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Einträge, die mit comicverfilmung getaggt wurden.

Review-Rundumschlag #7 29.01.

Der Januar nähert sich seinem Ende und wie ihr vielleicht bemerkt habt, gab es im nun nicht mehr ganz so neuen Jahr noch kein einziges Film-Review. Weil ich als viel beschäftigter, viel gefragter und auch noch mit anderen Interessen ausgestatteter Mann mal wieder nicht dazu gekommen bin. Daher im folgenden fünf Review-Schnellschüsse, der Vollständigkeit halber (und wie ihr seht, habe ich eine Karte verbummelt; für die Statistik: Surrogates kostete 6,30 im UCI Hürth).

Mitternachtszirkus: Noch so eine Fantasy-Buchreihe, die im Rahmen von Harry und Edward auf die große Leinwand kommt – muss das denn sein? Sicherlich nicht, aber trotzdem lässt es sich im Cirque du Freak gut aushalten. Was vor allem daran liegt, dass man sich hier nicht zu ernst nimmt: John C. Reilly und Willem Dafoe als freakige Vampire, Salma Hayek als bärtiges Orakel und ein fetter Bösewicht mit dem Namen Mr. Tiny – was will man mehr? Schade nur, dass Mitternachtszirkus alles nur anschneidet und daher lediglich wie der Prolog einer Geschichte daherkommt, deren Fortgang wir wegen bescheidenem Einspielergebnis eventuell nie mehr zu sehen bekommen. Ein in sich geschlossener Film hätte da nicht nur von weiser Voraussicht gezeugt, sondern dem Endergebnis auch besser getan. 2,5/5

Haben Sie das von den Morgans gehört?: Diese RomCom ist schnell gepitcht: “Sarah Jessica Parker ist Carrie Bradshaw, die mit Hugh Grant, der seinen Standard-Hugh Grant spielt, in Trennung lebt. Urplötzlich finden die beiden sich im Zeugenschutzprogramm wieder und rütteln sich wieder zusammen. Bäm!” Der Rest ist Standardkost, aber weil mir die Ausgangssituation gefällt und ich Hugh Grant irgendwie mag, gibt’s gute zwei von fünf Punkte auf der ‘Romantic Comedies aus männlicher Sicht’-Skala. 2/5

Avatar (zweite Sichtung): Wie im Review angekündigt, wollte ich mir Camerons “Der mit dem Wolf tanzt” nochmal geben. Schließlich bekommt man ihn aller Voraussicht nach, so bald nicht mehr im Kinoformat-großen 3D zu sehen und außerdem hat er mir gut gefallen. Und was soll ich sagen? Auch beim zweiten Mal war ich begeistert. Storytechnisch wird das Rad hier nicht neu erfunden, das stimmt, aber insgesamt ist das perfektes Kino. Sehr klassisch, aber perfekt, ich bleibe dabei. 5/5

Surrogates: Bruce Willis in einer Utopie, die sich ziemlich schnell als Dystopie herausstellt. Denn im Jahr 2017 verlassen die Menschen ihre eigenen vier Wände nicht mehr selbst, sondern nur noch über ferngesteuerte, menschlich aussehende Roboter, s.g. Surrogates – weil das sicherer ist. Als eine Art Virus aber nicht mehr nur den Surrogate zerstört, sondern auch den vermeintlich sicheren Menschen tötet, gerät diese Stellvertretergesellschaft ins Wanken… Surrogates basiert auf der gleichnamigen Comicserie und hört sich in der Tat sehr vielversprechend und interessant an. Und tatsächlich ist dieser von Blade Runner und I, Robot inspirierte Mix auch recht unterhaltsam, schwächelt dann aber leider aufgrund diverser Logiklöcher und Unstimmigkeiten doch zu sehr. 2/5

Friendship: Äußert sympathischer, klassischer Roadmovie, der den Titel wunderbar bebildert. Denn genau darum geht’s in dieser “fast auf wahren Begebenheiten basierenden” Komödie: Freundschaft, ergänzt um Völkerverständigung und der an hiesigen Kinokassen (und bei der Filmförderung) immer gut kommenden Prise Deutsche Geschichte. Teilweise läuft die USA-Reise der Freunde zwar etwas zu rund und wirkt arg konstruiert, aber dennoch: 110 Minuten gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. 2,5/5

Wolverine-Doppel-Review-Action! 23.06.

