Was haben Sylvester Stallone, Jason Statham, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger, Jet Li, Dolph Lundgren, Danny Trejo, Eric Roberts und “Stone Cold” Steve Austin gemeinsam?
a) Sie gehören zu den coolsten Action-Säuen, die Hollywood jemals hervorgebracht hat.
b) Sie alle (!) spielen mit in The Expendables (2010), dem neuen Söldner-Actionfilm unter der Regie von Stallone (!!), nach einem Drehbuch von wiederum Stallone (!!!), also die selben Voraussetzungen wie weiland bei Rambo 4. (Quelle: TBHL)
Bisher zwar noch nichts davon gehört, aber was ich bei da lese, gefällt dem blutrünstigen Action-Fanboy in mir doch sehr! Um aber das größte Action-Spekatakel aller Zeiten zu veranstalten, fehlt es halt nur noch an Bruce Willis, Jack Bauer und, klar, dem Chuck.
· veröffentlicht am 14. April 2009
Anfang der Woche hatte ich endlich die Gelegenheit mir den neuen Bond mit dem sehr bescheidenen deutschen Titel Ein Quantum Trost anzusehen. Und klar, wie jeder andere männliche Zeitgenosse kann auch ich mich dem Charme und Können eines James Bond nicht entziehen. Dementsprechend überzeugt war ich von Casino Royal, dem Reboot des Franchise, in dem auch erstmals Blondin Daniel Craig den Geheimdienst Ihrer Majestät antritt. Vor zwei Jahren hat die Serie endlich mit den furchtbaren Running-Gags á la “Geschüttelt, nicht gerührt” gebrochen und dem ganzen stattdessen mehr Realität (ein Killer ist ein Killer ist ein Killer) und Tempo eingehaucht, und Bond somit endlich auf angemessene Art und Weise ins neue Jahrtausend geholt und zu Recht wieder zu einer der attraktivsten Actionfilmserien gemacht. Fraglich nun, ob “Quantum of Solace” die Erwartung halten oder vielleicht sogar übertreffen kann…
Dabei neu seit dem Reboot: die Handlungsstränge des Vorgängers werden aufgegriffen, was bedeutet, dass James Bond immer noch seiner großen Liebe Vesper Lynd nachtrauert und insgeheim eigene Rachepläne verfolgt. Nebenbei jedoch muss er sich mit den Schergen der Geheimorganisation “Quantum” herumschlagen, die unter dem Vorwand des Naturschutzes verachtenswerten Unfug in Dritte-Welt-Ländern anstellen. Die Bond-typische Hatz auf den Oberschurken beginnt und trauen kann er dabei natürlich niemandem, nicht einmal seinem eigenen Schatten, mehr.
Wie man vielleicht zwischen den Zeilen der vorangegangenen Inhaltsangabe herauslesen kann, konnte mich die Handlung von Bond #22 nicht vollends überzeugen. Ich begrüße, den Bezug und die damit einhergehende Kritik an Entwicklungen der realen Welt, was heutzutage natürlich etwas besser kommt als die Super-Laser-Plots früherer Bonds. Dennoch: packend war das irgendwie nicht. Allein schon die endlos lange Poker-Szene des Vorgängers war da zerreißender. Aber egal, von der durchschnittlichen Story kann man absehen, wenn denn der Rest, sprich: die Action, stimmt. Und natürlich hätten wir es hier nicht mit James Bond zu tun, wenn nicht alle paar Minuten etwas explodieren würde und herzergreifend schöne Autos und Frauen verschrammt werden. Leider jedoch erliegt man während den spektakulären Verfolgungsjagden einem Trend der letzten Jahre, den ich gerne das “Bourne-Out-Syndrom” nenne: die Actionszene wird in derart vielen, hektischen Bildern zusammenmontiert, sodass ein Normalsterblicher ohne Ecstasy-Pillen-Abo nicht mehr folgen kann und im filmischen Raum derart orientierungslos herumtorkelt wie Harald Juhnke (Gott hab ihn seelig!) auf dem Oktoberfest. Erfreulicherweise wird die Montage nicht wie im Namensgeber des Bourne-Out-Syndroms, der Bourne Trilogie, auf die Spitze getrieben, kostenlose Ritalin-Versorgung im Schneideraum hätte dem Quantum Trost aber dennoch gut getan.
