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The Haunted World of El Superbeasto

Zwischen all den Neuigkeiten zu Werewolf Women of the SS und Tyrannosaurus Rex muss mir der neue Animationsfilm “The Haunted World of El Superbeasto” von Rob Zombie irgendwie entgangen sein. Es geht um El Superbeasto, einen mexikanischen Luchador, und seinen temperamentvollen, weiblichen Sidekick Suzi-X (nebenbei auch noch seine Schwester; wtf?), und deren Kampf gegen Dr. Satan. Ort des Geschehens ist, klar, Monsterland. Was sonst.


Es gibt zwar noch keinerlei Bewegtbild zum Film, aber die ersten Stills – stilistisch irgendwo zwischen Ren & Stimpy und Mucha Lucha – sehen auf jeden Fall sehr vielversprechend aus: samt Nazi-Zombies und Cartoon-Babes, wie man’s von Herrn Zombie erwartet. Ursprünglich sollte El Superbeasto anscheinend in diesem Frühjahr erscheinen, das hat aber offensichtlich nicht geklappt. Man darf also gespannt sein. Und um die Wartezeit auf einen ersten Trailer zu verkürzen, gibt’s nach dem Klick noch ein paar Bilder. Weiterlesen

Brügge sehen… und lieben!

Gestern Abend habe ich es endlich geschafft, mir Brügge sehen… und sterben? (im Original kurz, bündig und spoilerfrei: In Bruges) anzusehen. Obwohl der Film bereits seit elf Wochen läuft, war der Saal erstaunlich voll. Ja, wir haben es hier scheinbar mit einem Geheimtipp und Kritikerliebling zu tun – aber ist das auch gerechtfertigt? Hierum geht’s jedenfalls: Nachdem ein Auftrag in London nicht so gut gelaufen ist, werden die ungleichen, aber befreundeten Profikiller Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) von ihrem Boss in das belgische Touristenstädtchen Brügge geschickt. Hier sollen sie auf weitere Instruktionen warten. Während Ken die mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten bestaunt, langweilt sich der von Selbstzweifeln geplagte Ray zu Tode und ertränkt seine Langeweile im Pub – bis er die aus Brügge stammende Drogendealerin Chloë kennenlernt. Doch dann bekommt Ken den Auftrag seinen frisch verliebten Kollegen zu erledigen…

In “Brügge sehen… und sterben?” hat mich begeistert. Einen derart rabenschwarzen, komödiantischen, tragischen Gangster-Film bekommt man schließlich nicht alle Tage zu sehen! Lob gebührt vor allem den Darstellern, die hier durch die Bank zu überzeugen wissen. Besonders der eigentlich schon abgeschriebene Alexander-Star Colin Farrell liefert hier meiner Meinung nach seine bis dato beste Leistung ab – als Forest Gump des Killergewerbe. Zwar beginnt In Bruges etwas zu ruhig, aber rückblickend ist auch das stimmig. Und der Humor? Und der Humor! Hier wird political correctness klein geschrieben (da wird ein Kleinwüchsiger, durchgehend als “Gnom” bezeichnet, schon mal per Karateschlag niedergestreckt; und die Vietnamesen!) und die Figuren liefern sich Dialoge, wie es sie sonst nur bei Tarantino gibt. Jedoch wird’s nie zu viel oder anspruchslos. Die Eckpfeiler der Story bleiben Ehre und Loyalität, so dass das Geschehen durchaus glaubhaft bleibt.

Ja, mit “Brügge sehen… und sterben?”, seinem ersten Langfilm, hat Oscarpreisträger Martin McDonagh, der hier als Regisseur und Autor aufgetreten ist, einen tollen Film gemacht und sich – Verzeiht, ich lehne mich jetzt sowas von weit aus dem Fenster raus! – irgendwo zwischen Tarantino und den Coens positioniert. Leider noch nicht ganz so gut wie die erwähnten, aber – Erneut: Fensteralarm! – wenn sein nächster Film ein Pulp Fiction wird, dann ist In Bruges sein Reservoir Dogs.

Und jetzt fahr ich nach Brügge!

