Da mein kleiner Animationsfilm “Katze plus Butterbrot” mittlerweile von mehr als einer Viertel Millionen Menschen gesehen wurde und mich fortwährend Mails mit Lob, Fragen und Kritik erreichen, habe ich an dieser Stelle mal ein Sammelsurium, eine erste Anlaufstelle ins Leben gerufen. Quasi everything about Katze plus Butterbrot.
Ansehen und Download:
Ihr könnt euch das Video direkt hier oder bei YouTube ansehen. Letzteres ist vor allem wegen der beängstigenden und lustigen Kommentare echt unterhaltsam. iPod-Freunde und Sammler können das Video alternativ auch bei Rapidshare als Quicktime-Datei herrunterladen.
Wie wurde das Video gemacht?
Eine Frage die mich zu Glanzzeiten im Sekundentakt erreichte. So geht’s: Mit Adobe Flash (Testversion hier) habe ich den ganzen Spaß animiert. Den Ton habe ich mit einem schlechten Mikrofon und Audacity aufgenommen und beschleunigt. Nachdem ich das alles fertig hatte, habe ich es in iMovie in eine (mehr oder weniger) sinnvolle Reihenfolge gebracht. Fertig.
Alles nur geklaut!
“Die Idee hast du ja von I.Z.E.T.I.T. geklaut!” darf ich mir hin und wieder anhören, da die Jungs die selbe Idee in Form eines Katzen- und Toastbrotphysik-Experiments umgesetzt und fotodokumentiert haben. Doch Obacht: denn aufmerksame Leser entnehmen den Partnerlinks hier und dort, dass wir uns gegenseitig verlinken, was nichts anderes bedeutet als dass wir damalsTM zufällig beide auf die selbe Idee gekommen sind und sie anders umgesetzt haben.
Weitere Blogeinträge zum Video: Erstaufführung · Im Mai 2006 wurde “Katze plus Butterbrot” fertiggestellt und das erste Mal der Weltöffentlichkeit vorgeführt. Damals ist’s leider nur auf wenig Interesse gestoßen … Qualität setzt sich durch · … was sich aber im November 2007 schlagartig ändern sollte, nachdem die Verantwortlichen vom deutschen YouTube das Filmchen gefeatured haben. Katze plus Hans Wurst · Erfolg lässt auch immer Kritiker aufhorchen. In unserem Fall sah das dann so aus, dass man mich als Kriegsfreund mit eigener Rüstungsmaschinerie hinstellte.
Pressestimmen:
“Katze plus Butterbrot” wurde u.a. in der Online-Ausgabe der österreichischen Boulevard- zeitung “Krone” und der Lokalzeitung von Vorarlberg gefeatured. Außerdem war’s, wie bereits erwähnt, mehrere Wochen auf der Startseite von de.youtube.com vertreten.
Der Kurzfilm Terminus erzählt die Geschichte von einem Mann, der daran zerbricht, dass er Tag und Nacht von einer steinernen Figur verfolgt und beobachtet wird, die eigentlich nur mit ihm tanzen wollte. Das ganze wirkt in nur acht Minuten dichter und bedrückender als so mancher abendfüllende Spielfilm – und sieht auch noch klasse aus. Kein Wunder: Regisseur Trevor Cawood von Spy Films wurde bereits zwei Mal wegen seiner Visual Effects für den Emmy nominiert. Man sollte ihn auf jeden Fall im Auge behalten, sofern man ihn nicht schon längst auf seinem Radar hat. Ansehen und Download nach dem Klick. Weiterlesen
A basic explanation of the purpose and process of menstruation, told largely with diagrams (and completely avoiding the subject of sex).
1946 veröffentlichen Walt Disney und der Damenhygienehersteller Kotex einen “Menstruation Education”-Kurzfilm, der fortan den Mädchen im US-Schulunterricht (die Jungen durften in der Zwischenzeit draußen Krieg spielen) gezeigt wurde. Neben der Tatsache, dass kein einziges Mal vom Geschlechtsverkehr die Rede ist, fällt vor allem das dargestellte Frauenbild negativ auf: Frauen, respektive Mädchen, haben ungeachtet ihrer Verfassung immer schön freundlich zu sein und ihre Umwelt nicht mit ihren Gefühlen zu belästigen.