Halten wir fest: Unverkennbar Bond 2.0 und trotz Bourne-Out-Syndrom sicherlich ein Spaß für viele Action-Freunde. Leider jedoch in allen Belangen weit hinter Casino Royal.
– Rating: 
· veröffentlicht am 15. November 2008
Das war er also: John Rambo, Rambo IV. Wie’s war? Gewaltverherrlichend (manche Kritiker würden es gar Gewaltpornographie nennen!), Story-technisch belanglos, kurz und schließlich doch noch irgendwie kriegskritisch. Zum Schluss kommt unser deutscher US-Indianer nach Hause – der Kreis schließt sich. Es gab kein blaues Licht, keine Hubschrauber, keine Rache und überhaupt wenige Momente, die ein Zitat würdig wären. Klar, das Ding hat gefetzt – trotz unserer mysteriösen, nicht weiter nachvollziehbaren Schnittfassung (s.g. Gewaltspitzen, die bereits aus sämtlichen Trailern bekannt waren, wurden rausgekürzt, aber Kinder durften auch in Deutschland erschossen werden). Dass der Showdown dann auch kein wirklicher war, ist nur die Spitze des 63 jährigen Eisbergs. Überhaupt: Wo war Rambo? Bei besagtem Un-Showdown stand er nur hinter einem MG und hat andere machen lassen. Nein, da lob ich mir sämtliche Vorgänger. Zwar schön, ihn nochmal gesehen zu haben und für Kinogänger ohne Erwartungen sicher auch ganz toll, aber ich bleib lieber in den 80ern. (Aber vielleicht macht Stallone ja mit Rambo 5 wieder alles gut…)
THIS HAS BEEN A SEXMAN REVIEW!
· veröffentlicht am 15. Februar 2008
David Hasselhoff Paperdoll · Für alle (weiblichen) Fans von “The Hoff” gibt’s jetzt eine Papierpuppe von ihm, der ihr Knight-Rider-Jacke oder The-Hoff-Shirt überstülpen könnt.
Will Chuck Norris blend? · Wir erinnern uns noch an den älteren, netten Herren von Blendtec, der alles in seinem Mixer zu Tode mixt. Doch mit Chuck hat er sich den falschen ausgesucht!
Stimme für Chuck zählt nicht · Wir bleiben bei Chuck Norris: Bei der Oberbürgermeisterwahl in Achern wird Kandidat Norris bewusst diskriminiert. Fürchtet den Zorn des Chuck! [via]
Deadbunny Dress-Up · Und falls ihr schon immer einen von Alitsches Deadbunnies sommerlich bekleiden wolltet, könnt ihr dies nun tun. Ich hab nen Transgender-Pirate-Bunny gebaut.
· veröffentlicht am 17. Oktober 2007
Als alter Tarantino-Jünger bin ich trotz alledem direkt am Eröffnungsdonnerstag ins hiesige Kino gepilgert, um mir die lange, deutsche Version von Death Proof anzusehen. Und ja, es ist eindeutig ein Tarantino. Und ja, ich fand ihn gut. Ja, es stimmt auch, dass es einige Längen gibt und nein, an die Ausgefuchstheit der Dialoge seiner älteren Filme kommt der Girl Talk in Death Proof nicht heran. Leider. Aber (Hört, hört!) dann ist da noch die alte Klapperschlange Kurt Russell, der hier im “ersten Grindhouse” als Idealbesetzung dient. Jede Szene mit dem kaputten Stuntman Mike ist ein Genuss. Und das Ende! Das Ende macht dann jeden Kritikpunkt wieder wett. Ja, seht euch den Film wegen dem Ende an (nur leider ohne Planet Terror hinterher)!
· veröffentlicht am 22. Juli 2007

Das wär doch mal was: Bruce Willis als John “Hannibal” Smith, Jim Carrey als Murdock, Brad Pitt als Faceman und Lawrence Fishburne als B.A. Baracus. Jetzt wo ich mich ums Casting gekümmert habe, steht einem A-Team Kinofilm ja eigentlich nichts mehr im Weg…
· veröffentlicht am 15. April 2007