EMDb – Rating: 4/5

Tyrannosaurus Reich

Da hab ich letztens schon nicht schlecht gestaunt als ich von der Existenz von Tyrannosaurus Reich, einem Nazi-Dinosaurier aus der DC-Comic-Serie Major Bummer aus den 90ern, erfahren habe. Und wo kommen solch fehlgeleitete Urzeitechsen her? Klar, aus einer Dimension voller Nazi-Dinosauriern, in der man, noch klarer, Deutsch spricht. Oder es zumindest versucht. Das ganze sieht dann so aus:


Sehr strange und daher erwartungsgemäß auch nur ein einmaliger Gastauftritt bei DC. Aber wer weiß: im Rahmen der angesagten Comic-Verfilmungen lässt sich ja vielleicht Mr. Spielberg vom Stoff überzeugen und bringt den T-Reich auf die große Leinwand?! (Und schlimmer als ein Emmerich’scher Godzilla kann’s eh nicht werden…)

Doch bis sowas Wirklichkeit wird, können noch viele Jahre (oder schlimmer und erschreckender wenige Monate) ins Land ziehen. Für die Zwischenzeit gibt’s hier noch ein paar Panels aus Major Bummer #5 mit dem bizarren Superschurken – natürlich nur als Preview, kauft euch Comics gefälligst im Laden! :D


How I met my favorite TV series


Als ich vor einigen Wochen den Film Forgetting Sarah Marshall an dieser Stelle rezensionierte und dabei mit keinem Wort auf Hauptdarsteller Jason Segel und sein vorheriges Schaffen einging, machten mich Andi und Nilsi in den Kommentaren darauf aufmerksam, dass offenbar etwas elementares an mir vorbei gegangen ist: die Sitcom How I met your mother.

Doch da ein junger Eay noch lernfähig ist, habe ich direkt PirateBay Amazon angeschmissen und mir die erste Staffel besorgt. Was ich da noch nicht wusste, aber bald erahnen sollte, ist, dass ich HIMYM großartig finde. Ich liebe Ted, Robin, Barney, Marshall und Lily (okay, seit dem Staffelfinale stehe ich mit Lily auf Kriegsfuß), weshalb ich euch diese großartige TV-Serie wärmstens empfehlen möchte! How I met your mother ist legen- wait for it! -dary!

Klar, Originalton ist Trumpf. Wer aber eine eingedeutschte Version braucht, den wird freuen, dass Pro7 HIMYM ab “Sommer 2008″ ausstrahlen wird. Der Rest kann sich auf den 22.9. freuen, dann gibt’s bei BitTorrent-Television CBS die vierte Staffel. Und damit ich bis dahin up-to-date bin, stürze ich mich nun in Staffel 2…

Kings of Power 4 Billion %

Ich bin ja ein großer Freund von Pixel-Kunst jeder Art und älterer 2D-Pixel-Videospiele wie Metal Slug1 & Co. Klar, dass ich auch schon immer die Arbeiten von Paul Robertson gut fand (ich könnte schwören, ich hätte den Mann schon mal verlinkt, aber ich kann nichts finden).


Jedenfalls hat Robertson vor rund zwei Monaten seinen 12 Minuten langen Animationsfilm “Kings of Power 4 Billion %” veröffentlicht, der das Herz eines jeden Pixel-Enthusiasten, der auf asiatische, gewalttätige Skurrilitäten steht, höher schlagen lässt. Genial, mehr kann man dazu fast nicht sagen. Wäre ich in einer entsprechenden Position, ich würde Robertson mit Geld überschütten und ihn eine TV-Serie in diesem Stil produzieren lassen. Oder einen Kinofilm. Das ist einfach zu gut! – Und das wiederum wirft die Frage auf, warum ich mir den Kurzfilm erst jetzt angesehen habe, wo doch die ganze Konkurrenz die ganzen Kollegen schon drüber berichteten. Gute Frage, manchmal brauch ich wohl einfach nen Arschtritt.

Aber jetzt schlagt euch nicht mit meinem Geblubber rum, sondern ladet euch die 300MB kleine AVI-Datei der Kings of Power und streamt das Ding auf euren Fernseher, traut euren Augen nicht und dreht euch epileptisch auf dem Boden. (Ja, es gibt auch eine YouTube-Version, aber die wird der Sache nicht gerecht.)

  1. War ja klar: Gerade erscheint Metal Slug 1 für die Virtual Console, da habe ich meine Wii verliehen. Na ja, bleibt mir immer noch Teil 3 für die Xbox. []

Diggnation in Amsterdam

Wie die meisten von euch ja bereits wissen dürften, waren wir (= Herr Lee, Frau Limpi und meine Wenigkeit) vor ein paar Tagen in Amsterdam, wo im Rahmen der Next Web Conference die erste kontinentaleuropäische Aufnahme von Diggnation, dem Kultpodcast zur beliebten Webseite digg.com, stattfand. Obwohl wir keinerlei Ahnung von gar nichts hatten (als das Navi ausfiel, haben wir uns an der hinter einer Wolkendecke versteckten Sonne orientiert), hat alles fast problemlos funktioniert und wir waren rechtzeitig vorm Konferenzgebäude, um – nach dem standesgemäßen Leeren unserer Heinekens – die Next Web zu stürmen.


