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Macher der Minecraft-Doku stellen diese selbst bei The Pirate Bay ein

Ich habe zwar genau nichts mit Minecraft zu tun, es weder selbst gespielt, noch jemand anderem dabei zugesehen, aber die Doku »Minecraft: The Story of Mojang«, die diesen Samstag auf Xbox Live Premiere hatte und den Werdegang von notch und seinem Studio Mojang vom No-Name zum gefeierten Indie-Star begleitet, sah auch für mich nicht zuletzt wegen dem wirklich großartigen »Indie Game: The Movie« überaus interessant aus. Und wie schon bei »Indie Game: The Movie« wird der ebenfalls per Kickstarter vorfinanzierte Film für wenige Dollar DRM-frei zum Download angeboten.

Dennoch wird der Film früher oder später bei The Pirate Bay & Co. auftauchen, da braucht man sich nichts vorzumachen. Dass wissen auch die Produzenten von 2 Player Productions, weshalb sie »Minecraft: The Story of Mojang« kurzerhand selbst bei TPB eingestellt haben und dies u.a. folgendermaßen begründeten:

Greetings Pirate Bay!

This is 2 Player Productions here, and we hoped we could be the first to upload our new movie “Minecraft: The Story of Mojang”. We’ve never uploaded a torrent before so hopefully this isn’t all screwed up.

We wanted to come here first because we knew the movie would end up here eventually, and the best thing to do seemed to be opening a dialogue. Torrents and piracy are a way of life and it probably won’t be going anywhere anytime soon. There are many people that want to punish you for that, but we have a more realistic outlook on things.

We’ve been there. We’ve all needed to do it at some point. Maybe you don’t have the money. Maybe you want to try before you buy. Maybe you’re pissed at us for premiering the movie on Xbox Live. These are all fine reasons. But if you feel that piracy is, in Gabe Newell’s words, “a service problem,” please consider that we are selling DRM free digital downloads that you can watch in whatever manner you please.

Sehr guter Schachzug, der den Herren hoffentlich einiges mehr an Geld und Sympathien einbringen wird. Denn im Kommentarbereich bei The Pirate Bay ist man sich bereits einig: “try before you buy” ist gut und jetzt wird die Doku erst recht gekauft. Ich kann mir vorstellen, dass sich das für kleinere Produktionen mit ähnlich P2P-affiner Zielgruppe durchaus auszahlen könnte. (via Nerdcore)

Warum die Welt heute doch nicht untergeht

Der 21.12.2012, der von den Maya prophezeite Weltuntergang, ist bisher eine große Enttäuschung. Keine apokalyptischen Reiter, keine Meteoriten, keine Explosionen, kein gar nichts. Es sind zwar noch ein paar Stunden bis zum 22.12.2012, aber momentan deutet überhaupt nichts darauf hin, dass es heute mit diesem Planeten zu Ende geht. Die NASA hat daher schon mal folgendes Video online gestellt, dass erklärt, warum die Welt gestern (also heute) nicht endete und weshalb man Maya-Experten niemals trauen sollte:


(YouTube Direkterklärung)

Your favorite tumblr for the next 5 minutes (9)


Cabin Porn – Falls du vorhast, der Tretmühle eines Tages den Rücken zu kehren, dich zurückzuziehen und in einem verlassenen Landstrich ein Einsiedlerleben in einer selbstgebauten Hütte zu führen, dann ist das dein Blog. Hütten-Showcase und Inspirationen ohne Ende. Man beachte auch die großartige URL. (via Alex‘ Blogroll)

Alfred extension: iMessage to Friend

While working, everything can be a distraction: Twitter, email, your co-workers and texts from iMessage, of course. Answering your friends’ texts will take you out of your workflow and after that, it takes minutes to get back into it.

That’s why I created the Alfred extension “iMessage to Friend”, which allows you to directly write and send a message to a friend from within Alfred. Just hit Alfred’s hotkey, enter your friends (nick)name, write a message, hit enter and you’re done. No more clicking and application switching required. In order to use extensions you will need the Powerpack version of Alfred.

Download

iMessage to Friend.alfredextension
Version 1.1, 05.01.2013

Changelog

1.1 (05.01.2013): Fixed bug in which the extension didn’t work properly, if your iCloud account isn’t the first account in iMessage’s account list. (thanks to @Cinematze for reporting)
1.0 (05.12.2012): First release of iMessage to Friend.

Known issues

If you have more than one iCloud account enabled in iMessage, the extension will only work with the first one.

Installation

After you have installed the extension (by dragging it into the extension preference panel in Alfred), you’ll have to select the “iMessage to Friend” extension and replace two things:

  1. Replace FRIENDS_NAME in the title, description and keyword field with your friend’s (nick)name, e.g. BFF or Kira.

  2. In the AppleScript text field replace FRIENDS_IMESSAGE with your friend’s phone number or email address, e.g. friend@icloud.com or 00491501234567 (country code + prefix + number). Keep in mind that this number or email address must be activated for iMessage.

Now you’re ready to go.

How to use it

If your friend’s name is Kira and you’ve changed the title, description and most important the keyword to “Kira” (respectively “kira”), hit your hotkey to enter Alfred and type something like:

kira Hello Kira, how are you?

This will send an iMessage with the text “Hello Kira, how are you?” to Kira’s iMessage-enabled phone number or email address. It’s that simple.

But wait, I have more than one friend

Congratulations, you’ve done something right in your life. If you also want to message them via Alfred, just repeat the installation process and enter another name for the extension (see the screenshot), another friend’s name and his contact information.

If you right click on the installed extension, you’re also able to change it’s name.

