Obiges Bild stammt von den Street-Artists Miss Bugs (ja, dahinter verbergen sich tatsächlich zwei Künstler, nämlich Miss und Bugs), deren Arbeiten ganz nach meinem Geschmack sind: popkulturell und politisch. Und mit He-Man und den Looney Tunes macht man bei mir eh nichts verkehrt. Die tollen Kunstwerke der beiden, lassen sich auf deren Webseite bestaunen. Ein Interview gibt’s bei Artasty.
Ach ja, und ich würde natürlich Skeletor wählen. Weil mir He-Mans Wahlspruch “Ich habe die Kraft!” zu nah an der CDU ist. (via electru und Cinematze)
jfml hat mich in den Kommentaren zum Wahl-o-Mat-Beitrag darauf aufmerksam gemacht, dass der AK Vorrat einen eigenen Wahl-o-Maten am Start hat, der sich nur mit (digitalen) Bürgerrechten beschäftigt. Und siehe da oben: Zumindest in diesem Themenspektrum scheint mein Dilemma gelöst zu sein. Wie sieht’s bei euch aus? Piraten ftw, schätze und erwarte ich.
Während Verräterpartei und schwarze Pest durch Schwachsinns- und Nicht-Wahlkampf auffallen bzw. eben nicht auffallen, werden die Spots der Piratenpartei (auf deren Wahl ich mich übrigens immer noch nicht festgelegt sehen möchte, sie aber wohl als Option ansehe) mit jedem Mal besser. Seht selbst:
Nicht, dass der Joker schon als wahnsinniger Gangster schlimm genug wäre, nein, jetzt präsentieren uns gleich zwei Künstler die letzten US-Präsidenten im bekannten Clown-Look. Einmal George W.(hy so serious?) Bush von Drew Friedman, der sein Bild passenderweise “No Joke” getauft hat, und einmal New Hope Barack Obama von einem unbekannten Streetartist aus Los Angelos. Was uns die Bilder sagen wollen, dürft ihr euch selbst zusammenreimen, toll und erschreckend aussehen tun sie allemal. (Und ja, dieser Eintrag ist tatsächlich mit Fan-Art getaggt, auch wenn’s das wohl nicht ganz trifft…, via)
Wahrscheinlich liegt es nur an mir, aber ich kann diese beiden Herren optisch einfach nicht auseinanderhalten: Kai Diekmann, Bundespropa… Chefredakteur der Bild-Zeitung, und Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundeswirtschaftsminister und “cooler Baron”1), der seiner Chefin in Profillosigkeit wohl in nichts nachsteht.
Ja, ich dachte tatsächlich: was macht denn der Diekmann aufm Stern? (Und egal, was es gewesen wäre, es wäre eindeutig besser als diese peinliche Wahlwerbetitelstory gewesen… [↩]
Dieser im Rahmen des Piratenspot-Wettbewerbs von Chris Grabinski (Director) und René Dawn-Claude (Stimme) eingereichte Werbespot ist auf jeden Fall besser als der semi-professionelle, offizielle Herzschmerzspot zur Europawahl, bringt ein paar Eckpfeiler des Piratenparteiprogramms bündig an den Mann und könnte sogar den ein oder anderen Unentschlossenen überzeugen. Etablierte Parteien sollten sich hieran an Beispiel nehmen anstatt uns ständig den Einheitsbrei der dauer grinsenden Politiker vorzusetzen.
Beim Radio G, wo man uns zuletzt über die verschwörerischen Bestrebungen von Pharmakonzernen und Regierungen aufklärte, gibt’s aktuell ein Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Piratenpartei. Wer keine Ahnung hat, wovon die Rede ist und gerade an Somalia denkt, sollte sowieso unbedingt reinhören, wer sich schon mit den Piraten auseinander gesetzt hat, erfährt aber dennoch einiges interessantes. Zum Beispiel wie sie sich auf’s Superwahljahr vorbereiten und wie die Zukunft der Freibeuter aussehen könnte.
Netzpolitik.org spricht keine Wahlempfehlung für CDU/CSU aus und eayz.net schließt sich an. Unter anderem weil die Union wie keine andere Partei für mehr Überwachung steht, den Datenschutz unterläuft, Angst, Schrecken und Verunsicherung in der Bevölkerung verbreitet, auf Europaebene konsequent gegen Bürger- und Verbraucherrechte und die Netzneutralität gestimmt hat und immerzu als verlängerter Arm der Rechteinhaber auftritt. Die Liste ließe sich mit “Killerspiel”verbot, Zensursula und genereller Anfälligkeit für Populismus und Lobby-Arbeit beliebig fortsetzen – und das waren jetzt fast nur netzpolitische Gründe…
Wenn du bei dieser Überschrift hellhörig geworden bist, dann ist das bedingungslose Grundeinkommen sicherlich was für dich faulen Sack. Eine Petition, die dieses fordert und jedem Erwachsenen monatlich einfach so 1500 Oschen verspricht, kann heute noch bis 24 Uhr beim Bundestag unterzeichnet werden. (Aktueller Stand, 13:40 Uhr: 48989 Unterzeichner und somit “die mit großem Abstand am stärksten unterstützte Petition seit Einführung der Registrierungspflicht”, via)
Nach dem Klick ein feines Video, in dem Noch-US-Präsi George W. Bush von einem irakischen Journalisten im Irak mit Schuhen beworfen wird. Das üben wir aber nochmal. Dennoch: made my (boring) day. Weiterlesen »
Wie blöd ist diese Frau eigentlich? Das kanadische Comedy-Duo Les Justiciers masqués hat bei Sarah Palin angerufen und sich als der französische Präsident Nicolas Sarkozy ausgegeben. Wie einst Andrea Ypsilanti im Telefonat mit Fake-Müntefering hat auch Palin keine Ahnung wie ihr geschieht, was Anbetracht der vielen Hinweise, die der Imitator gibt, sehr verwunderlich ist. Dass sie sich dabei – wie Ypsilanti, komisch – sehr weit aus dem Fenster lehnt, ist zwar bemitleidenswert, war aber berechenbar. Hört selbst: (via)
Das Cover des heute erscheinenden Spiegel greift ganz selbstreferenziell und Sequel-mäßig das Cover einer Ausgabe von 2002 auf. Im Cover Browser gibt’s größere Bilder davon. (via)