Das folgende Video findet ihr heute in jedem Blog und jedem Twitter-Stream, denn es ist einfach zu gut: Kirby Ferguson hat heute nämlich den zweiten Teil seiner vierteiligen Serie »Everything is a Remix« veröffentlicht, in der er belegt, dass jedes kulturelle Produkt ein Remix vorheriger Kulturprodukte ist. Im ersten Teil ging’s um Musik, nun geht’s um Filme. Anhand von »Avatar«, »Star Wars« und »Kill Bill« zeigt er, wie sehr Filme auf anderen Filmen – Und Büchern! Und Comics! Und Fernsehserien! – basieren und liefert so definitiv das Must-See der Woche ab.
Man glaubt es kaum, aber dieser mit Gesang unterlegte Remix von Masato Shimon (hier ein vielsagendes Bild) lief 1978, zeitgleich zur japanischen Star Wars- Aufführung, tatsächlich so in den dortigen Radios und Plattenspielern. Mich würde John Williams’ Meinung dazu sehr interessieren. Hat jedenfalls was. Und schlimmer als ein deutscher Star Wars-Schlager hätte eh nichts sein können…
Als wäre der großartige Song “Kids” von MGMT nicht schon retro genug, hat ein gewisser Dr. Zilog beim 8bitcollective sein 8bit-Cover des Songs hochgeladen.
Und Ruckzuck ist man wieder verliebt in MIDI-Musik! (via)
Weil wir lange keinen GHvC-Conent mehr hatten und der fantastische Song “Mindestens in 1000 Jahren” von Frittenbude1 gerade von den einschlägig bekannten Sendern, Sendungen und Etablissements rauf und runter gespielt wird, hier zwei wirklich tolle, mehr oder weniger ohrwurmförmige Remixe von Kettcar und Frittenbude, jeweils von einem Song des anderen.
Kettcar – Mindestens in 1000 Jahren (hier oder hier downloaden)
Das Internet ist schon eine verrückte Erfindung. Da gibt’s zum Beispiel eine japanische Spieleserie namens Touhou Project (die mir bis eben gänzlich unbekannt war), in der ein Vampirendgegnermädchen (hier ein Bild) mit dem Song “U.N. Owen was her?” vertont wird. Normale Arcade-Videospiel-Soundtrack-Kost, wenn ihr mich fragt:
Nun gibt es da draußen – also hier drinnen im Internet – genug crazy people, denen es offensichtlich an sinnvoller Freizeitgestaltung fehlt und die daher nichts besseres zu tun haben als aus obigem Song folgenden Remix, den Ronald Remix, zu komponieren:
Ja, der Ronald Remix gehört zu den irrsten und beängstigendsten Dingen, die ich je gehört hab. Aber, klar, wo’s schon mal solche bizarren Auswüchse gibt, da finden sich – hier kommt das verrückte Internet wieder zum Zug – weitere liebenswürdige Spinner, die zu besagtem Remix noch das passende Musikvideo produzieren. Und was würde sich beim Ronald Remix mehr anbieten als ein Video mit Ronald McDonald himself?
Nach dem Klick also ein Video, das uns zeigt, welch wichtige Funktion das Internet inne hat – oder was nach ner Überdosis Hamburgern mit einem passieren kann: Weiterlesen