Eigentlich sollte dieses spektakuläre Doppel-Review vom Wolverine-Film und -Videospiel schon vor über einem Monat an dieser Stelle veröffentlicht werden, aber leider hat mir der Zoll einen Strich durch die Rechnung gemacht und mein Xbox-Spiel einkassiert, woraufhin ich es erstmal freikaufen und zwecks Vergleich durchspielen musste. Und das – nehmen wir das Fazit ruhig vorweg – hat sich gelohnt. Während X-Men Origins: Wolverine im Kino nämlich lediglich magere Actionkost ist, erweist sich das gleichnamige Wolverine-Spiel als kleine Perle. Dabei ist der Ausgangspunkt der Handlung weitestgehend gleich: Wolverine, der noch nicht auf Wolverine, sondern Logan hört, kämpft an der Seite seines Bruders Victor und einigen anderen Mutanten in einer Spezialeinheit. Während eines Einsatzes in Afrika verlässt Logan die Truppe, da er nicht mit deren brutaler Vorgehensweise einverstanden ist. Sechs Jahre ziehen ins Land, das Team wird aufgelöst und Logan zieht sich mit seiner Freundin nach Kanada zurück – bis sein ehemaliger Chef auftaucht und ihm offenbart, dass Victor Jagd auf seine alten Teamkollegen macht und er ihm doch bitte helfen soll, das zu verhindern. Ein undurchsichtiges Heckmeck beginnt, dessen Ausmaße Logan noch längst nicht überblicken kann…

… und der Zuschauer im Gegensatz zum Spieler auch nicht. Denn was sich hier noch einigermaßen spannend anhört, ist auf Zelluloid gebannt alles andere als das. Motive der einzelnen Figuren werden hier nur im Ansatz erkennbar und unser aller Wolverine, der in der chronologisch später angesiedelten X-Men-Trilogie noch der coolste Bastard vor dem Sentinel ist, ist im Origins-Film ein seelenloses Adamantium-Skelett mit platten Sprüchen, das zwar auf großer, aber dem Zuschauer absolut egaler Rachetour ist. Hinzu kommen größtenteils schwache CGI-Effekte und unspektakuläre, weil auf PG-13 getrimmte Kampfszenen. Ausnahmen hiervon sind das wirklich sehenswerte Intro und immerhin der finale Showdown. Die 100 Minuten Mittelmaß dazwischen kann man sich getrost sparen.

Im Spiel macht man hingegen storytechnisch alles richtig. Mittels eigener Handlungsfäden und Flashbacks wird die dürftige Film-Story hier zu einem spannenden Rachefeldzug ausgebaut, der sogar die Beweggründe von Stryker & Co. verdeutlicht und das ganze für Kenner des Marvel-Universums noch mit einigen Referenzen und Gastauftritten versüßt. Außerdem und für uns Killerspieler wohl am wichtigsten, fliegen hier – FSK18 sei dank – wortwörtlich die Fetzen. Das artet zwar teilweise in eine kleine Gewaltorgie aus, ist dabei allerdings überaus unterhaltsam (Gegner an Gabelstaplern aufspießen ist toll!). Zwar ist’s kein Metal Gear o.ä. und es gibt auch ein paar kleinere Designfehler, den Spielspaß trübt das jedoch keineswegs, so dass “X-Men Origins: Wolverine” absofort die soeben eingeführte “GamEMDB” rockt und als alleiniger Kandidat anführt.

EMDb – Rating: 1,5/5 GamEMDb – Rating: 4/5

I watched the Watchmen 09.03.