In Anbetracht dessen ist es nicht besonders verwunderlich, dass Disney die Existenz der Story of Menstruation bis heute gerne verschweigt und den Film gerne unzugänglich machen würde. Doch irgendjemand erinnert sich immer zurück – schließlich haben laut Schätzungen 93 Millionen amerikanische Mädchen den Lehrfilm gesehen – und daher können wir euch heute dieses äußerst befremdende Disney-Werk vorführen: Weiterlesen
Wir – eure Freunde von eayz, die eigentlich nur auf euer Geld aus sind, leider aber keine Ahnung haben, wie wir uns in eure Portemonnaies schmeicheln sollen, weshalb wir es nun mit geballter Ehrlichkeit versuchen – sind stolz euch heute einen animierten Kurzfilm vorzustellen, der 1994 auf Platz 38 der 50 Greatest Cartoons gewählt wurde. Die Rede ist von “Bambi meets Godzilla”, einem 1969er Kurzfilm von Marv Newland, den ihr euch hier nach dem Klick weltexklusiv ansehen könnt. Highly recommended! Weiterlesen
Howard Stern dürfte den meisten von euch, abseits seiner legendären Radioshow, für seinen autobiographischen Film Private Parts bekannt sein, der 1997 ins Kino kam und hierzulande ein mal im Jahr auf einem “Kinoklassiker-Kanal” verramscht wird. Überraschenderweise war der Film über sein Leben aber eigentlich gar nicht der Film, den er ursprünglich im Sinn hatte: Seit 1992 bemühte Stern sich seinen Charakter Fartman, einen Superhelden der seine Gegner durch seine Blähungen bezwingt, in die Kinos zu bringen. New Line Cinema spendierte zehn Millionen Dollar, Regie und Schreiberlinge waren eingekauft. Da die Produzenten aber einen “ab 13″-Film draus machen wollten, scheiterte das Projekt schließlich.
Lange war es still um den Furzmann. Bis 2006 als auf dem “Howard Stern Film Festival” der Kurzfilm Fartman: Caught in a Tight Ass gezeigt wurde, der sich großer Beliebtheit erfreute. Außerdem meldete sich Meister Robert Rodriguez zu Wort: Ein Fartman-Trailer wäre genau das richtige für seinen kommenden Fake-Trailer-Film (der bisher als “Trailer Trash” betitelt wurde; Grindhouse lässt grüßen). Da bis dahin noch viele Fürze ins Land ziehen, könnt ihr euch hier schon mal den besagten Fartman-Kurzfilm bei Atom Films ansehen.
Für alle Freunde von Robotern und riesigen Frauen (und ich weiss, dass das ein oder andere auf jeden Leser dieser Webseite zutrifft): Robojew vs. Giant Nazi Woman of the SS, ein Kurzfilm über den ultimativsten aller Kämpfe. Nach dem Klick das Video. Weiterlesen
Vergesst den neuen Batman-Film The Dark Knight und vergesst vor allem Heath Ledger als Joker, den ich zwar eigentlich schon ganz gut fand, aber die Idealbesetzung scheint Andrew Koenig zu sein (siehe Bild). Koenig spielt den Joker im Kurzfilm Batman: Dead End, der 2003 von Fans produziert wurde. Unser aller Chef-Nerd Kevin Smith betitelte den Fan-Kurzfilm als “possibly the truest, best Batman movie ever made”. Die Story: Eben noch befindet sich der dunkle Rächer im Gefecht mit dem Joker als plötzlich ein Alien auftaucht, das standesgemäß ein paar Predators mitgebracht hat. Nun heißt’s Fledermaus gegen Astro-Kopfgeldjäger. Der ganze Spaß ist, dem knappen Budget von 30000 Dollar zum trotz, hervorragend stilisiert und sieht phantastisch aus. 8 Minuten Batman, die sich lohnen – und wie alle Kurzfilme bei eayz nach dem Klick anzusehen und auf Wunsch auch als Download. Weiterlesen
Am 25. Mai wird der Krieg der Sterne 30 Jahre alt. Grund genug mal wieder einen Kurzfilm herrauszukramen, der euch die nächsten acht Minuten von der Arbeit abhalten soll. Es geht – spitzfindige Leser haben’s am Titel dieses Blogeintrags erkannt – um den 99er Kurzfilm George Lucas in Love, der den eigenwilligen Regisseur & Produzenten Lucas quasi zum Shakespeare unserer Zeit ernennt und zeigt, woher die Inspiration zur Star Wars Saga kam. Prädikat: sehr sehenswert. Wie immer entweder bei YouTube oder hier nach dem Klick. Weiterlesen