
Nicht, dass der Joker schon als wahnsinniger Gangster schlimm genug wäre, nein, jetzt präsentieren uns gleich zwei Künstler die letzten US-Präsidenten im bekannten Clown-Look. Einmal George W.(hy so serious?) Bush von Drew Friedman, der sein Bild passenderweise “No Joke” getauft hat, und einmal New Hope Barack Obama von einem unbekannten Streetartist aus Los Angelos. Was uns die Bilder sagen wollen, dürft ihr euch selbst zusammenreimen, toll und erschreckend aussehen tun sie allemal. (Und ja, dieser Eintrag ist tatsächlich mit Fan-Art getaggt, auch wenn’s das wohl nicht ganz trifft…, via)
Joker-Präsis 05.08.
Comic-Con Berichterstattung 24.07.
Ich bin mir zwar sicher, dass ich es letztes Jahr auch schon so gehandhabt habe, aber ich kann nichts finden, daher nochmal von vorne: Dieser Tage findet in San Diego die berühmt-berüchtigte Comic-Con, die in diesem Jahrtausend mehr mit Film & Fernsehen als Comics zu tun hat, statt und ich möchte euch hiermit (eventuell, I don’t know…) erneut auf mein Lieblings-Convention-Blog Xdest hinweisen, in dem Hendrik wieder vom aktuellen Geschehen berichtet.
Leider jedoch auch nicht von vor Ort, sondern vom Bildschirm, aber ich überlege ernsthaft wie viel es den gemeinen deutschen Blogger kosten würde, im nächsten Jahr nach San Diego zu reisen und exklusivst von der Comic-Con zu berichten. Hat zufällig irgendwer Preisvorstellungen parat und/oder will sich anschließen?
Obamanga 31.05.

Die Obamania kennt keine Grenzen. Nun also sein Leben als Manga. Erschienen in der überaus beliebten Serie “Great Heroes” und zur Zeit für läppische 12 Dollar bei Amazon.com zu haben. Vor Ort kann man sich auch noch ungläubig durch ein paar Seiten blättern. (via)
The Stampsons 12.04.

Am 7. Mai veröffentlicht der US Postal Service ein Briefmarken-Set mit der berühmtesten aller amerikanischen Familien: den Simpsons. Da überlegt man sich gleich zweimal, ob’s denn wirklich eine Email sein muss! Sein eigenes Stück Popkulturgeschichte, kann man sich hier vorbestellen – zum Beispiel alle fünf 44-Cent-Marken gerahmt für läppische 60 Dollar. (via)
Der braune Kapitän 19.12.
Wer neulich dachte, dass DC Comics bereits mit dem Nazi-Dinosaurier Tyrannosaurus Reich (Zitat: “Fliegende Affen??!! Ich hab’s Gefühl ich bin nicht mehr in der Kaiserzeit…”) den nationalsozialistischen Vogel abgeschossen hat, den muss ich enttäuschen, denn scheinbar hat DC noch weitere, ebenso fehlgeleitete Figuren im Ärmel. Etwa Captain Nazi.

Hinter diesem einfallsreichen Namen verbirgt sich ein Erzfeind von (DCs) Captain Marvel, der das erste Mal 1941 in Whiz Comics #21 auftauchte und seitdem immer mal wieder sein braunes Unwesen im DC-Universum treibt und die Marvel Family auf die Palme bringt. Die obigen Panel (“… nobody much liked this symbol in the past, and I guarantee it’s less popular now!”) stammen übrigens aus einer Ausgabe von “The Power of Shazam!” von 1996, in der Captain Marvel Jr. den ollen Fascho zur Strecke bringt und ihn zurück nach Europa schickt, wo er für seine im Krieg begangenen Verbrechen verurteilt wird.
Im Januar 2006 wird Captain Nazi, der mit bürgerlichem Namen übrigens Albrecht Krieger heißt, in Batman #647 (!) endlich besiegt. Leider ist sein Ableben jedoch nicht von langer Dauer und schon bald taucht er wieder auf und macht der JLA und insbesondere Wonder Woman das Leben schwer. Bleibt zu hoffen, dass diese ihm schwer zusetzen kann. Und DC nicht noch mehr Nazi-Figuren rumlungern hat…
Update: Ohje. Haben sie doch. Baron Blitzkrieg zum Beispiel.
Palin telefoniert mit Fake-Sarkozy 02.11.
Wie blöd ist diese Frau eigentlich? Das kanadische Comedy-Duo Les Justiciers masqués hat bei Sarah Palin angerufen und sich als der französische Präsident Nicolas Sarkozy ausgegeben. Wie einst Andrea Ypsilanti im Telefonat mit Fake-Müntefering hat auch Palin keine Ahnung wie ihr geschieht, was Anbetracht der vielen Hinweise, die der Imitator gibt, sehr verwunderlich ist. Dass sie sich dabei – wie Ypsilanti, komisch – sehr weit aus dem Fenster lehnt, ist zwar bemitleidenswert, war aber berechenbar. Hört selbst: (via)
Kaugummiwahl 01.11.