Wir hatten ja erfreulicherweise das Glück Watchmen bereits am Mittwoch zu sehen. Seitdem kündige ich ein Review an dieser Stelle an, schreibe die ersten Zeilen nieder, verwerfe sie wieder und fange von vorne an. Scheinbar brauchte ich erstmal Abstand von dieser Adaption eines etwas anderen Comics, zu dem ich ja bereits eine zwiespältige, aber schließlich doch positive Beziehung hatte. Bei Zack Snyders Watchmen sieht das prinzipiell nicht anders aus, was vor allem daran liegt, dass er sich fast Eins zu Eins an die Story des Comics hält. (Mehr über die Handlung könnt ihr dementsprechend meinem Comic-Review entnehmen. Wer sich im Kino überraschen lassen möchte, sollte jedoch davon absehen.) Zwar werden die von mir bemängelten, teilweise recht langweiligen Subplots des Comics zumeist rausgekürzt, dennoch hat dieser aber auch einige Längen. Während die Verfilmung also an den selben Schwächen wie der Originalstoff leidet, ist genau diese originalgetreue Umsetzung eine der Stärken des Films: Dialoge wurden übernommen, Panels haargenau aufs Zelluloid gebannt, dazu zahlreiche selbstreferenzielle Verweise aufs Comic. So wird der Watchmen-Film in der Tat zu einem wahren Fest für Leser und Kenner des Watchmen-Comics. Ein Film “von Fanboys für Fanboys”, wie vielerorts zu lesen war.

Wer sich jedoch nicht dazu zählt, der könnte Probleme mit den Wächtern haben, denn Watchmen ist die unkonventionellste und ergo unzugänglichste aller Comicverfilmungen der letzten Jahre. Bei meinem Kinobesuch konnte ich den anderen Zuschauern die über ihren Köpfen schwebenden, riesigen Fragezeichen förmlich ansehen. Alles was man an anderen Superheldenfilmen mag, existiert hier nicht oder ist anders. Zwar gibt’s im Film mehr und andere Actionsequenzen als im Comic, diese sind aber durchweg durchschnittlich und unspektakulär. Von den Kostümen, Special Effects und Dr. Manhattans Dödel ganz zu schweigen! Und, Gott, der Soundtrack?! – Ein Kapitel für sich.

Doch wenn man von all diesen Kritikpunkten und der unsäglich überproportionalen Nutzung der Snyder-typischen Zeitlupen, die ich schon als Hauptschuldige für die Laufzeit von 163 Minuten ausmachte, absieht, dann kann Watchmen durchaus gefallen. Vor allem eben wenn man mit der Vorlage vertraut ist. Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass man diese, einst als unverfilmbar gegoltene Geschichte hätte besser adaptieren können, doch auch mit der vorliegenden Version kann ich mich anfreunden. Zudem das filmische Ende sehr viel logischer und glaubwürdiger ist, als das von Alan Moore erdachte.

Allerdings ist der Hauptgrund, weshalb ich den Film letztendlich mochte, ein anderer: Der im Comic vom Schurken nach der Offenlegung seines Plans geäußerte Satz “Ich bin kein billiger B-Film-Schurke” wird auf der Leinwand zu “Ich bin kein billiger Comic-Schurke”, und weist gekonnt daraufhin, womit wir es hier eigentlich zu tun haben: einem Film in der Tradition alter B-Movies. Samt unnötiger Brutalität, übertriebener Splatter-Effekte, einem grotesken Soundtrack, Männern in Strumpfhosen und einem schlecht animierten, blauen Nackedei.

EMDb – Rating: 4/5

Beelzebub 2 22.10.

Vier Jahre ist es her, dass Mike Mignolas Beelzebub sich über die Leinwand prügelte. Seitdem ist viel passiert: dutzende weitere Comicverfilmungen sind ins Land gezogen, Regisseur Guillermo del Toro ist durchgestartet und trotz des fehlenden Erfolgs an den Kinokassen verkaufte sich die DVD von Hellboy so aberwitzig oft, dass ein neues Studio dem Höllenjungen eine zweite Chance gegeben hat, sich an den Kinokassen zu behaupten. (Um die DVD sorgt sich hingegen wohl niemand.) Letzte Woche startete also hierzulande die Fortsetzung Hellboy II – Die goldene Armee, die zwar an den ersten Film anknüpft, dennoch aber für Hellboy-Jungfrauen problemlos zugänglich ist.

