zwischen Ren & Stimpy und Mucha Lucha – sehen auf jeden Fall sehr vielversprechend aus: samt Nazi-Zombies und Cartoon-Babes, wie man’s von Herrn Zombie erwartet. Ursprünglich sollte El Superbeasto anscheinend in diesem Frühjahr erscheinen, das hat aber offensichtlich nicht geklappt. Man darf also gespannt sein. Und um die Wartezeit auf einen ersten Trailer zu verkürzen, gibt’s nach dem Klick noch ein paar Bilder. Weiterlesen
· veröffentlicht am 2. August 2008
Gestern im Sneak Preview Doomsday gesehen – und sowas hab ich bisher außerhalb fragwürdiger Spoof-Movies noch nicht gesehen, denn Doomsday versucht alle erfolgreichen Genres und alle Kultfilme der letzten Jahre in sich zu vereinen. 28 Days later trifft die Klapperschlange trifft Mad Max trifft Herr der Ringe trifft Gladiator trifft I am Legend und wird versüßt mit ner Prise Kannibalismus und Splatter. Story-technisch kommt uns der ganze Spaß dementsprechend bekannt vor: In Schottland bricht ein tödlicher (Zombie-)Virus aus, weshalb Großbritannien das Land aufgibt, zehn Meter hohe Mauern drum errichtet und die Schotten sich selbst überlässt. Soweit so gut bis besagter Virus plötzlich in London auftaucht und man geheimen Satellitenfotos zufolge bemerkt, dass es wieder menschliches Leben auf Glasgows Straßen gibt. Grund genug ein Team (inklusive Ex-Schottin) ins heruntergekommene Schottland zu schicken, um vor Ort nach einem Impfstoff zu suchen. Auf die Hilfe der “Wilden” vor Ort kann das Team indes nicht hoffen, denn diese vertreiben sich ihre Zeit lieber mit Kannibalismus und Ritterspielchen und sind vom eingetroffenen Besuch gar nicht begeistert.
Was nach einer gehörigen Portion Trash klingt, die Regisseur und Autor Neil Marshall betrunken auf eine Serviette gekritzelt hat, ist genau das: Trash auf einer Serviette. Aber die Erfahrung zeigt ja, dass das nicht unbedingt was schlechtes sein muss: Schließlich gibt’s hier explodierende Häschen, geröstete Soldaten, Axtkämpfe, wilde Verfolgungsjagden und eine weibliche Snake Plissken in Form der Protagonistin. Doch während andere Trash-Produktionen á la Planet Terror oder Ebola Syndrome einfach ihr Ding durchziehen und Kultstatus erreichen, wirkt Doomsday viel zu bemüht und will es jedem Recht machen. Doch so einfach lässt sich das Trash-Feuilleton nicht beeindrucken – ansehen wird es sich Doomsday aber trotzdem…
PS: Wer mit der beschriebenen Art von Film so rein gar nichts anfangen kann, sollte um Doomsday natürlich einen weiten Bogen machen. Oder sich währenddessen betrinken.
· veröffentlicht am 3. Juni 2008
Gestern Abend lief auf unserem Qualitätssender Kabel 1 der Action-Triller Turbulence 3: Heavy Metal und als angehender Filmwissenschaftler kommt man ja auch um sowas nicht herum. Plot: Scary Rockstar gibt Konzert im Flugzeug, das wird von Satanisten entführt, aber mit Hilfe eines Hackers im Esoterik-Astro-TV-Look kann der Rocker alle retten (siehe Trailer). Dagegen ist Snakes on a Plane wie Schindlers Liste. Wer macht sowas?
· veröffentlicht am 11. November 2007