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Einträge, die mit köln getaggt wurden.

Dragonforce, live und in Neonfarben


Gestern Abend um diese Uhrzeit (gerade sind’s 21:45 Uhr) stand ich in der Kölner Essigfabrik und lauschte den sanften Klängen der englischen Power-Metal-Band Dragonforce, die den meisten durch Guitar Hero 3 bekannt sein dürfte. Jedenfalls konnten sie den zugegebenermaßen Alkohol getrübten Eindruck vom diesjährigen Ring vervollständigen und überzeugten auf ganzer Linie. Selten habe ich Menschen ihre Instrumente so malträtieren sehen – sehr, sehr geil!

Zwar geht die Deutschlandtour am Freitag in Leipzig in die letzte Runde, aber sofern ihr mal die Chance habt, Herman Li & Co. live und am besten so nah zu erleben, dass ihr deren Spiel tatsächlich beobachten könnt, macht’s auf alle Fälle. Lohnt sich und ich werd’s auch wieder tun.

(cc-lizenziertes Foto von markcoatsworth, aufgenommen beim New England Metal & Hardcore Fest im Apirl 2006)

“Die heilige Ursula von der Seite gekachelt”

Sofern ihr im Vatikan arbeitet, ist folgender Link möglicherweise nsfw: Hier die Rechnung der Restaurierung der Kölner Pauluskirche aus dem Jahr 1941. Mit so fantastischen Aufstellungen wie “Dem Petrus die linke Hinterbacke geleimt und den Sack richtig gefüllt” oder natürlich “Den Beichtstuhl etwas gehoben und die Flecken entfernt”. Da hatte einer Spaß bei der Arbeit. (via)

Die Gamescom und ich

Natürlich habe ich am Wochenende auch mal bei der Gamescom vorbeigeschaut. Schließlich ist Köln näher als Leipzig und auf einer Games-Messe war ich bisher auch noch nicht. Was aber, wie sich alsbald herausstellte, auch besser war, denn: wir sind nicht kompatibel. Das ist nicht meine Welt. Stundenlanges Anstellen, um was anzutesten oder gar nur Footage, das längst aus dem Web bekannt ist, zu sehen, geht mal gar nicht. Und Hersteller-Namen (oder “Bundeswehr”) grölle ich auch nicht, wegen einem aufblasbaren Schwert oder eines T-Shirts.

Bleibt die Erkenntnis, dass es zwar nett ist, sowas mal gesehen zu haben, ich mir den Eintritt aber im nächsten Jahr sparen kann. Und dass die PSP Go wirklich wie ein chinesisches No-Name-Produkt aussieht.

Cologne Comic Con (C3)

Nur zur Absicherung und falls mal jemand auf die Idee kommt: ich habe gestern den (Veranstaltungs-)Titel “Cologne Comic Con” also known as “C3″ respektive “C Three” erfunden. Etwaige Lizenzzahlungen sind also zukünftig und für alle Zeiten an mein Schweizer Kölner Bankkonto abzurichten.

Von Farin und Fahrverboten


(YouTube Direktsymbolvideo vom Konzert des Vortages, auch im Kölner Palladium)

Komme gerade vom FURT-Konzert und aus der Kneipe zurück (erschreckend wie unverblümt hier in den letzten Tagen dem Alkoholkonsum gefrönt wird!). Das Farin Urlaub Racing Team hat erwartungsgemäß gerockt, war super choreographiert, hat die Hits aller Alben gespielt und Zehn, den wahrscheinlich besten Live-Song out there, erfreulicherweise gleich zweimal zum Besten gegeben. Im Gegensatz zu Dienstag waren hier natürlich nur nette, normale und zumeist erwachsene Leute zugegen und so bleibt als einziger, kleiner Kritikpunkt nur die für einen Arzt doch relativ kurze Spielzeit von zwei Stunden zu bemängeln. Ihr ahnt es: sollte man gesehen haben. Für FU- und DÄ-Fans sowieso ein Pflichtkonzert.

Tja, soweit das Konzert. Dass ich mich mit 30 km/h zuviel habe blitzen lassen (klar, wegen der Finanzkrise! Der Staat hat’s ja schließlich nötig!) und mich im schlimmsten Fall nun auf ein einmonatiges Fahrverbot freuen darf, bleibt da nebensächlich…

Verdammte Scheiße!

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Erst haben sie uns das Transfer-Bierchen in der KVB genommen, jetzt wollen sie das belgische Viertel: Alkoholverbot im Belgischen Viertel geplant, berichtet Koeln.de.

(filed under: Verbote, die die Welt nicht will, sondern nur ein paar rentenalte Spießer)

Knorkators Weg nach unten


Am Freitagabend im Kölner Underground gewesen und Knorkator gesehen. Denn wann, wenn nicht jetzt bekommt man nochmal die Chance, “Deutschlands meiste Band der Welt” live und in Farbe zu sehen? Leider handelt es sich nämlich bei der aktuellen Tournee “Weg nach unten” um ihre Abschiedstour – und die hat’s in sich! Die Tour läuft noch den ganzen November über und zum Abschluss in Berlin. Wer die Chance hat Knorkator noch live zu sehen, sollte diese unbedingt (wirklich unbedingt!) wahrnehmen: Anseh- und Abrockbefehl!
Foto von SannyWild, aufgenommen in Magdeburg (vielen Dank!).

Eine kleine Geschichte, an der sich andere Musiker ein Beispiel nehmen sollten

Es war einmal 2002 eine Kölner Band namens Angelika Express, die, so sagt es Wikipedia, “Popmelodien mit Gitarre, Bass und Schlagzeug sehr hart und laut im Punkstil” spielten. Thematisch ging’s, klar, um die “Erlebniswelten im Leben junger Erwachsener”. Klar, oder? Nee? Na dann: so hören sich unsere auditiven Erlebniswelten an:

Im August 2005 lösten sich besagte Band und ihre Erlebniswelten jedoch auf. Bis sich im April diesen Jahres der Angelika-Gitarrist Robert Drakogiannakis der Sache annahm und Angelika Express kurzerhand als Soloprojekt reaktivierte. Hier ein Bild:


Robert startete mit dem ehrgeizigen Ziel jede Woche einen neuen Song auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Toll produziert. Und für lau. Dabei sind dann Perlen wie etwa “Fernsehen zu zweit” oder “Dich gibts nicht”, der unangefochtene Anführer meiner persönlichen Heavy Rotation, herausgekommen:


Und die Rechnung geht auf: Zuvor war mir Angelika Express gänzlich unbekannt und erst durch die Blogberichterstattung der letzten Monate bin ich auf’s Schaffen von Robert (& Co.) aufmerksam geworden. Mittlerweile hab ich alle alten Alben von Amazon einfliegen lassen und warte nur auf die nächste Gelegenheit1 Angelika Express in neuer Besetzung live zu sehen.

Aber es geht noch weiter: Robert möchte mit Angelika Express einen weiteren, für die meisten Künstler unkonventionellen Weg gehen und das neue Album nach dem Shareholder-Prinzip finanzieren. Bei humanen Preisen für die Angelika-Aktie sag ich schon mal: count me in!

Wer jetzt mittelheiß bis heiß geworden ist, findet die Downloads von sämtlichen neuen Angelika Express-Titeln im offiziellen Blog und bei Reverbnation.

  1. Angelika Express live: heute Abend im Rahmen der c/o pop Eröffnungsfeier im Kölner Gloria und nächste Woche Donnerstag im Odonien (kommt wer mit mir?). []
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