Erstmal drinnen wurde einem sofort das erste Freibier des Abends überreicht und nachdem wir uns relativ gut positioniert hatten, durften wir Zeuge davon werden, wie Patrick Laive, einer der Konferenzveranstalter, Jim Louderback, den CEO von Revision3 und somit Chef von Diggnation, zum Wetttrinken herausforderte und gewann. Kurz darauf kamen auch schon die Stars des Abends, Alex Albrecht und Kevin Rose, auf die Bühne die Couch. Die folgenden 1 1/2 Stunden erzählten sie uns, dass Photoshop-User Piraten sind, Sex mit Tischen illegal ist und dass Mr. T einen Jungen aus dem Koma erweckt hat. Kurzum: es war eine großartige Show, die ihr euch unbedingt ansehen solltet. Herr Lee hat’s übrigens geschafft, dass wir so ziemlich als einzige, die ganze Zeit über genügend Freibier zur Verfügung hatten.


Nach der Show haben wir – obwohl ich das vorher kategorisch ausschloss – die Gelegenheit ergriffen und Alex, Kevin und Jim zum Foto und Smalltalk gebeten. Dabei habe ich übrigens auch abgeklärt, dass die nächste europäische Live-Show in Köln stattfindet. Unser Gespräch mit Jim hat dann auch dazu geführt, dass dieser uns, nach unserer Frage, wo denn die After-Show-Party stattfindet, offensichtlich für irgendwelche Entrepreneurs hielt und uns – anstatt auf die Fan-Party – auf die Business-Party von Boris Velthuijsen van Zanten, einem der Veranstalter der Next Web (der dritte auf dem Foto), gelotst hat. Schließlich sind wir doch noch auf der lockeren After-Show-Party angekommen – leider erst nachdem Alex und Kevin bereits in den nächsten Coffeeshop gezogen sind weg waren. Vor Ort dann weiterhin viel Freibier (gesponsert von Rummble) konsumiert und viele nette Leute, darunter den Schotten David, dem ich einen Link versprochen habe, kennengelernt. Ihr merkt: es hat Spaß gemacht und ich kann nur jedem einen Besuch einer Diggnation-Show und -Party empfehlen!
———
Und Amsterdam? Eine wunderbare Stadt, wunderbare Leute! Es gibt Parkhäuser für Fahrräder, ein nachgebautes Schiff, das freiwillig (!) von Arbeitslosen (!) gebaut wurde, und natürlich Souvenirläden für Käse. Von leichtbekleideten Frauen in Schaufenstern ganz zu schweigen. Was will man mehr?

I’m a loser, baby


Gesehen im Elektronik”fach”handel in der Kölner Innenstadt.

Dossier: Yoko Ono


Yoko Ono, Künstlerin, Musikerin und Stein des Anstoßes bei den Beatles. Ihr Ehemann John Lennon hat ihr mit Oh Yoko! ein wunderbares Lied gewidmet und Thees Uhlmanns Band hat’s ebenso wunderbar gecovert1. Wie’s dazu kam, steht übrigens hier. Wenn Yoko Ono nicht gerade mit ihrem Erzfeind Paul McCartney für Hiroshima musiziert (sehr strange & scary!) und Bed Ins veranstaltet, dann nervt sie – singen die Ärzte. Aber sie ist auch über’s bloße Nerven hinaus unbeliebt: Viele Beatles-Fans geben ihr die Schuld an der Auflösung der Fab Four und werfen ihr die Bereicherung am Ruf und Vermögen von Lennon vor. Die Möglichkeit einer Beziehung mit ihr bezweifelt auch Rocko Schamoni1. “Ringo, sie ist bestimmt kein easy baby“. Ja, Yoko Ono sein ist nicht leicht. Und dass die Frau – übrigens eine der reichsten der USA – nur Ärger bringt, ahnte bereits Lennon himself in The Ballad of John And Yoko:

Christ, you know it ain’t easy
You know how hard it can be
The way things are going
They’re gonna crucify me.

Warum also, John? Und warum die Plastic Ono (Hardcore-)Band? Bestimmt wegen dem Glück der Iren! Mehr Plastic Ono Band ersparen wir euch hier. Übrigens hat Yoko Ono am gleichen Tag Geburtstag wie ich. Ist aber 52 Jahre älter als ich. Imagine, RWE.

1 iTunes-Partnerlinks, da ich keine anderen Quellen hierzu gefunden habe. Außerdem unterstützt ein Kauf über die Links euer Lieblings-eayz, Yoko Ono und den Weltfrieden!
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