Wollte ich schon vor Tagen bringen, hatte dann aber vergessen woher ich’s hab, aber dann bringt’s zum Glück noch jemand alle: Bei Google Video gibt’s die beiden Verfilmungen von George Orwells berühmt-berüchtigten Roman 1984.
Zum einen die BBC-Version von 1954, die ich selbst auch noch nicht gesehen habe - was ich aber nun, Google sei dank, nachholen kann. Zum anderen die Verfilmung aus dem Jahr 1984, die sich bereits in meinen DVD-Schrank eingereiht hat und die ich auch jedermann wärmstens empfehlen kann. Also schnell hin, wer weiß wie lange sie noch online sind… (via)
von Eay · in Filme · 5 Kommentare »
Am Sonntagabend haben wir uns auf den Weg ins One Dollar House gemacht, um doch noch endlich den Oscar-prämierten und vielfach nominierten Film There will be blood zu sehen. So saßen wir also 2 ½ Stunden da und sahen dem Öl-Mann Daniel Plainview dabei zu wie er das tat, was er am besten kann: Leute über’s Ohr hauen und Öl fördern. Dass das Ergebnis dann sogar für den ‘Best Motion Picture’-Oscar nominiert war, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen: There will be blood ist lang, langatmig und langweilig. Okay, langweilig ist etwas übertrieben, schließlich hat der Film überaus spannende Momente - nur die leider viel zu selten. Was mir hingegen - nach kurzer Eingewöhnungsphase - wirklich gut gefallen hat, ist der Soundtrack. Wirkt zwar wie aus einem unheimlichen Fiebertraum, war aber sehr stimmig und passte zum Geschehen. Ansonsten, wie gesagt, Leere. Aufgrund der durchweg guten Rezensionen scheine ich mich hier aber zu täuschen. Vielleicht bleibt There will be blood für mich ein guter Wein, den ich erst mit den Jahren zu schätzen weiß - wenn ich zu alt für YouTube und Videospiele bin. Ja, vielleicht lerne ich dann, den Öl-Mann zu schätzen, wer weiß…
von Eay · in Filme, Kinolog · 2 Kommentare »
Zum Einstieg ins vergangene Wochenende Jumper angeguckt. Laut Herrn Lee ist’s die Fortsetzung des alten Konflikts zwischen Anakin und Mace Windu. Klingt gut, da muss was dran sein. Also nix based on the novel Jumper: Während Anakin, also Hayden Christensen, hier einen jungen “Jumper” spielt, der standesgemäß die Kraft besitzt, sich an (fast) jeden Ort zu beamen teleportieren jumpen, ist Mace Windu sein Jäger. Samuel L. Jackson jagt also zur Abwechslung mal keine Schlangen, sondern Jumper. Und zwar aus religiösen Beweggründen - ein Versuch dem Film mehr Tiefe zu verleihen. Tiefsinnig ist er nämlich nicht. Stattdessen bietet Jumper nicht mehr (und nicht weniger, das muss ja auch mal gesagt werden) als stinknormale Popcorn-Action-Kinokost. Wer Lust darauf verspürt, nur zu. Alle anderen können in der Zwischenzeit beruhigt Däumchen drehen. — Übrigens: Regisseur Doug Liman hat aufgrund des Erfolgs an den Kinokassen bereits sein Interesse und seine Ideen für ein Sequel verkündet. Darin soll dann auch Rachel Bilsons Charakter Jumper-Kräfte erlangen. Wow.
von Eay · in Filme, Kinolog · 4 Kommentare »
König Leonidas ist kein Spartiat mehr. Er ist nur noch der Ehemann von Hilary Swank, der Frau mit der ätzendsten Synchronstimme des Jahres, und dann stirbt er, hinterlässt seiner Frau aber noch ein paar tröstende Briefe. So die Story von P.S. Ich liebe dich. Frau Eay hat den Film am Samstag mit einer Freundin gesehen (während ich durch Raum und Zeit gereist bin) und ich dachte, ich bin raus aus der Nummer. Doch nichts da, ein mal gucken war ihr nicht genug: “Schaaahatz, gehen wir heute noch mal in den Film?” “Äh, was?” “Bütte, bütte … ♥!” Und da Mann sich dann doch nicht wiedersetzen kann, saß ich also kurze Zeit später in besagter Verfilmung vom gleichnamigen Buch. Und ja - bitte nicht schlagen, ihr coolen Kids - ich kann verstehen, warum sie denn Film noch mal sehen wollte. Für alle weiblichen Leserinnen (und alle die es werden wollen, höhö) auf jeden Fall eine ganz klare schnulzige, aber nicht zu schnulzige Empfehlung. So, und jetzt geh ich Enten füttern.
von Eay · in Filme, Kinolog · 4 Kommentare »
Das erste mal im Kino dieses Jahr und schon gibt es - das wollen uns Print, Funk und Fernsehen einreden - den (nein, nicht etwa den ersten, sondern den) Blockbuster des Jahres zu sehen: I am Legend, die dritte Verfilmung des gleichnamigen Buches, das hierzulande sinnigerweise den fantastischen Titel Ich bin Legende trägt. Story-technisch hat man das ganze etwas mehr ins Jahr 2008 verfrachtet und das geht dann so: Ein Virus, das ursprünglich dazu entwickelt wurde, Krebs zu heilen, rafft 99 Prozent der Menschheit dahin. Der Rest verwandelt sich in Zombie-Vampire, die unglaublich viel Hunger und unglaublich viel Angst vor Sonnenlicht haben. Aber wie das halt so ist, wenn die Menschheit ausstirbt: einer (Will Smith, der hier wirklich überzeugen kann) bleibt übrig und versucht wieder alles ins Lot zu bringen. Wow. Währenddessen gibt’s wunderbare Bilder vom verlassenen New York (plus Hidden Tracks) und durchaus spannende und erschreckende Momente. Was dann aber ab der 90. Minute passiert, geht meiner Meinung nach gar nicht, weshalb ich euch an dieser Stelle an einen Film mit sehr ähnlichem Setting verweise, diesmal aber im verlassenen London, und unterm Strich besser: 28 Days Later - gibt’s auch schon zum Preis von Kinokarte und Futter.
Gimmick: Wer auf schwarzweiß und kostenlos steht, der kann sich die 1964er Verfilmung “The Last Man on Earth” hier ansehen (und danach gerne erzählen wie’s war). Weiterlesen »
von Eay · in Filme, Kinolog · 12 Kommentare »