Ich habe mir, wie ja schon lange angekündigt, am vergangenen Erscheinungsfreitag die neuen Alben der Gods of Blitz und der Beatsteaks gekauft. Zwei CDs, zwei Berliner Bands, ein Fan: ich. Mir scheint’s als wäre es Zeit für einen Ersteindruck. Nun denn…
Sowohl Reporting a Mirage von den Gods of Blitz als auch Limbo Messiah von den Beatsteaks sind etwas über eine halbe Stunde lang. Und es gibt feinsten Alternative-Rock, hier wie da. Sprich: beide Platten sind gut und können, wenn man auf deren Musik steht, ohne weiteres gekauft werden. Da die neuen Songs der Beatsteaks wie gesagt gut, aber weniger Ohrwurm- charakter haben als noch auf Living Targets und vor allem Smack Smash, und die Gods of Blitz mit dem neuen Album nicht ganz “ihr Rad” neu erfinden wollen, sondern wunderbar an meine Lieblingsplatte 2005 anschliessen, gefällt mir Reporting a Mirage im Moment einen Ticken besser. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und gewiss ist, dass die Beatsteaks sobald man sie live gesehen hat, noch mehr gefallen.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch was rocken…
Kommerz-Gimmick: Reporting a Mirage und Limbo Messiah bei iTunes kaufen!
· veröffentlicht am 3. April 2007
Wir sind mittlerweile aus unserer Hauptstadt zurückgekehrt. Wir haben das übrliche Touri- Programm durchgehauen und vor Ort im Kino den besten Film aller Zeiten gesehen und haben mein Auto mit frisch geklauften, polnischen Bauteilen bestückt. Außerdem sind wir wie wild clubgetourt (hier ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden!) und ich war durchgehend total ausgeschlafen und nüchtern. Des weiteren haben wir gelegentlich in der Zusammen- fassung unseres Kurztrips gelogen und konnten beobachten wie positiv eayzlies das Berliner Stadtbild beeinflussen können.

Als Berlin-Touris mussten wir natürlich auch Knut beäugen. Also waren wir im Berliner Zoo (doch Vorsicht!) und als wir dachten Knut gefunden zu haben, mussten wir traurigen Herzens feststellen, dass wir nicht Knut, sondern ein kleines Nilpferd bestaunten. Schließlich konnten wir ihn doch noch von weit weg sehen und umfärben, woraufhin wir ihn zu einem braunen Mutterbären gesteckt haben. Den Hauptbahnhof und das Mahnmal haben wir nun auch mal begutachten können, dort aber davon abgesehen eayzlies draufzukleben. Soviel dazu, jetzt geht’s weiter mit dem üblichen Programm.
· veröffentlicht am 1. April 2007
Gestern beim Arzt mit Wir nennen es Arbeit von Holm Friebe und Sascha Lobo fertig geworden. Es geht um die alternative Lebens- gestaltung der s.g. digitalen Bohéme und das Leben jenseits der Festanstellung. So weit, so gut. Und jeder der etwas blogaffin ist, weiß eh worum’s geht (und wenn nicht, einfach diese Episode beim elektrischen Reporter ansehen) und das ist genau der springende Punkt: Fast alles habe ich schon irgendwo gelesen. Natürlich nicht in Buch- sondern in Blogform und selbstverständlich ohne die netten Begrifflichkeiten und historischen Hintergründe – aber irgendwie traf, zumindest meine Person, beim Lesen viele alte Bekannte wieder.
Nichtsdestotrotz brauchbar, da die angesprochenen Themen so vertieft werden, wie’s online nicht (auf einen Schlag) passiert. “Wir nennen es Arbeit” wird jetzt jedenfalls an die Eltern durchgereicht (sorry, Jungs, mein Brotjob erlaubt’s mir derzeit nicht denen ne Kopie zu kaufen
), damit’s durchschaubarer für die beiden wird und sie vielleicht eine Ahnung bekommen, was ich hier den ganzen Tag so tuen könnte. Last but not least der obligatorische Link zum Blog zum Buch.
· veröffentlicht am 14. März 2007