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Einträge, die mit alkohol getaggt wurden.

The Hangover – Review 23.07.

Heute startet The Hangover, den ich wie bereits erwähnt schon vor zwei Wochen sehen durfte, in den deutschen Kinos. Und wie meine Follower und aufmerksame Leser dieses Blogs bereits wissen, hat mir Todd Phillips’ neue Komödie1 ausgesprochen gut gefallen. Aber, fragt ihr zu Recht, warum eigentlich?

Handlungstechnisch wurde das Rad zwar keineswegs neu erfunden2, aber der Ausgangspunkt ist durchaus interessant (und ja, für den ein oder anderen Rezipienten hat er sicherlich auch Identifikationscharakter): Bevor ein Viertel einer Männerclique vor den Traualtar tritt, wird er von seinen drei Freunden geschnappt und über’s Wochenende nach Las Vegas gekarrt, wo ausgelassenes Feiern und exzessiver Alkoholkonsum auf der Agenda stehen. Schließlich will die letzte Nacht “in Freiheit” gefeiert werden und dann macht’s auch nichts, wenn man am nächsten Morgen mit intensivem Kater aufwacht. Doch irgendwie gerät der Junggesellenabschied der Vier außer Kontrolle3: am nächsten Morgen ist das Hotelzimmer in seine Einzelteile zerlegt, der Bräutigam ist verschwunden, im Badezimmer brüllt ein Tiger, im Schrank ein Baby, Gangster und Mike Tyson haben es gleichsam auf sie abgesehen und zu allem Überfluss erinnern sie sich an rein gar nichts. Dass das geliebte Auto des Schwiegervater in spe verschwunden, man dafür aber im Besitz eines Streifenwagens ist, stört da auch nicht weiter. Erstmal muss nämlich Schadensbegrenzung betrieben, die Nacht rekonstruiert und vor allem der Bräutigam werden.

Das ganze erreicht eine herrliche Absurdität, weiß oft zu überraschen und ist wunderbar gespielt, wobei vor allem Zach Galifianakis als skurriler Schwager Alan zu überzeugen weiß. Im Preview war gar vor lauter Lachen teilweise kein Wort mehr zu verstehen und das, wenn wir mal davon ausgehen, dass nicht nur Bild.de-Publikum vor Ort war, soll schon was heißen.

Bei all den positiven Eindrücken reicht es dennoch nicht für viereinhalb oder sogar die volle Wertung, weil sich dennoch einige Kritikpunkte ansammeln. So fügen sich einige Szenen einfach nicht in die Rahmenhandlung ein, wirken aufgesetzt und wären anderswo sicherlich der Schere zum Opfer gefallen (bspw. die Polizei-Taser-Szene). Generell verliert der Film in seiner zweiten Hälfte einiges an Tempo und Schlagfertigkeit und versöhnt bzw. verhöhnt den Zuschauer schlussendlich mit einem zu friedfertigen Happy End. Hätte sich The Hangover von diesem vermeintlichen Muss befreien können, wäre da sicherlich mehr und vor allem Tiefe drin gewesen. Schade. Dennoch eine feine, anstandslose Komödie, die einem überaus unterhaltsame anderthalb Stunden Chaos beschert.

Empfehlung für alle Anwesenden!

EMDb – Rating: 4/5

  1. Der Mann ist ein wahrer Quell einschlägiger Komödien: Regisseur von Road Trip, Old School, Starsky & Hutch, Autor von Borat… []
  2. Siehe den Vergleich mit Ey Mann – Wo is’ mein Auto? []
  3. Also noch mehr als es eh schon bei solchen Feierlichkeiten der Fall ist… []

Die Nachricht des Tages 24.04.

Offensichtlich scheint es doch einen Schöpfer zu geben und er scheint Alcopops gutzuheißen, denn das Zentrum unserer Galaxis besteht aus Himbeerschnaps. Mhmmm, Himbeerschnaps.

Chips, Kakao und Apfelkorn 06.03.


Hach, das wird ne Party! ;)

Kein Alkohol ist auch keine Lösung 20.11.

Erst haben sie uns das Transfer-Bierchen in der KVB genommen, jetzt wollen sie das belgische Viertel: Alkoholverbot im Belgischen Viertel geplant, berichtet Koeln.de.

(filed under: Verbote, die die Welt nicht will, sondern nur ein paar rentenalte Spießer)

Olfrygt 14.08.

Ist “die Angst vor Bierknappheit”. Das Wort kommt aus dem Wikinger-Dänischen und ich bin froh, dass die Wikinger ein Wort für meine zweitgrößte Angst am Wochenende gefunden haben. Meine größte Angst heißt Montag. (via)

Bier zählender Öffner 24.06.