Feedback

Feel free to leave a comment, if you have a question, discovered a bug or just want to say hi. You can also contact me on Twitter.

Es beginnt…

Soeben habe ich meinen Twitter-Accountnamen von @Eay in @eay geändert. Verrückt, aber wahr. Der erste Schritt in Richtung Rebranding.

.gif der Woche #98


Whiskey Tango Foxtrot.

Nasendackelized

Christoph hat sich für seine überaus geniale Serie “Gravatare neu interpretiert” anhand meines Gravatars (und Twitter-/Facebook-/Sonstwo-Bildchens) überlegt, wie der Rest dazu aussehen könnte. Ergebnis: Sehr toll und überraschend nah an der Realität.

6 Jahre Twitter

Heute vor sechs Jahren, am 23. November 2006, also rund vier Monate nachdem twttr, wie der Dienst zu diesem Zeitpunkt noch hieß, öffentlich gestartet wurde, meldete ich mich bei Twitter an. Der ominöse Microblogging-Dienst wurde damals als Insidertipp unter hippen Early Adopters und auf den einschlägigen Social Media-Blogs herumgereicht. Die Beteiligung der Blogger-Erfinder Biz Stone und Evan Williams weckte auch meine Aufmerksamkeit. Dass ich damals noch nicht so recht wußte, wozu der Dienst überhaupt gut sein soll, spiegelte sich dann auch in meinem ersten Tweet, der damals noch gar nicht Tweet hieß, wieder1:

Nachdem ich die ersten Wochen nur sporadisch auf twitter.com vorbeiguckte, sollte sich das 2007 vollends ändern, als sich immer mehr (deutschsprachige) Nutzer diesem mysteriösen Microblogging zuwandten. Anstelle der heute aktuellen 500 Millionen aktiven Twitter-Nutzer waren wir damals™ nur ein kleiner, halbwegs eingeschworener Haufen von ein paar Zehntausend (ich selbst bin Nutzer #16.563), kommuniziert wurde per SMS oder Web-Interface und gefolgt wurde allem und jedem, kreuz und quer.

Seitdem hat Twitter viele Veränderungen durchgemacht – von einer unbedarften, sympathischen Kommunikationsplattform hin zu einem abgebrühten, eiskalten Medienunternehmen. Die SMS-Anfänge früher Tage spielen heute ebenso wenig eine Rolle wie die zahlreichen Drittanbieter-Clients, die den Dienst einst groß gemacht haben. Matt Buchanan hat diese Entwicklung gerade sehr schön nachgezeichnet. Dass ich dabei nicht mit jeder von Twitters Entscheidung d’accord ging, dürfte auf der Hand liegen – und ist ein immer wiederkehrendes Thema dieses Blogs.

Überraschenderweise scheint sich diese Unzufriedenheit tatsächlich auch in meinem Nutzungsverhalten niederzuschlagen: Wie oben zu sehen habe ich dieses Jahr erstmals weniger getwittert als im Jahr zuvor. So komme ich, Stand heute 01:33 Uhr (also exakt sechs Jahre nach Tweet #1), auf 16.356 Tweets, sowie 1.306 Follower und 561 Nutzern, denen ich folge. Das sind rund 7,5 Tweets pro Tag, was für meine Eltern2 zunächst nach viel klingt, im Vergleich zu dem was Twitterer, die ähnlich lange aktiv sind wie ich, in diesem Zeitraum schreiben, aber eher wenig ist.3

Anhand des obigen Diagramms lässt sich jedoch nicht nur die Intensität meiner Nutzung ablesen, sondern ziemlich genau auch mein Enthusiasmus für Twitter. In den ersten Jahren war ich, wie jeder halbwegs für die Materie interessierte Nutzer, endlos begeistert. Das lang erwartete Echtzeitweb war da! In der Uni hielt ich Vorträge darüber, wie Twitter die Medienlandschaft verändern könnte. Direktkommunikationen von und mit jedermann! Und auf der Arbeit erzählte ich, warum wir unbedingt mit dem twittern anfangen sollten. Unglaublich! Vieles von dem, was ich damals sagte, traf dann auch so ein. Twitter hat den Journalismus auf zahlreiche Weisen verändert und etablierte Medien twittern wie wild. Doch irgendwann zwischen Ashton Kutscher und CNN ging irgendwas verloren. Die alte Leier. Heute würde ich zwar weiterhin jedem dazu raten, Twitter auszuprobieren, im gleichen Atemzug würde ich aber auf die Probleme hinweisen, die der Dienst derzeit hat bzw. sich selbst macht.

Zwar sehe ich mich heute vermehrt nach Alternativen um (App.net, Tent.is), aber die Tage von Twitter sind wohl (auch für mich) noch lange nicht gezählt. Denn auch wenn Twitter gerne das nächste AOL die nächste News Corporation werden würde, ist und bleibt es allen voran ein Kommunikationstool. Nicht mehr und nicht weniger. Und SMS nutzen wir trotz anderer, besserer Möglichkeiten ja auch immer noch.

In diesem Sinne:

  1. Funfact: Mein erster Tweet hat die ID 126.903. Der Tweet, mit dem ich auf diesen Eintrag verwies, die ID 271.973.249.729.036.288. Ergo: Es wird SEHR VIEL getwittert. []
  2. lies: Offline-Menschen. []
  3. Die Zahlen habe ich anhand meines TweetNest-Archivs rekonstruieren können. Twitter selbst gibt nur die letzten 3.200 Tweets aus. Da ich die Veränderungen der Follower-Zahlen nirgendwo erfasst habe, gibt’s dazu auch keine Statistik. []
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