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Einträge, die mit komödie getaggt wurden.

Ein fantastischer Film

Als der Anruf mit der Anfrage kam, ob ich mein schwerverdientes Geld gegen das Ansehen des Fantastic Movie tauschen will, war ich doch schwer erschrocken. (Oh Gott, was hast du für nur merk- würdige Freunde?) Ich verneinte … und liess mich schließlich doch überreden. “Und wie wars?”, höre ich euch kichern. Pah, lassen wir doch andere sprechen: Beim Tomatometer von Rotten Tomatoes hat der Epic Movie, wie er im Original heißt, erschreckende 2 Prozent von 100 erlangt. “Everything you loved about the past couple of years’ blockbusters, only much less entertaining and with a lot more urination”, sagt Kritiker Luke Y. Thompson von E! Online. Bei der IMDb ist der Film spontan auf Platz 30 der Bottom 100 eingestiegen. Und bei Metacritic sieht’s nicht besser aus: Ein Metascore, ein Durchschnitt der Rezensionen verschiedener Zeitungen, von 17 von 100 Punkten. Heißt extreme dislike or disgust.

Aber was sage ich? Ich sage, zwitschert euch ordentlich einen (Alkohol ist gemeint, nicht dieses Twitter-Dingen) und seht euch den Film an. Betrunken. Ordentlich hacke. Jedenfalls ohne jegliche Erwartungshaltung und fernab von Niveau-Island. Dann, ja dann werdet ihr über einige stellen lachen und sagen “Okay, Captain Morgan, Stiflers Mom, Kumar, okay.”

Mein Kopf macht Ferien

Bei unserem Berlin-Aufenthalt sind wir meinem kleinen Bruder zur Liebe in Rowan Atkinsons letzten Bean-Auftritt Mr. Bean macht Ferien gegangen. Freundin+ich hatten den Film schon auf Grund des Trailer als grottenschlecht abgestempelt. Doch, hach, was soll ich sagen? Obwohl sich unsere Blicke im Kino gelegentlich motiviert durch Unverständnis und gepaart mit kopfschütteln trafen, war’s nicht sooo schlimm wie erwartet. Man musste gelegentlich schmunzeln, während die jüngeren Zuschauer sich um uns herum regelrecht wegwarfen. Mr. Bean ist halt so 1990 und hat 2007 eigentlich nichts mehr zu suchen. Schön, dass du da warst. Schön, dass du nun gehst.

Neues von Hatler

Am Abend Neues vom Wixxer geschaut. Im Vorfeld hat man ja von scheiße bis genial alles an Kritik und Lob gehört. Und da zumindest ich den ersten Teil damals ganz nett fand, wollte ich nun sehen was aus Kalkofes Mattscheibe 2tem Wixxer geworden ist. Und das ist leider nicht viel. Alle guten Szenen gab’s bereits im Trailer und/oder Fernsehen und generell waren die Witze eher Otto-like à la 7 Zwerge (wer den gesehen hat, weiss, dass das nichts gutes verheißt). Einziger Hoffnungs- schimmer auf der Leinwand wie immer Christoph Maria Herbst als Alfons Hutler (siehe Handy- spot hier), der den bösen Mann mit dem kleinen Bart (nicht dieser hier) erneut hervorragend darstellt. Mann wünscht sich von Szene zu Szene in der Hatler vorkommt – schön vor allem, wenn er Karaoke singt – und das war’s dann nach den anderthalb Stunden schon. Lasst’s nun gut sein, Triple Wixxx will kein Mensch mehr, wir wollen einen Hatler-Film!

Das Leben als Romanfigur

Nachdem Will Ferrell in Ricky Bobby schon großartig war und der Trailer eine intelligente Story versprach, haben meine Freundin und ich uns am vergangenen Donnerstag endlich Stranger Than Fiction, zu deutsch “Schräger als Fiktion” angesehen. Darum geht’s: Will Ferrell ist Harold Crick, ein Steuerfahnder, der plötzlich durch eine Erzählstimme erfährt, dass er die Hauptfigur in einem Buch ist, das offensichtlich mit seinem Tod enden soll, was sein Leben natürlich komplett auf den Kopf stellt. Zum Glück! In den folgenden zwei Stunden sehen wir zur Abwechslung mal keinen platten Klamauk, sondern werden gut unterhalten. Das ist schön. Lediglich das 08/15-Eierkuchen-Happyend passt irgendwie nicht zum Konzept des Films. Das ist schade. Meine Empfehlung: Trotzdem (auf DVD) angucken.

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