
Der New Yorker Mike Mendez aka NemO verbringt nicht nur seine Freizeit damit ziemlich coole Skulpturen und Vinyltoys zu gestalten. Oder, wie ihr hier oben eindrucksvoll sehen könnt, eben Sprühdosen. Mehr seiner ziemlich genialen Arbeiten finden sich in seinem Blog. (via Spanky Stokes)
Die ultimative Hulk-Spraydose
Little Thor – Marvels Hommage an den Darth-Vader-Volkswagen-Spot
Den Volkwagen-Spot mit dem kleinen Darth Vader muss man wirklich niemandem mehr zeigen – jedermann kennt ihn, weiß um seine Großartigkeit und findet ihn klasse (auch die Menschen, die nicht in unserer bizarren Internetwelt leben). Marvel hat sich diesen instant classic im Rahmen seiner Thor-Werbekampagne nun zu Eigen gemacht und präsentiert uns jetzt den kleinen Thor. Nicht ganz so gut wie das Original, aber alleine als Hommage an den VW-Spot immer noch große Klasse.
A very X-Men Hangover

Eine Hangover-Version mit den X-Men, das wär doch was! Dachte sich wohl auch Pixar-Storyboard-Artist Bobby Rubio und hat obiges, extrem cooles Fan-Artwork kreiert. Selbstredend, dass seine anderen Bilder auch rocken. (via Albotas)
Superheldendinosaurier

Dinosaurier als Superhelden. So offensichtlich! Warum ist da vor David Resto noch niemand drauf gekommen? Hier sein entsprechendes flickr-Album, hier sein Shop, in dem sich Superdino-Poster für jeweils 20 Dollar bestellen lassen. (via Laughing Squid)
.gif der Woche #55

Introducing the Justice League of Adipositas.
Retro-Comic-Cover zu Inglourious Basterds

Wie hier oben und bei Nerdcore noch mehrmals zu sehen ist, hat sich jemand “fankreativ” ausgetobt und zu Tarantinos großartigen/m Inglourious Basterds ein paar Retro-Cover im Jack Kirby-/Marvel-Stil gezaubert. Gefällt.
Disney <3 Marvel

Good Ol’ Disney hat sich also Marvel einverleibt. Was wohl bedeutet, dass Steve Jobs unbedingt Spidey & Co. auf’s iPhone (oder ein plötzlich auftauchendes, wie für Comics gemachtes Tablet…) bringen will. Und dass die Disney-Vergnügungsparks demnächst mit Marvel-Rides aufwarten werden. Und dass dieser Tage allerhand Mashups (wie der äußert geniale Gooflactus von Adam Koford hier oben) in den digitalen Äther geblassen werden. Exciting times ahead!
And now it’s your turn, Warner + DC!
Bis dahin gibt’s mehr Mashups (Wolverduck ftw!) bei Superpunch. (via, via)
Wolverine-Doppel-Review-Action!
Eigentlich sollte dieses spektakuläre Doppel-Review vom Wolverine-Film und -Videospiel schon vor über einem Monat an dieser Stelle veröffentlicht werden, aber leider hat mir der Zoll einen Strich durch die Rechnung gemacht und mein Xbox-Spiel einkassiert, woraufhin ich es erstmal freikaufen und zwecks Vergleich durchspielen musste. Und das – nehmen wir das Fazit ruhig vorweg – hat sich gelohnt. Während X-Men Origins: Wolverine im Kino nämlich lediglich magere Actionkost ist, erweist sich das gleichnamige Wolverine-Spiel als kleine Perle. Dabei ist der Ausgangspunkt der Handlung weitestgehend gleich: Wolverine, der noch nicht auf Wolverine, sondern Logan hört, kämpft an der Seite seines Bruders Victor und einigen anderen Mutanten in einer Spezialeinheit. Während eines Einsatzes in Afrika verlässt Logan die Truppe, da er nicht mit deren brutaler Vorgehensweise einverstanden ist. Sechs Jahre ziehen ins Land, das Team wird aufgelöst und Logan zieht sich mit seiner Freundin nach Kanada zurück – bis sein ehemaliger Chef auftaucht und ihm offenbart, dass Victor Jagd auf seine alten Teamkollegen macht und er ihm doch bitte helfen soll, das zu verhindern. Ein undurchsichtiges Heckmeck beginnt, dessen Ausmaße Logan noch längst nicht überblicken kann…
… und der Zuschauer im Gegensatz zum Spieler auch nicht. Denn was sich hier noch einigermaßen spannend anhört, ist auf Zelluloid gebannt alles andere als das. Motive der einzelnen Figuren werden hier nur im Ansatz erkennbar und unser aller Wolverine, der in der chronologisch später angesiedelten X-Men-Trilogie noch der coolste Bastard vor dem Sentinel ist, ist im Origins-Film ein seelenloses Adamantium-Skelett mit platten Sprüchen, das zwar auf großer, aber dem Zuschauer absolut egaler Rachetour ist. Hinzu kommen größtenteils
schwache CGI-Effekte und unspektakuläre, weil auf PG-13 getrimmte Kampfszenen. Ausnahmen hiervon sind das wirklich sehenswerte Intro und immerhin der finale Showdown. Die 100 Minuten Mittelmaß dazwischen kann man sich getrost sparen.
Im Spiel macht man hingegen storytechnisch alles richtig. Mittels eigener Handlungsfäden und Flashbacks wird die dürftige Film-Story hier zu einem spannenden Rachefeldzug ausgebaut, der sogar die Beweggründe von Stryker & Co. verdeutlicht und das ganze für Kenner des Marvel-Universums noch mit einigen Referenzen und Gastauftritten versüßt. Außerdem und für uns Killerspieler wohl am wichtigsten, fliegen hier – FSK18 sei dank – wortwörtlich die Fetzen. Das artet zwar teilweise in eine kleine Gewaltorgie aus, ist dabei allerdings überaus unterhaltsam (Gegner an Gabelstaplern aufspießen ist toll!). Zwar ist’s kein Metal Gear o.ä. und es gibt auch ein paar kleinere Designfehler, den Spielspaß trübt das jedoch keineswegs, so dass “X-Men Origins: Wolverine” absofort die soeben eingeführte “GamEMDB” rockt und als alleiniger Kandidat anführt.



– Rating: 




