eayz.net

Skip to content

Das Beste an Windows 95

war, dass auf der Installations-CD das Video von Weezers “Buddy Holly” drauf war.


(Dailymotion Direktfonz)

Kein Kommentar

Einige von euch haben es bereits bemerkt: Ich habe die Kommentare deaktiviert. Doch bevor ich auf die Gründe dafür eingehe, direkt die Entwarnung: Entgegen anders lautender Gerüchte habe ich nicht vor hier ein “Pay to comment”-System einzuführen. Außerdem wird es bei Einträgen, bei denen sich eine Diskussion (oder Bauchpinselei meiner Person) anbietet, weiterhin die Möglichkeit zum kommentieren geben.

Der Großteil meiner Beiträge braucht allerdings streng genommen keine Kommentare. Viele der hiesigen Blogeinträge sind nämlich nicht besonders kommentierenswert. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Was soll man schon zum siebenundsiebzigsten .gif der Woche sagen außer “LOL”, “wie süß <3" oder "Boah, ist das ekelig!". Und wenn's nicht das .gif der Woche ist, dann sind es meist Links auf Arbeiten und Artikel anderer Menschen, die meistens wiederum selbst eine Kommentarfunktion anbieten. Und da könnt ihr lieber - anstatt mir für das Auffinden eines interessanten Links zu huldigen - direkt dem eigentlichen Autor sagen, dass er da eine tolle Sache gemacht hat.

Schließlich noch der ernüchternde Fakt, dass sich hier, obwohl täglich mehrere hundert Leute vorbeikommen, nur ein winziger Bruchteil zu den Blogposts äußerst. Aus oben erwähnten Gründen ist das okay, aber es gibt nichts demotivierenderes als nur "1 Kommentar" oder, hier zum Glück seltener passiert, "0 Kommentare" unter einem gerade verfassten Text(chen) stehen zu sehen. Da denkt der gemeine Blogger (lies: ich), dass die Inhalte nicht gefallen, obwohl Kommentare bei Twitter & Co. zeigen, dass gerade das nicht der Fall ist. Also: Kommentare aus und ich habe den Eindruck hier wieder meine One-Man-Show ohne Rücksicht auf's Publikum abziehen zu können. Und davon habt ihr ja auch was.

Apropos Twitter & Co.: That's our Kommunikationskanal of choice now! Wenn euch ein Beitrag gefällt und ihr eure Meinung kundtun wollt, dann tut das bitte per Twitter, Facebook oder über das nächste große Social-Web-Werkzeug am Horizont. Was ja, wie gesagt, sowieso schon viele von euch tun. In der Regel bekomme ich das alles überaus erfreut mit. Falls ihr aber doch auf Nummer Sicher gehen wollt, dass mich etwas erreicht, schreibt mir einfach an .

Und da diese Vorgehensweise ja ziemlich umstritten sein dürfte (und um das ganze hier ad absurdum zu führen), hier direkt mal wieder geöffnete Kommentare mit Bitte um eure Meinung. B)

Battlestar Galactica: The RPG

Das »Battlestar Galactica«-Remake ist eine der besten SciFi-Serien aller Zeiten, ganz klar. Schade, dass es kein ordentliches Videospiel zur Serie gibt1. Dachte sich wohl auch Doc Octoroc, 8bit-Koryphäe, den ich auch schon mit seiner 8-bit-Version von »Dr. Horrible« hier hatte, und hat Starbuck, die Adamas & Co. in ein Final-Fantasy-ähnliches RPG gepackt. Zwar nicht spielbar, dafür aber als überaus unterhaltsames Video – sofern ihr die Serie kennt. Falls nicht, solltet ihr sowieso nicht den Klick auf den Play-Button wagen, da es kleinere und größere Spoiler darin gibt.


(CollegeHumor Direktrpg, via Minds Delight)

  1. Dieses Online-Browser-Dingens habe ich zwar noch nicht getestet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur annähernd irgendwie gut ist. (Oder?) []

McLuhans Lesetechnik

Surat Lozowick hat in Paddy Scannells Media and Communication (S. 131) folgende Beschreibung von Marshall McLuhans ungewöhnlicher Lesetechnik gefunden. War mir noch nicht bekannt, dass McLuhan so mehrere Bücher pro Tag überflog, unterstreicht aber einmal mehr, was für ein kauziger Kerl der Mann gewesen sein muss.

McLuhan was an avid but hasty reader. In the 1950s, he read, on average, five books a day and his method of dealing with them was to start at page 69 and scan it and the table of contents. If they contained useful information or ideas, then it was probably worth reading. He would then go through, reading only the right-hand pages because all books were too long and repetitious. He copied down relevant quotations onto index cards and filed them away.

.gif der Woche #76


In ein neues vergiftes Jahr, kann man nur mit zuckersüßen Katzengifs starten…

Der Tatortreiniger

Stefan Niggemeier berichtet heute über die NDR-Miniserie »Der Tatortreiniger«, von der ihr wahrscheinlich noch nie gehört habt. Weil der NDR quasi alle Spuren verwischt und die Serie unter den Teppisch gekehrt hat. Warum ist nicht so recht nachvollziehbar, da die wenigen Kritiker und Feuilletonisten, die es trotz der Quasi-Nachrichtensperre geschafft haben, sich den Comedy-Vierteiler mit Bjarne Mädel (Ernie aus »Stromberg«) anzusehen, überaus angetan sind. Niggemeier spricht sogar von der lustigsten deutschen Serie seit langem.

