Wer von der Ehrmann-Erdbeer-Zunge genauso angeekelt war wie ich, der hat gute Chancen auch diese Lippenverzierungen widerlich zu finden. Pfui. Da kann man ja direkt nach Herpes-Bildern suchen. Achtung: hinter den Links kann und wird sich Ekelcontent verbergen! (via)
It’s a Google Earth

Hat zwar schon die Runde gemacht, ist aber so gut, dass es hier auch noch erwähnt werden will: Der italienische Aktions- und Graffiti-Künstler Filippo Minelli führt uns mit seiner Google-Aktion gleichermaßen die Überwachungsambitionen der Firma aus Mountain View als auch die Probleme der Privatisierung von öffentlichem Gut vor Augen. Respekt. (via)
bios [bible]
Weil ja das christlichste aller Feste vor der Tür steht und wir uns dem Zauber von strangen Robotern nicht entziehen können, heute ein Roboter, der die 66 Bücher der Bibel auf Papier bannt. Handschriftlich. Wie ein Mönch. Sachen gibt’s.
In der Installation bios [bible] schreibt ein Industrieroboter mit einer Schreibfeder handschriftlich die Bibel auf Papierrollen nieder. [...] Die Anordnung setzt zwei für die westliche Gesellschaft grundlegende Systeme in Beziehung, die christliche Religion und den wissenschaftlichen Rationalismus.
Ein Video davon gibt’s nach dem Klick. Mehr Installationen und Performances, die sich mit Mensch-Maschine-Beziehungen auseinander setzen, gibt’s hier. Weiterlesen
Pixel-Kunst zum Selbermachen

Bei Motifo kann man sich für umgerechnet rund 42 Euro mit 1296 Pixel-Magneten eindecken, durch die sich etwa der hauseigene Kühlschrank zum Pixel-Kunstwerk umgestalten lässt. Dafür gibt’s auf der Motifo-Webseite verschiedene Vorlagen, die verraten, wie man das Pixel-Wirrwarr anzuordnen hat, damit daraus zum Beispiel der Governator, Audrey Hepburn, Gene Simmons oder Der Schrei wird.
Die Kunst des Batman Adam West
Adam West, der Schauspieler des 60er-Jahre-Batman und der alternde Chick Checker auf den unten stehenden Bildern, scheint mir ein äußerst merkwürdiger Zeitgenosse zu sein. Und dass er sich seinerzeit als 38 jähriger Mann in hautengen Strumpfhosen durchs Kinderfernsehen bewegte und vor jedes Wort die Bat-Silbe hängte, meine ich nicht. Nein, ich beziehe mich auf sein Tun im Alter: Adam West malt Adam West.
Und zwar in seiner berühmtesten Rolle: Batman. Man sollte sich das einmal vor Augen halten: Adam West, der Zeit seines schauspielerischen Schaffens versuchte das Image des ewigen Batmans loszuwerden, hat im Rentenalter nicht nur eine Webseite im Bat-Look, nein, er versucht sich auch als Künstler zu etablieren über Wasser zu halten, indem er die Figur, die er abzustreifen versuchte, malt. Wunderschöne Ironie der Schicksals.




(Stills aus einem G4-Videobeitrag zur Batman/Adam West-Ausstellung.)
Wenngleich der Volksmund zwar lehrt, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, lässt sich erahnen, dass Onkel Volksmund Wests Werke nicht kannte. Ein Rentner malt infantile Gemälde seines verhassten Alter-Egos?! Zu offensichtlich, was er damit bezweckt: gutgläubigen Batman-Fans das hart erarbeitete Geld aus der Bat-Tasche ziehen, damit die Enkelchen ihr Süppchen von Goldlöffelchen schlürfen dürfen. Oder so. Jedenfalls: FAIL. Was kommt als nächstes? Ein singender Captain Kirk?
The Museum of eayzly Art

Introducing The Museum of eayzly Art. Be part of the party and make your own eayzlies and upload photos of them to The eayz Society for Photos on flickr or post them somewhere else!








