
Filme enden heute eindeutig viel zu selten mit einem Ende-Schriftzug. Zu Hollywoods goldener Ära sah das noch ganz anders aus. Im Gedenken an diese Zeit und ihre “The End”-Titel wurde diese flickr-Gruppe eingerichtet, in der bereits einige hundert Enden gesammelt wurden. (via)
This is The End
Masters of the Mini-Comics

Eine wunderbare Wochenendlektüre für alle Freunde des einzig wahren He-Man: Hier gibt’s eine Sammlung sämtlicher “Masters of the Universe”-Mini-Comics, zum online durchlesen. Die Mini-Comics lagen damals den MotU-Actionfiguren-Packungen bei und wie ihr vielleicht noch von früher wisst, gab’s darunter einige abenteuerliche Mini-Perlen! (via)
Super Mario Super Englisch
Da war ich doch neulich auf der Suche nach einem handlichen Englisch-Wörterbuch in meinem verstaubten Schulbuchschrank unterwegs. Zwischen den NoNames, Oxfords, Langenscheidts und Ponsen von Sprachen, an deren Erlernen ich mich nicht mal mehr erinnern kann und dies dementsprechend stark bezweifele, fand ich dann diesen bizarren Beweis dafür, dass man bei Langenscheidt schon lange vor Deutsch-Frau / Frau-Deutsch auf Lizenz-Wörterbücher und Marios gesetzt hat:

Dieses für Englisch-Anfänger, also zumeist Kinder, konzipierte Wörterbuch erschien laut Angaben im Buch erstmals 1993 und wurde scheinbar ein letztes Mal 1997 in fünfter Auflage veröffentlicht. Ich denke, wir können daraus schließen, dass Eltern, Onkels und Tanten von der Idee begeistert waren, ihre Schützlinge mit dem kleinen Klempner, der eh schon die Freizeit der “Kids” beanspruchte, an die neue Fremdsprache heranzuführen.
Und genau das macht auch Mario im Buch: während der Großteil des Wörterbuchs sich nicht von anderen Langenscheidt-Büchern unterscheidet, erläutern Illustrationen mit Mario & Co. Probleme und Schwierigkeiten. Zum Beispiel den Unterschied von happy und lucky oder was sich hinter den ganzen Sportarten verbirgt. Das könnte natürlich auch jede andere Figur sein, weil sich Worte und Sätze so gut wie nie auf das Nintendo-Maskottchen beziehen, aber zur Hochzeit von Gameboy und Super Nintendo bot sich der Mario wohl einfach an.
Damit dieses feine 90er-Jahre-Relikt nicht auf alle Zeit verloren geht und damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, habe ich mal ein paar Fotos gemacht und bei flickr reingestellt:
Die Kunst des Batman Adam West
Adam West, der Schauspieler des 60er-Jahre-Batman und der alternde Chick Checker auf den unten stehenden Bildern, scheint mir ein äußerst merkwürdiger Zeitgenosse zu sein. Und dass er sich seinerzeit als 38 jähriger Mann in hautengen Strumpfhosen durchs Kinderfernsehen bewegte und vor jedes Wort die Bat-Silbe hängte, meine ich nicht. Nein, ich beziehe mich auf sein Tun im Alter: Adam West malt Adam West.
Und zwar in seiner berühmtesten Rolle: Batman. Man sollte sich das einmal vor Augen halten: Adam West, der Zeit seines schauspielerischen Schaffens versuchte das Image des ewigen Batmans loszuwerden, hat im Rentenalter nicht nur eine Webseite im Bat-Look, nein, er versucht sich auch als Künstler zu etablieren über Wasser zu halten, indem er die Figur, die er abzustreifen versuchte, malt. Wunderschöne Ironie der Schicksals.




(Stills aus einem G4-Videobeitrag zur Batman/Adam West-Ausstellung.)
Wenngleich der Volksmund zwar lehrt, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, lässt sich erahnen, dass Onkel Volksmund Wests Werke nicht kannte. Ein Rentner malt infantile Gemälde seines verhassten Alter-Egos?! Zu offensichtlich, was er damit bezweckt: gutgläubigen Batman-Fans das hart erarbeitete Geld aus der Bat-Tasche ziehen, damit die Enkelchen ihr Süppchen von Goldlöffelchen schlürfen dürfen. Oder so. Jedenfalls: FAIL. Was kommt als nächstes? Ein singender Captain Kirk?
Chuck Norris, Held der Erde
Wann immer Kinder in der Schule über internationalen Terrorismus aufgeklärt werden, senken die anwesenden Jungs – ihr kennt das vielleicht noch aus eurer eigenen Schulzeit – ihr Haupt und beten zu Chuck Norris: “Chuck Norris is one of the besters fighters there is … best in the world!” Zuversichtlich gefolgt von: “And he’s not afraid!” Amen.

Meine Damen und Herren, mit der gerade beschriebenen Szene befinden wir uns mitten im ersten von vier Abenteuern, denen sich Chuck Norris im Rahmen seiner “Chuck Norris and the Karate Kommandos”-Comics stellen musste. Diese Meisterwerke der Comickunst erschienen 1986 als Beiwerk zur gleichnamigen Chuck Norris-Trickserie und triefen nur so vor Eigenlob und übertriebenem Chuck-Kult. Freunde des schlechten Geschmacks sollten sich unbedingt ein paar Panels daraus geben oder noch besser alle vier Hefte hier herrunterladen und sich mehr oder weniger genüsslich bis zum Ende durchkämpfen. (via)
- “Man, Chuck Norris is one bad dude!”
- “Yeah, and what an ass!”
Arrivederci, Fiero!
Es war ein mal ein betrunkener Eay, der die ganze Nacht nichts anderes als dieses Lied hörte*. Also tut es ihm doch gleich, it’s like 1993! Weiterlesen


















