Ich muss doch wieder mal was dafür tun, dass eayz als 1. deutsches Sarah Palin Watchblog wahrgenommen wird. Also erstmal grundlegende Fakten aus Sarahs Palins wildem Leben, das SpOn umfangreich zusammengefasst hat:
Statt Harvard oder Yale weist ihr Lebenslauf folgende Stationen auf: Schönheitskönigin, Elternsprecherin – und Karibu-Jägerin. [...]
Schönheitskönigin? Klar, Grundvoraussetzung wenn man Vizepräsi werden will, siehe Joe Biden. Und Opa McCain gefällt’s. Denn dass er zumindest kein Kostverächter ist, hat er schon unter Beweis gestellt, indem er der alterenden Schönheitskönigin bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den Hintern glotzt. Nur um es nochmal zu sagen: der Mann ist 172 Jahre alt. Das Video dieser abgefahrenen mature action gibt’s nach dem Klick. Weiterlesen
· veröffentlicht am 14. September 2008

David von Ironic Sans hat mal wieder was mit Star Wars gemacht und den US-Wahlkampf in eine Galaxie, weit, weit entfernt, verlagert. Neben obigen Stickern gibt’s hier natürlich auch noch das Obama-inspirierte “A New Hope”-Poster, klar.
· veröffentlicht am 12. September 2008

Morgen gibt’s wieder richtigen Content.
· veröffentlicht am 6. September 2008

Und da ist er wieder, unser Lieblingsterrier! Was meint ihr: wie viele fragwürdige Sarah-Palin-Einträge braucht’s noch bis ich keine Leser mehr habe? Wetttipps werden ab sofort in den Kommentaren entgegen genommen; der komplette Pott kommt zur Auszahlung. (via)
· veröffentlicht am 5. September 2008