Der Film handelt – und das ist seine größte Schwäche! – vom so oft ausgetragenen ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse. Ein Elfenprinz, der mit dem Frieden zwischen Menschen und Elfen & Co. nicht einverstanden ist, möchte mit Hilfe der so genannten “goldenen Armee”, 4900 magische Robotersoldaten, die Weltherrschaft zurückerlangen. Klar, dass sich Hellboy und der Rest des B.P.R.D. diesem Vorhaben entgegenstellen…

Wie gesagt: der größte und, von kleineren Schwächen abgesehen, einzige Kritikpunkt am zweiten Hellboy ist die Handlung. Der einfach gestrickte Konflikt interessiert nicht wirklich und die Nebenhandlung, in der Red sich der Öffentlichkeit präsentiert wird nur angedeutet. Was sehr schade ist. Dennoch: der Weg bis zum Showdown auf dem Hellboy & Freunde allerhand Orte besuchen und Kreaturen antreffen, ist wahrlich unterhaltsam. Selten hat ein Film ein derart beeindruckendes, innovatives und verrücktes Ensemble in sich vereint. Dieses Sammelsurium an Absurditäten trägt “Hellboy II – Die goldene Armee” und macht ihn zu einem sehenswerten Paradebeispiel für das visuell Mögliche, das der fantastische Film zu leisten im Stande ist.

Und obendrauf gibt’s einen betrunkenen Hellboy, der Can’t smile without you singt. Was will man mehr? (Ich bin übrigens angefixt und habe mir endlich ein paar Hellboy-Comics bestellt.)

EMDb – Rating: 3,5/5

Der Webstuhl des Schicksal 12.09.

Und dann war da noch Wanted. Bereits vor einer Woche gesehen, da ich aber im Moment ganz gut ausgelastet bin (dazu später mehr), hab ich meine überraschende Meinung bisher noch nicht in Worte gefasst, was ich hiermit erledigen möchte. Man kommt ja einfach zu nichts mehr! Und früher war auch alles besser! Gerade letzteres dachte ich mir, als ich zum ersten Mal den Trailer zu Wanted sah: Frühe® waren Actionfilme besser. “Ein Film über’s Um-die-Ecke-schießen? Hallo? Geht’s noch?” Trotz meiner Verachtung für die Story ließ ich mich auf das Spektakel ein und wurde … doch irgendwie überrascht.

Die Story ist absoluter Bullshit. Weber und Killer haben eine Geheimorganisation gegründet, die Mordaufträge von einem riesigen Webstuhl, dem so genannten “Webstuhl des Schicksal” (yeah!), bekommt und Webstuhl-Killer zeichnen sich dadruch aus, dass sie im Zick-Zack ballern können (doppelyeah!). Man kann wahrlich fühlen wie überzeugt die Produzenten von diesen Ideen gewesen sein müssen. “Yeah, machen wir!” Und es wird erstmal nicht besser: Der Hauptdarsteller sieht aus wie eine 1,80m-Pussy und Angelina Jolie noch mehr als sonst wie eine billige Crackhure (trippleyeah! und vierfachyeah!). Und trotzdem war da was…

Zum Beispiel ein paar Actionszenen. Ich bin halt einfach anfällig dafür, wenn ein kompletter Zug von einer Talbrücke runterstürzt oder wenn jemand hinter dem Leichnam eines erledigten Gegners Deckung sucht und dabei durch dessen Kopf schießt. Bei sowas werde ich schwach. Und dann war da noch die erste halbe Stunde des Films, in der der Protagonist erklärt wie unzufrieden er mit seinem Leben ist. In den besten Momenten tatsächlich Erinnerungen an Fight Club. Und genau diese paar Hochs haben den Film dann doch noch irgendwie gerettet. Im Vergleich zur Genrereferenz Shoot ‘em up wirkt Wanted jedoch geradezu lächerlich – auch weil er sich zu ernst nimmt.

EMDb – Rating: 2/5

Fassen wir also nochmal zusammen: Wer dieser Tage einen guten Endzeitfilm sehen will, guckt statt Babylon A.D. lieber Children of Men und wer Actionkost vom feinsten möchte, nimmt Shoot ‘em up statt Wanted. It’s obviously the Clive Owen-time of the year!

Christopher Nolan’s Batman 21.08.

