
Mini-Doku über 25 Jahre Rock am Ring
Manche Menschen warten auf Weihnachten. Manche auf ihren Hochzeitstag auf Sylt. Es gibt auch welche, die warten nur auf ein Jubiläum…
Ja, wie immer habe ich meine Karte schon (schließlich feiere auch ich in diesem Jahr 25jähriges Jubiläum) und weil dieses Blog ja auch sowas wie ein Rock am Ring-Fanblog ist, darf der folgende, offizielle Trailer in Doku-Form hier natürlich nicht fehlen. Der Sprecher hat zwar ne olle Erzählbärstimme und objektiv ist auch anders, aber – wer schon mal da war, wird mir zustimmen – die fünf Minuten Bewegtbild zeigen so ziemlich worum’s beim Ring geht und wie es sich anfühlt (*nass*).
Und wer nach Sichtung (wieder) so richtig heiß geworden ist und noch keine Karte hat, der sollte sich beeilen, denn 70.000 der 85.000 Tickets sind bereits verkauft.
Rock am Ring 2009

(Foto von Körschgen, lizensiert unter Creative Commons)
Wie angekündigt, möchte ich natürlich auch noch – besser spät als nie! – ein, zwei Sätze zum diesjährigen Ring verlieren, mich dabei aber im Vergleich zu den letzten Jahren etwas kürzer fassen, da ich dieses Jahr Wetter- und Interessen-bedingt erstaunlich wenig Bands gesehen habe. Auch wenn ich von dem, was ich gesehen habe, eigentlich nur Dragonforce, Marilyn Manson und Limp Bizkit sehen wollte, so ließ ich mir doch durch @Limpi versichern, das auch The Killers vollends und einige andere zumindest etwas überzeugen konnten. Aber Bloc Party ging nun mal gar nicht. Überraschenderweise hatte ich allerdings bei einer mir bis dahin unbekannten Hiphop-Rock-Pop-Combo namens Hollywood Undead am meisten Spaß, die das Zelt mit ihrer Show so richtig gerockt haben.
Abseits des Festivalgeländes strapazierte das Wetter natürlich einige Nerven, wovon wir uns aber insgesamt nicht aufhalten ließen. Merkwürdige benachbarte Hipsters (via), die kein Verständnis für unsere, zugegeben sehr ausgelassene Art des Ringrockens hatten, trugen ebenso zur allgemeinen Belustigung bei wie Udos neue Eier (nein, das muss man nicht verstehen, aber wer sich ebenfalls Klebstoff bestellt hat, kommt vielleicht drauf…). Nächstes Jahr hoffen wir jedenfalls auf besseres Wetter (alles ab +10° macht uns glücklich) und wenn das Line-Up wieder was ausgeglichener ist, sind wir sicherlich auch wieder mit dabei.
PS: Ich habe die RaR-Blogger-Übersicht mal um die jeweiligen Berichte ergänzt.
Hallo, Rock am Ring 2009!
Same procedure as every year: Die nächsten Tage verbringe ich am Ring. Das heißt, dass ihr, sofern ihr nicht auf eure tägliche Portion Eay verzichten möchtet, bei Twitter mitlesen könnt, welche Band ich total schnieke fand oder was wir gerade auf dem Grill haben. Eventuell sogar live und in Farbe fotodokumentiert per Twitpic und flickr. (Wer jetzt schon einen Information overflow erleidet, beschränkt sich vielleicht besser auf meinen Lifestream bei friendfeed, der alle Services zusammenfasst). In diesem Sinne: Eay out. Bis dann & rock on!
PS: Weitere lohnenswerte und sicherlich feuchtfröhliche Direkteindrücke gibt es von den anderen RaR-Twitterern, die wir hier gesammelt haben.
Update, 8. Juni 2009: Wieder da. Nass war’s. Ausführlicher Bericht folgt die Tage.
RaR 09

So früh waren wir noch nie dran – aber daher gibt’s leider auch keine Hardcover-Karten für uns. Und kann schon irgendwer der hiesigen Leser oder Fellow-Blogger absehen, ob sie dieses Jahr auch am Nürburgring verweilen?
Fest van Cleef in Köln

Am Samstagabend beim Fest van Cleef, dem Städte tourenden Festival von, mit und rund um das Hamburger Label Grand Hotel van Cleef, gewesen. Mit dabei in Odo Rumpfs Schrottplatz-Atelier Odonien waren diesmal Ghosts of Tom Joad, Niels Frevert, I am Kloot, Robocop Kraus und, klar, natürlich Tomte und Kettcar. Das Wetter war zwar unbeständig (zu Beginn tropische Temperaturen, dann am Abend Gewitter und Regen), die Musik aber gewohnt gut. Und die Location ist eh klasse. In meinem flickr-Stream gibt’s ein paar Eindrücke. Soll heißen: jederzeit wieder! Wer demnächst ein Fest van Cleef vor der Tür hat – unbedingt hingehen!
Andere RaR-Berichte
Wem mein Rückblick auf den rockenden Ring nicht genügt, der sei hiermit an meine kleine RaR-Blogger-Sammelstelle erinnert, wo nach und nach weitere Berichte anderer Blogger gelistet werden. Unterhaltsam, wenn man so erfährt, was anderen widerfahren ist…
Alle, die mit dem ganzen RaR-Geblogge, das hier in den letzten Wochen stattfand, nichts anfangen konnten, können aufatmen: bis nächstes Jahr ist Schluss damit.
Rock am Ring 2008
Oh weh, nun ist’s schon ne halbe Woche her, dass ich Morgens betrunken, kurz vor dem Hitzetod im Auto aufgewacht bin und in unserem Müllberg etwas zum futtern gesucht habe. Was jetzt für den Festival-unerprobten Mitmenschen absurd und abstoßend klingt, ist zwar genau das, aber zudem noch musikalisch und Camping-technisch das beste was das Jahr zu bieten hat: Rock am Ring.
Dieses Jahr waren wir im Vergleich zu den letzten Jahren (2006, 2007) zwar mit weniger Leuten am Start, dafür aber mit mehr Fleisch und Bier. An Fressflash und “Suff-Ausrastern” waren dieses Jahr also folgende Leute beteiligt, die hier aus Datenschutz-Gründen nur mit ihrem RaR-Pseudonym und aus Exhibitionismus-Gründen auch mit Twitter-Ding aufgelistet werden: Blu, der Ölmann (@Goldi1945), seine Freundin H.W. (@BlackDahlia), Enis Immel (@gamto), LaBeouf (@The_McLee), meine Freundin Paul Billekens (@Limpi) und ich, Horst Noord (@Eay). Ach ja, Udo war natürlich auch mit dabei, hatte es aber mal wieder versäumt eine Karte für’s Festival zu erstehen, der alte Pfahl, der…
Was euch aber sicherlich mehr interessiert als unsere Besetzung und den Zustand unseren Campingplatzes (den ihr übrigens auch in meinem RaR-Fotoset bei flickr selbst beäugen könnt), ist sicherlich die Musik wegen der ja ein Großteil der Festivalbesucher da war. Im folgenden also in aller Kürze (sogar chronologisch!) die zwölf Künstler, die ich mir angesehen habe, und was ich von ihnen hielt oder auch nicht: Weiterlesen







