Die Story von No Country for Old Men in aller Kürze: Der unbeschäftigte Vietnam-Veteran Moss entdeckt mitten in der Wüste einen geplatzten Drogendeal zwischen Mexikanern. Da diese alle tot sind, bedient er sich an deren Geld. Dummerweise ist nun neben der mexikanischen Drogenmafia auch ein psychopathischer Serienmörder hinter ihm und dem Geld her. Der einzige, der ahnt, in was für einem Schlamassel sich Moss befindet, ist der Sheriff seiner Heimatstadt. Aber es geht noch um viel mehr: Darum, dass sich die Welt verändert, Werte von gestern nichts mehr zählen und sich eigentlich alles nur um Geld und Drogen dreht. Um uns all das zu vermitteln, lassen sich die Coen Brüder sehr viel Zeit. Aber obwohl der Film sehr ruhig ist, ist er unglaublich spannend. Auch die schlagfertigen Dialoge gehören mit zu dem besten, was man im Kino präsentiert bekommt. Ja, ich bin begeistert. Die vier Oscars sind voll und ganz gerechtfertigt. No Country for Old Men ist der beste Kinofilm seit langem, den ich euch uneingeschränkt empfehlen möchte. Und kann.