Ich bin ja ein großer Freund von unnützen Dingen, die Funktionen haben, von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie braucht (= Gadgets). Außerdem bin ich großer Freund von alkoholischen Getränken (= Bier). Wer jetzt eins und eins zusammenzählt, dürfte erahnen, dass mich ein Bier-Gadget schlichtweg vom Hocker reißen würde. Das haben wohl auch die Jungs vom Gadget-und-Lifestyle-Shop Flametoys gewusst und haben mir kurzerhand den Beer Tracker, einen Flaschenöffner, der die geöffneten Flaschen auf seinem Display mitzählt, zukommen lassen. Danke dafür! Und weil diese Art der Bestechung immer zieht (hörst du, geliebte Reissdorf-Brauerei?), empfehle ich all denjenigen, die bisher noch keinen Borat-Mankini, keinen höggelnden USB-Hund und keine binäre Wanduhr zu Hause haben, einen Besuch bei besagtem Shop, Flametoys.

An die Mittler-Heimatfront: 16.10.


Wir haben es doch schon immer gewusst und jetzt lese ich’s hier schwarz auf weiss…

You love it or you hate it 22.09.

Heute in unserer losen Reihe der Lieblingsgetränke: Das belgische Wein-artige Biergetränk Rodenbach. Der einzigartige Geschmack von Rodenbach, das zur Gruppe der Rotbiere gehört, wird erreicht, indem es bis zu 18 Monate lang in Eichenfässern “ausgebaut” wird. Das Endergebnis ist derart speziell, dass man dem Bier den Slogan “You love it or you hate it” gegeben hat. In Selbstversuchen und Experimenten mit unseren Freunden durften Herr Lee und ich tatsächlich genau das feststellen: Begeisterung oder angewiderte Ablehnung. Falls ihr also mal in Belgien (oder einem belgischen Supermarkt in Schland) seid, dann greift zu und probiert. Falls Rodenbach dann nicht so euer Fall ist, meine Anschrift steht hier.

Flaschenspritzer & Co. 13.06.

Ich, die anderen und das Gros unserer Leser sind Teil einer Generation in der “die Bereit- schaft, sich schnell und gründlich zu betrinken, wächst” (Quelle). So saßen wir und weitere Vertreter dieser Generation also neulich, selbstredend gänzlich nüchtern, bei Rock am Ring und sinierten über Flatrate-Parties, Komasaufen und den Stürzer, die selbsternannte “ultimative Saufmaschine”. Und siehe da: es machte kollektiv ‘Klick!’; wir hatten eine Idee.

Und die Idee geht so: Ihr erinnert euch an das Non plus ultra der Wasserpistolen, die Super Soaker? Gut, dann sind wir schon zu einem Drittel fertig. Das dritte Drittel wäre eine Flasche, meinetwegen auch Alkohol. Wie schön wäre es im Sommerurlaub mit Kölsch rumzuschiessen? Ja, sehr schön. Demnach fehlt also nur noch das zweite Drittel – und hier kommen wir ins Spiel: Die Welt braucht ein Verbindungstück, das den Drehverschluss einer Super Soaker zu einem genormten Drehverschluss für Getränkeflaschen umwandelt. Flasche reingedreht, der Spaß kann losgehen und wir, die Macher, erfreuen uns an unseren ersten Negativschlagzeilen und Verbotsforderungen der Politiker.

Denkste! Soweit wird’s nämlich gar nicht kommen, weil niemand anderes als das Micky Maus Magazin bereits unsere potentiellen Kunden bedient, indem man der aktuellen Ausgabe den so genannten “Flaschenspritzer” beigelegt hat. Ein Schelm, wer da an Schund fernab der Micky-Maus-Kultur denkt. Die Heftchenbeilage kommt, im Gegensatz zu unserem ominösen Verbindungstück, sogar ohne weitere Gerätschaften aus, was jedoch die Effektivität zugunsten des Preises deutlich nach unten drückt.

Man muss die Konkurrenz im Auge behalten und so haben wir uns den Flaschenspritzer samt Heft mal genauer angesehen: Nach dem Aufschrauben auf eine Flasche wird per Griff hin- und hergepumpt (siehe Nahaufnahme), wodurch die Flüssigkeit verspritzt wird. Die Power unserer Super-Soaker-Alternative wird natürlich nicht erreicht. Des weiteren steht im Heft auch “Bitte keine anderen Flüssigkeiten außer Wasser verspritzen.” Aha, man möchte einer Auseinandersetzung mit uns aus dem Weg gehen. Der Flaschenspritzer disqualifiziert sich direkt selbst als “ultimative Saufmaschine”. Uns soll’s recht sein, aber wir wollen mündige Kunden: Das Micky Maus Magazin #25 inklusive Flaschenspritzer liegt seit gestern an eurem Kiosk und darf im Tausch gegen 2,10 Euronen mitgenommen werden.

Alle die’s eher wie Tim Taylor halten und “mehr Power” wollen, sollten auf die Weltpremiere der ersten Produktionserie unserer Verbindungstücke warten, die irgendwann in diesem Jahrzehnt erscheinen. Oder auch nicht … immer diese Rauschideen. (thx, Enigma)

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