Endlich, endlich, endlich habe ich The Dark Knight gesehen. Und jetzt, nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, kann ich meine Meinung dazu niederschreiben. Denn – einige von euch haben es vielleicht gemerkt… – dieser Film wurde von mir hier so dermaßen gefeatured, dass der ganze Laden schon nach Fanboy-Ausverkauf roch. “eayz.net ist doch diese Batman-Fanseite, oder?” Ja, leugnen ist zwecklos: als ich das erste Bewegtbild (vom Joker) sah, war ich vollends dem Hype verfallen. Trotzdem befürchtete ich, dass meine, nach Lektüre zahlreicher ach, wahrscheinlich aller Dark-Knight-Reviews out there, himmelhoch angestiegenen Erwartungen nur enttäuscht werden konnten. Aber die Fanboy-Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

Und, oh Freude, sie starb nicht: The Dark Knight ist der großartige Batman-Film den ich mir erhofft (und schon immer gewünscht) habe. Alles stimmt. Es gibt eine spannende Handlung, einen Batman wie er im (Comic-)Buche steht, Insider-Gags für die Comicleser und – wie eh schon jeder weiß – den interessantesten, psychopathischsten, besten Gegner dem der dunkle Ritter jemals gegenüber stand. Heath Ledger ist großartig. Er verabschiedet sich vom (tollen!) Overacting eines Jack Nicholson und interpretiert den Joker so wie ihn die Comics der Prä-Tim-Burton-Ära gezeigt haben: als psychopathischen, Anarchie liebenden Killer. Dabei schafft er es scheinbar mit Links einen der abgedrehtesten und beeindruckendsten Kriminellen zu kreieren, den das Kino der letzten Jahrzehnte hervor gebracht hat.

Ja, Heath Ledger ist der Joker.

Womit wir beim einzigen Problem des Films angelangt wären: Ledgers Joker ist der Star der Films. Alle anderen Figuren sind nur Zierde, alle Szenen ohne ihn nur notwendiges Übel. Gerade Christian Bale steigert sich in seiner Batman-Performance zwar noch mal um ein Vielfaches im Vergleich zu Batman Begins, kommt aber letztendlich nicht gegen Ledger an.

Man könnte es auch so sehen: Heath Ledger hat den Joker mit in sein Grab genommen. Eine bessere Interpretationen des Psycho-Clowns ist kaum mehr möglich.

EMDb – Rating: 5/5

I am Iron Man 03.05.

Am Donnerstag war es endlich so weit: Iron Man, die neueste Comicverfilmung aus dem Hause Marvel, bespielt die Lichtspielhäuser weltweit. Der Film ist hoffnungs- und erwartungsgemäß – das muss ich jetzt mal vorweg nehmen – ein Kracher! Bereits in der ersten Szene lernen wir den hedonistischen Playboy Tony Stark kennen und lieben. Es folgen ein Einblick ins Luxusleben von Stark und eine Entführung durch Terroristen, die mit der Geburtsstunde der ersten Iron-Man-Version und dementsprechend viel Ka-Boom! endet, bevor Stark sich entschließt die effektivere Iron-Man-Rüstung zu kreieren und Gutes zu tun. Abgerundet wird alles durch unglaublich viel Action, unglaublich viel Wortwitz, einen unglaublichen Robert Downey Jr. – niemand hätte Stark besser darstellen können! – und einen unglaublichen Showdown! Kurz gesagt: Iron Man ist die bisher beste Marvel-Verfilmung und ein durch und durch gelungener Action-Kracher! So muss eine Comicverfilmung aussehen – da können bisher nur Batman und Marv mithalten. Ich freue mich jedenfalls bereits jetzt freudestrahlend auf 2010 und den nächsten Iron Man.

Ach ja, Stan Lee hat den besten Gastauftritt ever!

Hidden Tracks 08.01.


Laut AICN und Times Online kann der aufmerksame Comic- und Filmfreund im aktuellen Will Smith-Blockbuster I Am Legend inmitten des post-apokalyptischen New Yorks ein mysteriöses Billboard zu einem noch mysteriöseren Batman/Superman-Film erspähen. Und wer darüber hinaus noch über etwas Fantasie verfügt, kann sogar ein Poster eines zukünftigen Green Lantern-Films erkennen (siehe zweites Bild). Während ein Batman &/vs. Superman-Film von Natur aus furchtbar und verdammt wäre, wäre eine Green Lantern-Verfilmung hingegen großartig. Ich bin gespannt, was es damit auf sich hat.