Hinter der Gum Election steht eine so einfache wie geniale Idee: Man hängt Poster mit der Frage, welcher US-Präsidentschaftskandidat ätzender ist, an öffentlichen Orten auf und lässt die vorbeiziehenden Menschen mit ihren Kaugummis abstimmen. Und erfreulicherweise bekleben amerikanische Kaugummikauer vor allem den ollen, alten McCain. Hoffentlich ist’s repräsentativ. Wer deutsche Kauer befragen will, findet hier das Template. (via)
Unkraut vergeht eben doch 27.10.

Das Cover des heute erscheinenden Spiegel greift ganz selbstreferenziell und Sequel-mäßig das Cover einer Ausgabe von 2002 auf. Im Cover Browser gibt’s größere Bilder davon. (via)
“It’s a super fucking shitty name” 25.10.
Die US-Wahlen werden ja bekanntlich in Florida entschieden. Deshalb hat die Webseite The Great Schlep es sich zur Aufgabe gemacht, Enkelkinder dazu zu motivieren, ihre jüdischen Großeltern in Florida zu besuchen und sie von Barack Obama zu überzeugen.
Unterstützt wird die aberwitzige Aktion von der hinreißenden Sarah Silverman, die übrigens nach ihrer Liaison mit Matt Damon nun doch wieder zu Jimmy Kimmel zurückgekehrt ist. Wer Silverman kennt, weiß, dass sie die Great-Schlep-Aktion und Barack Obama auf eine, sagen wir mal unkonventionelle Weise anpreist. Was wiederum sehr sehenswert ist.
Die fürchterlichen Fratzen des Grauens 22.10.

Der Medienkünstler Ethan Persoff hat mit dem Antlitz von John McCain und Sarah Palin die wahrlichst gruseligsten Halloween-Masken aller Zeiten entworfen. Ihr könnt euch die Masken hier ansehen, runterladen und damit das abstoßendste Kostüm jenseits der Halloween-Party der Republikaner zusammenbasteln. (via)
She’s armed and dangerous 12.10.
Palin from the Crypt 03.10.

Vielleicht-aber-hoffentlich-nicht-Vize-Präsi Sarah Palin hat’s auf das Cover der aktuellen Tales from the Crypt geschafft. Ein weiteres wundervolles Artefakt in der größten Politkomödie des Jahres. Passt ja auch wie die Faust auf’s Auge: Palin, selbst von einem merkwürdigen Pfarrer gegen böse Hexerei gesegnet (wirklich wahr, Videobeweis hier), möchte ja auch schon mal gerne Bücher zensieren, indizieren und/oder verbrennen. Und dieses Schicksal wäre ja auch beinahe Tales from the Crypt in den 50ern zu Teil werden. Und wenn sie auf dem Cover mit einem Hockeyschläger Hexen verprügelt, wird die Sache rund. (via)
Sarah Palin ‘Fan’-Art 23.09.

Roberlan Borges, den brasilianischen Illustrator-Meister hatten wir ja schon mal hier. Heute lohnt sich aber ein weiterer Blick auf seine Arbeiten, denn diesmal hat er sich den Akteuren des US-Wahlkampfs gewidmet und neben Obama und McCain (“Don’t trust the old man“) vor allem ein Auge auf VPILF Sarah Palin geworfen – und dann muss es ja hier gebloggt werden.
Sarah Palins Gesäß 14.09.
Ich muss doch wieder mal was dafür tun, dass eayz als 1. deutsches Sarah Palin Watchblog wahrgenommen wird. Also erstmal grundlegende Fakten aus Sarahs Palins wildem Leben, das SpOn umfangreich zusammengefasst hat:
Statt Harvard oder Yale weist ihr Lebenslauf folgende Stationen auf: Schönheitskönigin, Elternsprecherin – und Karibu-Jägerin. [...]
Schönheitskönigin? Klar, Grundvoraussetzung wenn man Vizepräsi werden will, siehe Joe Biden. Und Opa McCain gefällt’s. Denn dass er zumindest kein Kostverächter ist, hat er schon unter Beweis gestellt, indem er der alterenden Schönheitskönigin bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den Hintern glotzt. Nur um es nochmal zu sagen: der Mann ist 172 Jahre alt. Das Video dieser abgefahrenen mature action gibt’s nach dem Klick. Weiterlesen »




