Philipp von PEW-PEW (was für ein Adelsname!) hat keine Kosten und Mühen gescheut, um seinen Zuschauern den ultimativen Ratgeber zum Sparen im Supermarkt zu präsentieren. Darin offenbart er nicht nur, wie man seinen eigenen Vorteilspack zusammenschustert, sondern auch wie man zwei Croissants zum Preis von einem Brötchen bekommt. Und das ist nicht nur für verarmte Studenten und Hartz4ler interessant, sondern auch für die anwesenden Kniesköppe Sparfüchse.
Sparen im Supermarkt
Einkaufen nach Farbe
Auf der Abschlussfahrt nach Italien haben wir unsere alkoholischen Getränke nicht etwa nach Alkoholgehalt oder – noch absurder – nach Geschmack gekauft, nein, wir haben ausschließlich Spirituosen erstanden, auf deren Flaschen und Etiketten Tiere abgebildet waren. So landet man bei viel zu viel Eierlikör als gut für einen ist, weil Tiere zwar auf vielen, aber halt doch nur auf begrenzt vielen Flaschen vorzufinden sind. Das wollte ich euch immer schon mal erzählt haben.1
Irgendwie related ist das, was der holländische Künstler Marco Ugolini macht: Er kauft nach Farben ein. Das sieht zwar völlig irre und gut aus, dürfte aber auch (jenseits von grün) völlig ungesund sein. Also nicht nachmachen, Kevin. Auch wenn’s gut ist.

(via Komm mach)
- Ach, einen haben wir doch nach Alkoholgehalt gekauft: Alcoholo Puro. 95%. Nur zum kochen geeignet, wie wir nach den ersten Erblindungen feststellen mussten. [↩]
Kurzfilm: Cart
(Vimeo Direkteinkaufswagen via Feingut)
Der Kurzfilm Cart geht der Frage nach, was Einkaufswagen eigentlich so treiben, wenn man sie im Supermarkt zurückgelassen hat. Die Antwort ist ziemlich pixaresk, könnte aber ebenso gut direkt der viralen Werbekampagne einer beliebigen Supermarktkette entliehen sein. Dennoch sieht der 10-Minuten-Film wirklich toll aus und Regisseur und Autor Jesse Rosten gelingt es hier bereits in seinem Erstling Bild- und Tonebene so gekonnt zu vereinen, wie es selbst bei den ganz großen nur selten zu sehen und hören ist. Hut ab.
Chips, Kakao und Apfelkorn

Hach, das wird ne Party!
The Missing Link
Seit Jahren gibt uns die Werbeindustrie einen Leitfaden zum Zähneputzen an die Hand:
Morgens Aronal, Abends Elmex.
So einfach kann die Welt sein. Zumindest wenn man die allgemeine Lehrmeinung westlicher Zahnärzte wissentlich ignoriert und sich nur zwei Mal am Tag die Zähne putzt.1 Doch das kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein und spätestens zur halbjährlichen Kontrolle bekommt man dann in Form einer Ermahnung des Zahnarztes die Konsequenzen aufgedrückt. “Aha, Herr Grund, haben sie sich etwa nur Morgens und Abends die Zähne geputzt? Schämen Sie sich, Sie Unhold!”
Als langjähriger Aronal- und Elmex-Kunde bin ich mir der Gefahr der Ermahnung natürlich bewusst und habe ein ausgeklügeltes System entwickelt, das mir ermöglicht, meine Zähne auch zur Mittagszeit zu pflegen: ich wechsele Mittags täglich zwischen beiden Pasten. Leider jedoch versagt mein System so ziemlich jedes Wochenende, weil mein Kater-Ich sich partout nicht daran erinnern will, welches Produkt heute anzuwenden wäre. Verzweifelung mischt sich zur Fahne; ich greife wahrscheinlich zur falschen Zahnpasta.
Dabei wäre eine Lösung des Problems so einfach und ökonomisch so rentabel2: Die Aronal- und Elmex-Produktpalette muss um eine dritte Zahnpasta erweitert werden, die sich dem hartnäckigen Kampf der mittäglichen Zahnzerstörer widmet. Doch warum hat Aronal- und Elmex-Hersteller GABA Deutschland dieses fehlende Bindeglied noch nicht in die hiesigen Badezimmer gebracht? Als Fuchs, der ich bin, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass den Machern nur ein passender Produktname für Zahnpasta X fehlt.
Hier kommt ihr, liebe Leser, ins Spiel: Postet eure Namensvorschläge für den Missing Link zwischen Aronal und Elmex in die Kommentare!3
Der beste Vorschlag wird von mir mit einem Doppelpack prämiert. Selbstverständlich handelt es sich bei dieser kleinen Aktion nur um einen kleinen, privaten Spaß, der nichts mit dem Aronal- und Elmex-Hersteller zu tun hat. (Also bitte nicht verklagen.)
- Tatsächlich putzt man sich die Zähne – richtig! – nämlich drei Mai am Tag. Und zwar nicht hintereinander, sondern nach einem überaus komplexen System, dessen Erklärung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde. [↩]
- Nein, der Wechsel zur eintubigen Konkurrenz stellt keine Option dar. [↩]
- Limpis Vorschläge Eronal und Almex sind aus offensichtlichen Gründen disqualifiziert. [↩]
You love it or you hate it
Heute in unserer losen Reihe der Lieblingsgetränke: Das belgische Wein-artige Biergetränk Rodenbach. Der einzigartige Geschmack von Rodenbach, das zur Gruppe der Rotbiere gehört, wird erreicht, indem es bis zu 18 Monate lang in Eichenfässern “ausgebaut” wird. Das Endergebnis ist derart speziell, dass man dem Bier den Slogan “You love it or you hate it” gegeben hat. In Selbstversuchen und Experimenten mit unseren Freunden durften Herr Lee und ich tatsächlich genau das feststellen: Begeisterung oder angewiderte Ablehnung. Falls ihr also mal in Belgien (oder einem belgischen Supermarkt in Schland) seid, dann greift zu und probiert. Falls Rodenbach dann nicht so euer Fall ist, meine Anschrift steht hier.
The Black and White Album
The Hives are more than pleased to announce their new album “The Black and White Album” [...] and the first single will be explosively titled “Tick Tick Boom”.
Eine der besten Bands der Welt veröffentlicht – Überraschung! – dieses Jahr ein neues Album, so steht’s im The Hives Broadcasting Service. Die CD erscheint hierzulande am 12. Oktober. Ein Platz in meinem Plattenschrank ist bereits reserviert. Die Single kann man sich, ohne bewegtes Bild, bei pirate’s favorite YouTube anhören. THE HIIIIVES!
Abends Elmex

Hilfe! Womit putzt man sich den dann Mittags die Zähne? Täglich wechseln ist zu komplex!