I am the Iron Man 07.10.

Was spät, aber: Wie geil ist den bitte der Einsatz von Black Sabbath’s Iron Man im Trailer zur kommenden Iron Man-Verfilmung? Und wo wir eben schon mal bei Electric Eel Shock, den größten Black-Sabbath-Fans der Welt, waren und weil’s so schön passt: Der allerallerbeste Coversong der Welt ist und bleibt Iron Man von besagten Asiaten! Anhörpflicht!

Ein Schweinchen namens JLA 28.09.

Die Justice League of America soll verfilmt werden, das wissen wir. Mittlerweile hat sich jedoch einiges geändert und es gibt erste Angaben zur Besetzung und Story. Eure Lieblingswebseite eayz.net hat wieder mal keine Kosten und Mühen gescheut und präsentiert euch hiermit exklusiv folgende Insider-Informationen:

· Produzent von Amerikas Superheldentruppe ist George Miller, der bisher u.a. für die “Mad Max”-Reihe und – hier sein sicherlich bedeutendstes Werk – Schweinchen Babe in der großen Stadt verantwortlich war. Das kann ja nur gut werden! Schweine-Babe, JLA, ist ja quasi das selbe.

· Im Gegensatz zur Gerüchteküche von vorvorgestern, scheint Batman nun doch mit von der Partie zu sein. Jedoch nicht gespielt von “Batman Begins”-Batman Christian Bale. Und Brandon Routh will anscheinend auch nicht erneut in Supermans Strumpfhosen schlüpfen. Des weiteren wird Jessica Biel als Wonder Woman gehandelt, während Aquaman kein Teil der Leinwand-JLA werden soll. Die Fischfront wird trauern.

· Eine traurige Nachricht für mich und alle anderen echten Green-Lantern-Fans: Im Film soll die John Stewart-Version der grünen Leuchte mitspielen. Kein Hal Jordan, kein Kyle Rayner – schade! (Vielleicht, wenn sie’s sich mit uns gut halten wollen, bekommen wir ja Parallax.)

· Zur Story: Flash, der jüngste im Team verliebt sich in Wonder Woman, die sich mütterlich um die ganze JLA kümmert. Batman hingegen traut keinem seiner Teamkollegen und überwacht sie mit einer Überwachungsanlage namens “Redeye”. Eben dieses Gerät wird dann von einem bisher unbekannten Superschurken missbraucht, der, klar, irgendwie die Welt bedroht.

Und ja, ich finde auch, dass dieser Film äußerst grausam werden könnte. *Angst*

Ruin of the Silver Surfer 16.08.

Das Leben eines Bloggers ist kein einfaches: Tag für Tag zieht man ins Kino um dem werten Leser gegebenenfalls eine Empfehlung aussprechen zu können. Mal sieht man einen tollen Film wie Planet Terror, dann nur filmgewordene Scheiße und die meiste Zeit verbringt man mit unter- bis überdurchschnittlichen Filmen wie Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer. Die gute Nachricht: Der zweite Auftritt der Fab Four ist besser als ihr erster. Aber, aber: Es wäre keine von Bernd Eichinger produzierte Comic-Verfilmung, wenn sie nicht dennoch unterdurchschnittlich wäre. Der Silver Surfer ist uncool und sieht fatal furchtbar aus, Dr. Doom ist erneut lächerlich und die Tricks der Fantastischen Vier sind, Zitat meiner Begleitung, “was für jeden, dem Inspektor Gadget gefallen hat.” Wenn ihr mit dem Film geliebäugelt habt, dann seht euch nochmal den Trailer an – der reicht vollkommen. Und Gott sei Dank lässt Eichinger (ich hasse ihn für die verschwendete Lebenszeit, die ich in Dead or Alive, siehe Twitter, investiert habe) anscheinend die Finger vom Silver Surfer-Solofilm, der 2009 erscheinen soll. Immerhin hat er schon mit den Fantastic Four-Filmen zwei der irrelevantesten und schlimmsten Comic-Umsetzungen der Neuzeit abgeliefert.

köst.lich.es #5 15.06.