Und zwar ne ganz, ganz böse. Idee via @_pewpew_.
· veröffentlicht am 4. September 2008
Bereits vor einer Woche habe ich in der Sneak Grace is Gone serviert bekommen. Seitdem drücke ich mich vor dieser Rezension. Ursprünglich hatte ich nämlich die befürchtende Hoffnung einen stupiden Action-Streifen á la “Hey, wir haben keinerlei gute Ideen mehr, lasst uns einen Film übers um die Ecke schießen machen”, namentlich Wanted, zu sehen. Statt kurzweiliger Berieselung gab’s aber schwere Drama-Kost. Es geht nämlich darum, dass die (dem Zuschauer unbekannte) Grace, Mutter, Ehefrau und Soldatin, nicht mehr aus dem Irak zurückgekehrt. Ihr Mann Stanley Philipps (John Cusack) ist von der Todesnachricht restlos überfordert und flüchtet sich in Ablenkung: er schnappt sich seine zwei Töchter, klärt sie nicht über den Tod ihrer Mutter auf und begibt sich stattdessen kurzerhand auf einen Trip in einen ein paar Tage entfernten Vergnügungspark mit ihnen. Dabei kommt’s natürlich zu allerhand Vater-Tochter-Gesprächen, Selbstzweifeln und so ziemlich allem, was das sentimentale Film-Repertoire hergibt.
Nun gibt es anscheinend zwei populäre Meinungen zum Film: entweder man hält es wie die Sundance-Jury und mein geschätzter Bloggerkollege vom Equilibrium Blog und ist von Grace is Gone, der Musik, den Bildern und dem Spiel von Cusack begeistert oder man hält es wie der andere Teil der Kritiker und meine Wenigkeit und erkennt in Grace is Gone gutmütig nicht mehr als Durchschnitt. Die alte Floskel, dass sich “hier noch jemand Zeit für die Bilder nimmt”, ist bei Grace is Gone ausnahmsweise mal gut gemeinte Tatsache: wird uns doch zuletzt durch die ruhigen Bilder, die endlosen Autofahrten und die Ruhe, die der Film ausstrahlt, die Tristesse der amerikanischen (Unter-)Mittelschicht, die Ratlosigkeit des überforderten Vaters und vielleicht sogar die Sinnlosigkeit von Graces Tod vermittelt. Doch Clint Eastwoods Musik? Belanglos. John Cusacks schauspielerische Leistung? Nicht der Rede wert. Und auch wenn ich der Handlung eine gewisse, vielleicht sogar wichtige Relevanz nicht absprechen möchte, so wirklich überzeugt haben mich die 85 Minuten nicht.
– Rating: 
PS: Sorry für den geschmacklosen Titel, aber ich fand, dass er sowohl die Handlung als auch das Rezeptionserlebnis schön wiederspiegelt.
· veröffentlicht am 1. September 2008
“Ten minutes ago, I executed the president of the United States. And the vice president. And several of their advisors.” So fängt das neue Comic-Meisterwerk Black Summer von Autor Warren Ellis und Zeichner Juan Jose Ryp an: Superheld John Horus tötet den amerikanischen Präsidenten. Einst hat Horus geschworen korrupte Polizisten und Verbrecher zu jagen, nun sieht er in der US-Regierung mit ihrem ungerechtfertigten Irak-Krieg die größte Bedrohung für das amerikanische Volk. Klar, dass die Behörden nun auch die ehemaligen Mitstreiter des Mörders suchen, in denen sie nun ein ähnliches Gefahrenpotential sehen.
Boom! Mit einem unerwarteten Paukenschlag beginnt Ellis’ neuste Geschichte. Ein vorher gefeiertes Superhelden-Team wird von Polizei und Militärs gejagt, weil ihr Anführer letzte Konsequenzen gezogen hat. Ich habe gestern Abend Black Summer #0 und #1 gelesen und kann die nächsten Ausgaben kaum erwarten, denn hier bekommt man etwas serviert, was sich DC und Marvel in diesem Ausmaß niemals trauen würden. Sprich: für alle Comicfreunde eine definitive Kaufempfehlung (vor allem weil wir ja nicht wissen, ob’s diese Story jemals nach Deutschland schafft). Ich warte jedenfalls sehnsüchtigst auf #2 der sieben-teiligen Serie, die im September erscheint und von mir schnurstracks importiert wird.
PS: Extra für meine bevorstehende Urlaubssaison hab ich mir das ultimative Warren-Ellis-Pack mit allen Ausgaben von Black Gas und Wolfskin gegönnt. Dazu demnächst sicherlich mehr an dieser Stelle. Übrigens, liebste Lieblingsleser, gibt’s – Wink mit dem Zaunpfahl – ein neues Buch von dem Mann, das ich noch nicht habe.
· veröffentlicht am 29. Juli 2007
Noch zwei bzw. für alle glücklichen Vorpremierler nur noch einen Tag, dann kommen die Simpsons ins Kino. Während Pro7 uns mit unmysteriösen Ungeheimnissen vergaukeln will, haben sich echte Fans echte Arbeit gemacht und erstmalig (das war zwar 2004, aber egal) eine Karte von Springfield entworfen – frei nach Bildern und Erwähnungen aus der Serie. Hier die passende Webseite dazu, hier die Karte in groß und hier als PDF, das sich dann auch durchsuchen lässt, falls ihr wie ich Moe’s nicht findet. Aber es gibt noch mehr für unsere Erdkunde-Cracks: Die interaktive Karte, in der Originalbilder die Orte illustrieren. Auch wenn es einige Ungereimheiten gibt (wie kann z.B. das Atomkraftwerk auf der anderen Seite des Springfield Rivers sein, wenn ja dessen Parkplatz direkt an die Evergreen Terrace grenzt), ist’s auf jeden Fall ein schöne Spielerei.
Jetzt hätte ich noch gerne eine Karte von Los Angeles in der alle Orte aus allen Staffeln von 24 markiert sind, schon ist der Tag gerettet dahin.
· veröffentlicht am 24. Juli 2007