
All you need is $742 million and no sense of reality.
Der Chef des Future Robotics Technology Centers in Japan hat ausgerechet, wieviel es kosten würde einen 18m großen Kampfroboter zu bauen. Da der jedoch zu teuer werden würde, möchte er nun eine 3m kleine Version bauen, die bis 2011 fertiggestellt werden soll. Was für Komponenten dann in dem Roboter stecken sollen - und wieviel sie kosten -, könnt ihr euch bei Wired ansehen. Inklusive IBM-Supercomputer-Gehirn und 30 Supermotoren.
Btw, that’s the way it’s meant to be: Gerade habe ich besagten Artikel in der aktuellen Wired-Ausgabe gelesen. Auf Papier. In einem Offline-Laden gekauft. In der frühen Steinzeit hätte ich den Artikel illegalerweise einscannen und hochladen müssen, um ihn euch zu zeigen. In der Gegenwart (die Zukunft!): nur eine Google-Suche und ich finde den kompletten Artikel wunderbar aufbereitet für’s Web. Frei zugänglich für jedermann. So muss das sein. Und zwar bei allen Druckerzeugnissen, nicht nur bei Wired, klar?!
von Eay · in Nerdery · Kommentieren »

Weihnachten steht vor der Tür und da ich sowieso noch ein Kissen benötige: Wer von meinen werten Lesern mag mich am liebsten und schenkt mir ein Autobot-Kissen von Think Geek? Die 20 Dollar dürften ja beim stärksten Euro aller Zeiten kein Problem sein. (via Nerdcore)
von Eay · in Konsum, Nerdery · 2 Kommentare »
Auf der Webseite des “Spielzeug”-Magazins ToyFare hat man sich die Mühe gemacht, eine Top 100 der besten Actionfiguren der letzten 10 Jahre anzufertigen. Mit dabei sind natürlich etliche Transformers und diverse Comichelden - und natürlich die Stephen-Hawking-Figur aus den Simpsons, die angeblich auch auf Hawkings Schreibtisch steht. Für alle Spielkinder und Sammler ist’s jedenfalls ein netter Zeitvertreib bzw. für letztere wohl eher ein Lesebefehl.
von Eay · in Konsum · 2 Kommentare »
Das vorweg: Raubkopierer sind Verbrecher, das wissen wir. Aber vielleicht, ja vielleicht können sie ja nicht anders. Zum Beispiel wenn sie in Passau wohnen und im dortigen Kinokoloss für eine Mittagsvorstellung (!) acht Euro (!) berappen müssen. Und wenn’s Unterhaltung statt Futter heißt, würde ich auch raubkopieren…
Jedoch kann ich Gott sei dank anders und habe somit für Transformers um 13:45 Uhr satte acht Oschen hingeblättert, was ziemlich genau 2 1/2 Berliner Mittagessen entspricht. Nun denn. Als alter Transformers-Fan war ich natürlich gerne bereit diesen Preis zu bezahlen freudig erregt und gespannt. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht: Unsere giant fucking robots sehen auf der Leinwand fabelhaft aus und wurden grandios ins 21. Jahrhundert gebracht (”Wie habt ihr unsere Sprache gelernt?” “Mit Hilfe des World Wide Web.”). Leider beherbergt das Spielberg/Bay-Crossover jedoch auch einen Geht-gar-nicht-Faktor á la Jar Jar Binks: Sektor 7, die ultrageheime, pseudo-komödiantische Alien-Organisation des US-Militärs. Hätte man sich schenken können.
Was man sich jedoch nicht hätte schenken können, ist die geniale Perspektive der Roboter vs. Roboter Kampfszenen: Hier filmt die Kamera quasi fortwährend aus der Opferperspektive, sprich: aus Sicht der Menschen. Ganz groß (im wahrsten Sinne). Kurzum: Jeder, der einen Transformer sein Eigen nannte - oder zumindest damit liebäugelte - sollte einen Blick riskieren.
von Eay · in Filme, Kinolog · 5 Kommentare »
Nächste Woche ist es soweit: große, sich verwandelnde Roboter rocken die deutschen Kinosäle. Autos, LKWs und Kampfjets transformieren sich zu riesigen Kampfrobotern. Dass es auch anders geht, zeigt sich in dieser Bildersammlung von Something Awful; übrigens eine Webseite, die ich hier viel öfter verlinken sollte. In den Bildern werden meine kleinen Ponys, iPods, das Batmobil und Red-Bull-Dosen zu giant fucking robots umtransformiert. Und ja, einige dieser speziellen Transformers hätte ich gerne im Kinofilm oder zumindest als Actionfigur gesehen.
von Eay · in Filme, The Others · 3 Kommentare »
Clerks 2 lief am 21. Juli 2006 in den USA an. Hier hingegen kommt der Film am 12. Juli 2007 in die Kinos - ein Jahr zuspät später. Als Import usw. natürlich schon längst zu haben.
Das Double-Feature Grindhouse ist seit dem 6. April 2007 in us-amerikanischen Kinos zu sehen. Für die deutschen Zuschauer wird der Film zerhackt, man wird zwei Mal zur Kasse gebeten und darf die Filme dafür erst am 14. Juli und 4. Oktober 2007 sehen.
Transformers soll weltweit (überall! ursprünglich auch hier!) am 4. Juli diesen Jahres anlaufen. Deutsche Roboterfans müssen jedoch exklusiv bis zum 2. August warten.
… jetzt stellt sich der geneigte Kinofreund, der unter anderem schon unglaubliche Preise bezahlt, natürlich die Frage, warum er sich diese Bevormundung einer geldgeilen Industrie weiterhin antun soll. Vor allem wo die Filme doch nur einen Klick weit weg sind. Versteht ihn nicht falsch: er sieht Filme am liebsten im großen Lichtspielhaus, aber er fühlt sich verarscht. Wahrscheinlich wäre es ökonomischer für ihn nur noch die DVDthek aufzusuchen, wo neue Filme mittlerweile ja relativ schnell landen. Warum also noch Kino, wenn wir eh Kinogänger zweiter Klasse mit viel zu dickem Geldbeutel sind? Würden wir besser darüber nachdenken, liebe Industrie, würden wir erkennen, dass wir so selbst den treuesten Kunden zur Piraterie treiben … und dabei wollten wir doch eigentlich nur seinen Kuchen.
von Eay · in Filme · 11 Kommentare »