10 Minuten von Die Hard 4.0 · Hier gibt’s zwei (leider relativ unspektakuläre) Szenen aus dem neuen Stirb Langsam, der am 27.6. weltweit in die Kinos kommt. (via Peter Noster)
Captain America wird verfilmt · Mr. America, der Cap, soll nun auch die Kinokassen klingeln lassen. Schreiberling ist David Self, der auch schon Road to Perdition geschrieben hat.
Gefloppte Apples · Bei SpOn hat man die größten Fehlschläge von Apple zusammengetragen. Featuring Moblie-Mac mit Blei-Säure-Akku, der besonders gut für’n Rücken ist.
Typographics · Abschließend für alle Font-Freunde und die, die es noch werden wollen: Dieses Filmchen erklärt sehr ansehnlich, was Typographie eigentlich ist. (via Fontblog)

Thundercats – The Movie 10.06.

“Thunder, Thunder, Thunder, Thundercats!” Ohja, nach den Ninja Turtles, demnächst den Transformers und potentiell He-Man, sollen nun auch die Thundercats auf die Leinwand gebannt werden, berichten diverse US-Medien. Der Film soll glücklicherweise, genauso wie TMNT, computeranimiert sein und wird daher auch vom selben Studio “Imagi” produziert. Des weiteren ist bereits bekannt, dass niemand geringeres als Christopher Walken Mumm-Ra, den Oberfeind der Thundercats, synchronisieren wird (ein Grund mehr ihn im Original anzusehen!). Weitere Details sind noch nicht bekannt. Jedenfalls begrüße ich die Entwicklung, dass neben dem familienfreundlichen Pixar/Disney-Kram mehr und mehr (okay, bisher nur TMNT und Thundercats) action-lastigere Filme produziert werden. Wobei die natürlich auch familienfreundlich sind, aber ihr wisst schon, was ich meine…

Spider-Man Four 08.05.

Oh Freude, es wird einen vierten Spider-Man Film geben. Aber es kann ja nur besser werden. Die einschlägigen Webseiten berichten nun, dass sie Insiderinfomationen über zukünftige Superschurken erhalten haben. So soll in “Spider-Man 4″ Peter Parkers Prof endlich zum Lizard, einer äußerst gefährlichen Eidechse, mutieren (furchteinflössend, oder?). Außerdem mit dabei: Venom #2, namentlich Carnage und Spideys neueste Flamme Black Cat. Offiziell wurde noch nichts bestätigt.

Der tanzende Peter Parker 02.05.

Spider-Man 3 ist vermutlich der teuerste Film aller Zeiten (und das Ansehen kostet auch ne Stange Geld, siehe Kinokarte). Des weiteren ist Spider-Man The Third vermutlich auch einer der langatmigsten Filme aller Zeiten und einer der merkwürdigsten Filme aller Zeiten. Warum? Selten zuvor habe ich eine solche Mischung aus Pseudo-Liebesfilm, Komödie, Actionfilm und – haltet euch fest! – Musical gesehen wie gestern Abend im Lichtspielhaus. “Das kann doch nicht deren Ernst sein, oder?”, war mein dominierender Gedanke. Im übrigen ist der Sandman zwar ein spektakulärer, aber relativ uninteressanter Gegner (Hach, man denke nur an Vorzeigefeinde wie Dr. Octopus und den Green Goblin!) und Venom lässt zu lange auf sich warten und wird dann zu unspektakulär geplättet. Zwischendurch wird man mit dem diesmal nervigen Peter/MJ/Harry-Debakel hingehalten und als Peter selbst vom Venom-Symbiont besessen ist, hat man zwar was zu lachen, aber kann’s einfach nicht fassen, dass das “Spider-Man 3″, der Nachfolger von zwei der besten Comicverfilmungen ever, ist.

Nichtsdestotrotz, die Kampfszenen sind selbstverständlich klasse und zwischen den Längen wird man gut unterhalten, aber für mich ist Spider-Man 3 definitiv der schwächste Spidey. Village Voice spricht mir daher aus der Seele: “Given that Spider-Man 2 was twice as fun as the first, it’s triply disappointing what an overwrought bore S3 turns out to be.” Schade…

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