Nachdem eayz von euch schon zum Superblog der Herzen gewählt wurde, kommt nun das nächste Highlight in unserer unspektakulären Bloghistorie: eayz.net wurde jüngst von einem der wichtigsten deutschen Popkulturblogs, nämlich eayz.net, zum “Blog der Woche” gekürt. Vielen Dank, das freut uns! Jetzt steht quasi nur noch der olle Grimme aus. Bis dahin gebe ich mich auch was weniger egozentrisch und dann klappt’s vielleicht sogar mit Ad.
Blog der Woche
Der Siegeszug des Kapitalismus
Immer wieder werde ich gefragt, warum es hier auf eayz.net eigentlich Werbung gibt. Immer wieder war es mir keine Antwort wert. Bisher. Da mich mittlerweile aber sogar die Nachbarskinder mit der Frage belästigen, sobald ich das Haus verlassen habe, will ich heute mal mein kleines, allzu offensichtliches Statement zum Thema “Werbung in Blogs” posten. Wie ihr euch – nach genauerem Hinsehen, bspw. hier – denken könnt, habe ich nichts gegen ein gesundes Maß an Werbung. Ein kleines AdSense-Feld, vielleicht sogar ein Banner, das ist alles okay, solange es keine nervigen Popups, Flashspielereien und ähnlich nervigen Krimskrams gibt. Amazon-Links sind Ehrensache, bieten sie ja auch einen gewissen Grad an Service. Aber droht damit nicht der Ausverkauf? Selbstzensur der Werbekunden wegen? Glaubwürdigkeit adé? Werteverfall und keine Tugenden mehr? Weiterlesen
41 Fragen und ein Meta-Stöckchen
Stöckchen-Attack! Vom Playstar Rocker habe ich neulich ein Meta-Stöckchen bekommen, dessen Sinn es ist, das Stöckchen weiterzuwerfen ohne das irgendwelche Fragen gestellt werden. Also statt Antworten & Werfen nur Werfen. Und weil die Idee dahinter so komplex ist, möchte ich erstmal ein anderes, 41 Fragen langes Stöckchen, zugesandt von Mr. Ape, beantworten – feat. Traumauto, mexikanisches Essen und GZSZ. Weiterlesen
eayz, das Superblog 2007
Zumindest vielleicht. Denn eure Lieblingszuflucht im weltweiten Beliebtheitswettbewerb, namentlich eayz.net, manchmal auch mit dot und zur Happy Hour auch gerne The Mighty E, wurde von einer mir gänzlich unbekannten und sowas von total fremden Unperson nominiert. Und zwar für die Superblogs 2007 von Hitflip in der Kategorie Medienübergreifend. Dotiert ist der ganze Spaß mit einem Preisgeld von 200 Euro und einem kleinen, feinen Pokal. Zur Zeit können noch weitere Konkurrenten nominiert werden und vom 16. bis zum 22. April kann dann abgestimmt werden. Daran wird euch der geldgeile Sack, der “dieses eayz” betreibt aber sicherlich noch ein bis fünf Mal erinnern.
Update: Wer absofort für eayz voten möchte (und das rate ich allen, sonst bin ich aber auch sowas von eingeschnappt), der kann das hier tun.
Der Ausverkauf geht weiter
Vor wenigen Minuten hat meine Lieblingsprostituierte mein Lieblingsblogger Fabu sein Blog für satte 655 Euro an den Mann gebracht. Da frag ich mich natürlich, was eayz bringen würde? Ein Sack Kartoffeln wäre schon drin, oder? Oder gar ein Kasten Oettinger? Vielleicht sogar Kölsch? Angebote nehme ich absofort ganz öffentlich in den Kommentaren entgegen.
Wir nennen es Buch
Gestern beim Arzt mit Wir nennen es Arbeit von Holm Friebe und Sascha Lobo fertig geworden. Es geht um die alternative Lebens- gestaltung der s.g. digitalen Bohéme und das Leben jenseits der Festanstellung. So weit, so gut. Und jeder der etwas blogaffin ist, weiß eh worum’s geht (und wenn nicht, einfach diese Episode beim elektrischen Reporter ansehen) und das ist genau der springende Punkt: Fast alles habe ich schon irgendwo gelesen. Natürlich nicht in Buch- sondern in Blogform und selbstverständlich ohne die netten Begrifflichkeiten und historischen Hintergründe – aber irgendwie traf, zumindest meine Person, beim Lesen viele alte Bekannte wieder.
Nichtsdestotrotz brauchbar, da die angesprochenen Themen so vertieft werden, wie’s online nicht (auf einen Schlag) passiert. “Wir nennen es Arbeit” wird jetzt jedenfalls an die Eltern durchgereicht (sorry, Jungs, mein Brotjob erlaubt’s mir derzeit nicht denen ne Kopie zu kaufen
), damit’s durchschaubarer für die beiden wird und sie vielleicht eine Ahnung bekommen, was ich hier den ganzen Tag so tuen könnte. Last but not least der obligatorische Link zum Blog zum Buch.






