
Michael Rubin hat sein viel gelobtes Buch Droidmaker von 2005, das aufzeigt, wie George Lucas und seine Weggefährten den Film revolutionierten und nebenher Computergeschichte schrieben, kostenlos als PDF in sein Blog gestellt. Wenn’s euch gefällt, dann solltet ihr euch natürlich auch noch die Papierausgabe zulegen, aber wem sag ich das, Fellow-Piraten? (via)
Droidmaker
Kinostatistik 2008

Wie schon im letzten Jahr habe ich eben mal die Kinobesuche des Jahres gezählt und den Gesamtpreis aller Filme errechnet. Interessanterweise fällt im Vergleich zum Vorjahr auf, dass der Durchschnittspreis pro Film um sensationelle 23 Cent gesunken ist, was wohl vor allem daran liegt, dass ich in diesem Jahr vermehrt an den günstigeren Wochentagen ins Kino gegangen bin. Mit Getränken und Snacks, schätze ich, käme man auf die doppelte Summe.
Halten wir also fest: Kino war – große Überraschung! – auch 2008 keine kostengünstige Freizeitbeschäftigung und Filmpiraterie lohnt sich offensichtlich doch.
Der unglaublich geschnittene Hulk
Na toll: wer dieser Tage die FSK16-Fassung vom neuen Hulk sehen will, der kann das nun in diesen paar Kinos tun (und eayz-Redaktionssitz Köln ist natürlich nicht dabei). Alle anderen bekommen den Kinder-Hulk “ab 12″ zu sehen, erleichtert um zwei Minuten Showdown. (via)
Tag des offenen Briefs
Falls ihr heute in der Zeitung (oder etwa hier) den offenen Brief der Musikindustrie an die Kanzlerin lest, der diese – passend zum Tag des geistigen Eigentums – auffordert, “endlich” etwas gegen diese fiesen Internet-Piraten (lies: dich!) zu unternehmen, dann direkt danach die Antwort von Réne lesen. Danach wiederum in Erfahrung bringen, wer für ersteren Brief verantwortlich war und die Unterzeichner und deren Werke fortan meiden.
Wir wissen ja schließlich: The revolution will not be televised. It will be downloaded.
Hart und schwachsinnig
Ich hab ja noch nie verstanden, warum man zahlenden Kunden im Kino und auf DVDs diese furchtbaren “Raubkopierer sind Verbrecher”-Wahlwerbespots zumutet. Anscheinend hat auch endlich mal einer in dem Laden sein Köpfchen angestrengt und so ist man zu dem Entschluss gekommen, sich endlich mal bei den Kunden, die diesen Mist ertragen müssen, zu bedanken:

Spät, aber nicht zu spät. Hätten die sich jetzt auch schenken können. Ich würde mal tippen, dass man mit dieser Kampagne immer noch die falsche Zielgruppe anspricht. Da hilft auch ein Danke nichts. Vor allem nicht nach fünf Jahren Rumgenerve…
260,90 Euro
Soviel habe ich in diesem Jahr für Kinokarten ausgegeben. Wenn man bedenkt, dass die Freundin fast genauso oft im Lichtspielhaus saß, dann haben wir zusammen über 500 Euro in die Filmindustrie gesteckt. Futter und Getränke nicht mitgezählt. Von DVD-Einkäufen und Leihgebühren ganz zu schweigen.
Ich finde, in Anbetracht der mitunter äußerst unverschämten Preise und der Tatsache, dass wir sie trotzdem bezahlt haben, sollte für unseren Haushalt mindestens die Kulturflatrate drin sein oder ich kehre euch den Rücken zu und fange das Rauchen an.
Optimus Prime vs. Megatron
Das vorweg: Raubkopierer sind Verbrecher, das wissen wir. Aber vielleicht, ja vielleicht können sie ja nicht anders. Zum Beispiel wenn sie in Passau wohnen und im dortigen Kinokoloss für eine Mittagsvorstellung (!) acht Euro (!) berappen müssen. Und wenn’s Unterhaltung statt Futter heißt, würde ich auch raubkopieren…
Jedoch kann ich Gott sei dank anders und habe somit für Transformers um 13:45 Uhr satte acht Oschen hingeblättert, was ziemlich genau 2 1/2 Berliner Mittagessen entspricht. Nun denn. Als alter Transformers-Fan war ich natürlich gerne bereit diesen Preis zu bezahlen freudig erregt und gespannt. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht: Unsere giant fucking robots sehen auf der Leinwand fabelhaft aus und wurden grandios ins 21. Jahrhundert gebracht (“Wie habt ihr unsere Sprache gelernt?” “Mit Hilfe des World Wide Web.”). Leider beherbergt das Spielberg/Bay-Crossover jedoch auch einen Geht-gar-nicht-Faktor á la Jar Jar Binks: Sektor 7, die ultrageheime, pseudo-komödiantische Alien-Organisation des US-Militärs. Hätte man sich schenken können.
Was man sich jedoch nicht hätte schenken können, ist die geniale Perspektive der Roboter vs. Roboter Kampfszenen: Hier filmt die Kamera quasi fortwährend aus der Opferperspektive, sprich: aus Sicht der Menschen. Ganz groß (im wahrsten Sinne). Kurzum: Jeder, der einen Transformer sein Eigen nannte – oder zumindest damit liebäugelte – sollte einen Blick riskieren.







