
Der (eigentlich nicht existierende, aber das sagt man ja so) Preis für das eindeutig beste Twitter-Bildchen und die skurrilste Twitter-Profilseite geht an Sascha Lobo.
I’m with stupid
World of Werbung
World of Warcraft wird in den USA nun auch im TV beworben (warum nur?). In den Spots, die ihr euch hier ansehen könnt, gibt sich Niemand geringeres als Mr. T sowie Willliam Shatner die Ehre. Sehr nette Idee, aber die Zielgruppe, die sich von Mr. T und Shatner überzeugen lässt, hat(te) eh schon nen Account, würde ich mal tippen. (via)
Ebenso gut gefallen, hat die Bannerwerbung (!) auf CNETs Windows-Vista-Seite (!) von Apple. Hier spielen Mac und PC über zwei Banner hinweg mit einer nicht funktionierenden Vista-Werbung. Auf einer Vista-Webseite. Alternativ auch als YouTube-Video erhältlich. (via)
Katze plus Hans Wurst
Wie bereits erwähnt, hat mein kleiner Cartoon Katze plus Butterbrot in den letzten zwei Wochen verspätet den Ruhm eingestrichen, der ihm – meiner bescheidenen Meinung nach – gebührt. Diverse Erwähnungen bei österreichischen (?) Lokal- und Boulevardzeitungen später, hat’s der Film auch auf die deutsche Diskussionsplattform Hans Wurst geschafft.
Dies ist einen gesonderten Blogeintrag wert, da dort, im Gegensatz zu den YouTube-Kids, die mein Werk größtenteils zelebrieren, eine rege Auseinandersetzung mit meinem s.g. “geistigen Dünschiss” (sic!) stattgefunden hat. Stein des Anstoßes ist der [spoiler]Atompilz[/spoiler] im Film und so schreibt da einer mit erhobenem Zeigefinger:
[Das hat] übrigens nichts in nem spaßvideo zu suchen, was ihr verstehen werdet, wenn ihr die wirkungen von atombomben nur ansatzweise kennt [...] und das gesamte video ist zu sinnfrei das es am abstrakten vorbei fliegt und im hohen bogen auf nem berg müll landet.
Ein anderer User, der dann konsequent “müll” heißt, hat durchschaut wie ich die Interessen der Rüstungsindustrie in bildungsferne Bevölkerungsschichten bringe und ergänzt:
da waren meiner meinung nach einfach nur kriegsfetischisten am werk, die hier ihre geilheit auf massenmord, hinter dem vorwand eines angeblichen “blödel-video” preisgeben wollen … gurkes des monats!!!
Als ich gerade meinen Glauben an die Spaß-Gesellschaft schwinden sah (dennoch war ich glücklich den “Gurkes des Monats” erhalten zu haben), schreiten Kommentateurs ein, die sich den letzten Funken Verstand vor der Angst der political incorrectness bewahrt haben. Zum Glück! Denn dass einige Zeitgenossen von ihrer eigenen politischen Korrektheit überflügelt werden, bemerkt man ja immer wieder dieser Tage. Was uns dann die merkwürdigsten Vergleiche, Behauptungen und schlimmstenfalls Einschnitte bei Rede- und Pressefreiheit bringt. Und das wäre wirklich der “Gurkes des Monats”. Ich seh’s eher so wie User “Poppes”:
Man sollte über alles und jeden Witze machen dürfen [...]
Das Auto zum Browser

Mit dieser mobilen Werbefläche würde ich auch schon rumcruisen…
Endlich: Die DRM-Befreiung
Im April hieß es noch Die Pseudo-DRM-Befreiung – und ihr habt alle gejubelt: “Oh Freude, Apple & EMI verzichten auf DRM und wir dürfen dafür nochmal rund 30 Cent mehr bezahlen! Danke, Steve.” All meine Einwände bezüglich dieser Preispolitik wurden mit der besseren Qualität der Tondateien abgeschmettert. “Warum soll ich für etwas selbstverständliches mehr bezahlen?”, fragte ich damals und tue es auch heute noch.
Die Leute beim Onlineshop Amazon haben sich diese Frage anscheinend auch gestellt und konsequent gehandelt: Gestern startete der Amazon-eigene Music Store mit dem schlichten Namen Amazon MP3. Der Clou: Alle Songs liegen im stinknormalen MP3-Format vor, sprich ohne DRM, kosten zwischen 89 und 99 Dollar-Cent und sind mit 256 kb/s kodiert – und das ohne Aufpreis, Apple. Alben gibt’s ab 5 Dollar; aktuelle Alben kosten meistens 9 Dollar. Alles ist billiger. Alles läuft überall. Und außerdem funktioniert das Download-Programm von Amazon MP3 offenbar wunderbar mit iTunes.
Ja, genau so stelle ich mir einen Musik-Download-Service vor – und eigentlich bin ja ein iTunes-Junkie. Die Einbindung ins herkömmliche Amazon-Programm dürfte das ganze, obwohl’s noch nicht ganz so viele Titel sind, zum ultimativen iTunes-Store-Killer werden lassen. (Einziger Haken: Gibt’s vorerst nur in den USA. Wer aber eine Kreditkarte hat und eine Fantasie-US-Adresse eingibt, kann nach Herzenlust einkaufen.)
Mac ohne Donald’s
Der Berliner Kabarettist und Pianist Bodo Wartke ist – Überraschung! – von Microsoft und deren Betriebssystem genervt und hält daher in seinem aktuellen Programm “Noah war ein Archetyp” eine kleine Lobeshymne auf die andere Seite des Spektrums. Das sehenswerte Video zum “PCdenzfall” kann man sich hier ansehen. (via corefault)