Gut also, dass man sich die erste Folge immerhin auf der offiziellen Facebook-Seite (Kostenpunkt: ein Like) und überraschenderweise auch auf der NDR-Seite ansehen kann. Und genau das werde ich jetzt tun habe ich nun getan und kann mich dem Lob nur anschliessen.

Corman’s World: Exploits of a Hollywood Rebel


(YouTube Direktcorman)

Hier der Trailer zu »Corman’s World: Exploits of a Hollywood Rebel«, einer Doku über das filmische Schaffen von Roger Corman, dem King of B-Movies, der zwischen Frauenknast, Aliens und Bikergang über 400 Filme mit meist sehr geringem Budget mitproduzierte und bei dem Hollywoodgrößen wie Martin Scorsese, James Cameron und Francis Ford Coppola das Regieeinmaleins erlernten. In dem Film wird Cormans Karriere anhand von Interviews mit Kollegen wie u.a. Jack Nicolson, Robert de Niro und Quentin Tarantino nachgezeichnet, und das ganze sieht überaus vielversprechend aus. In den USA startete der Film bereits im Dezember, wann, wie und ob »Corman’s World« es nach Deutschland schafft, ist derzeit nicht bekannt.

Kinostatistik 2011

Das Jahr ist zu Ende und die langjährigen Leser wissen, was das heißt: Es ist Zeit für meine Kinostatistik, die nun schon zum fünften Mal in Folge der Frage aller Fragen nachgeht: Wie oft war ich im gerade auslaufenden Jahr im Kino und wieviel hat mich das insgesamt und durchschnittlich (ohne Speisen und Getränke) gekostet?

Und siehe da: Auf sage und schreibe 56 Kinobesuche habe ich es 2011 gebracht – neuer persönlicher Rekord seit Beginn der Zählung in 2007 und wahrscheinlich nicht nur seitdem.1 Dabei hat es mich in fünf verschiedene Kinos in und um Köln, in Berlin und Passau verschlagen. 12 der 56 Filme waren dreidimensional, was meiner Meinung nach zwar zwölf zuviel sind, allerdings hätte ich auch mit deutlich mehr gerechnet. Im Durchschnitt hat eine 3D-Vorstellung dabei rund 11 Euro gekostet.

Insgesamt hat mich der ganze Filmspaß in diesem Jahr 444,- Euro gekostet, wobei die teuerste Karte2 mit 15,50 Euro zu Buche schlägt und der günstigste Eintrittspreis fünf Euro an diversen Dienstagen war. Der Durchschnittspreis pro Besuch liegt in diesem Jahr bei 7,93 Euro, ist also im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 51 Cent gestiegen. Und das, obwohl ich dieses Jahr vermehrt an Montagen und Dienstagen die Lichtspielhäuser aufsuchte. Trotz vermehrter Besuche also ein erschreckender Trend, vor allem wenn man sich mal die Preise von vor fünf Jahren ansieht, wo der Durchschnitt einfach mal bei zwei Euro weniger liegt.

Dennoch: Mir war es das wieder einmal wert. 93 Stunden3 im Kinosessel sind für mich 93 gute Stunden. Und auch wenn Mrs. Eay und ich so schon mal einen verlängerten Wochenendurlaub in unserem Stammkino verbringen, lässt sich der Abwärtstrend in Kinobusiness und Filmindustrie nicht leugnen: Der Durchschnittsdeutsche geht, so das Statistische Jahrbuch 2011 nur 1,55 Mal pro Jahr ins Kino4, so dass eigentlich nur eine Konsequenz die richtige ist. Achtung, es folgt das mantraartige, alljährliche Runterbeten der immer gleichen, vergeblich ausgesprochenen Handlungsempfehlung: Eintrittspreise senken und so die an Kino.to verloreren Kids zurück ins Kino holen.5 Ansonsten sehe ich da für einige schwarz (und uns noch höhere Preise zahlen).

  1. Mrs. Eay hat es durch zahlreiche Schnulzen Mädchenfilme und etliche »Breaking Dawn«-Sichtungen sogar auf weit über 60 Besuche gebracht. (Süchtling!) []
  2. »Avatar« one more time, Extended Version, in 3D, am Feiertag im CineStar Event Cinema am Potsdamer Platz. Btw: Das mit Abstand beste Kino, in dem ich je war, und das ich jedem der (mal) vor Ort ist wärmstens empfehlen kann. []
  3. Ich gehe hier von einer durchschnittlichen Filmlänge von 100 Minuten aus. []
  4. Ein Wert, der anscheinend sogar noch unter den zuletzt (2008) ausgegebenen 1,6 Kinobesuchen pro Einwohner pro Jahr liegt. []
  5. Ich hätte da noch zwei, drei andere Ideen, falls jemand Interesse hat. []
Seiten: 1 2 ...7 8 9 10 11 ...190 191
Kommentare Shuffle Best of