
Ich hasse Society6! All diese wunderbaren Künstler, die dort wunderbare Kunst einstellen, die man wunderbar einfach erstehen kann. Alles viel zu gut und viel zu verlockend. So auch bei den Bildern von Liam Brazier, der unter anderem popkulturelle Polygonbilder macht, die mir wieder viel zu gut gefallen und meinen virtuellen Geldbeutel leiden lassen. (via Pewpewpew)
Liam Brazier
Das Beste an Windows 95
war, dass auf der Installations-CD das Video von Weezers “Buddy Holly” drauf war.
Kein Kommentar
Einige von euch haben es bereits bemerkt: Ich habe die Kommentare deaktiviert. Doch bevor ich auf die Gründe dafür eingehe, direkt die Entwarnung: Entgegen anders lautender Gerüchte habe ich nicht vor hier ein “Pay to comment”-System einzuführen. Außerdem wird es bei Einträgen, bei denen sich eine Diskussion (oder Bauchpinselei meiner Person) anbietet, weiterhin die Möglichkeit zum kommentieren geben.
Der Großteil meiner Beiträge braucht allerdings streng genommen keine Kommentare. Viele der hiesigen Blogeinträge sind nämlich nicht besonders kommentierenswert. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Was soll man schon zum siebenundsiebzigsten .gif der Woche sagen außer “LOL”, “wie süß <3" oder "Boah, ist das ekelig!". Und wenn's nicht das .gif der Woche ist, dann sind es meist Links auf Arbeiten und Artikel anderer Menschen, die meistens wiederum selbst eine Kommentarfunktion anbieten. Und da könnt ihr lieber - anstatt mir für das Auffinden eines interessanten Links zu huldigen - direkt dem eigentlichen Autor sagen, dass er da eine tolle Sache gemacht hat.
Schließlich noch der ernüchternde Fakt, dass sich hier, obwohl täglich mehrere hundert Leute vorbeikommen, nur ein winziger Bruchteil zu den Blogposts äußerst. Aus oben erwähnten Gründen ist das okay, aber es gibt nichts demotivierenderes als nur "1 Kommentar" oder, hier zum Glück seltener passiert, "0 Kommentare" unter einem gerade verfassten Text(chen) stehen zu sehen. Da denkt der gemeine Blogger (lies: ich), dass die Inhalte nicht gefallen, obwohl Kommentare bei Twitter & Co. zeigen, dass gerade das nicht der Fall ist. Also: Kommentare aus und ich habe den Eindruck hier wieder meine One-Man-Show ohne Rücksicht auf's Publikum abziehen zu können. Und davon habt ihr ja auch was.
Apropos Twitter & Co.: That's our Kommunikationskanal of choice now! Wenn euch ein Beitrag gefällt und ihr eure Meinung kundtun wollt, dann tut das bitte per Twitter, Facebook oder über das nächste große Social-Web-Werkzeug am Horizont. Was ja, wie gesagt, sowieso schon viele von euch tun. In der Regel bekomme ich das alles überaus erfreut mit. Falls ihr aber doch auf Nummer Sicher gehen wollt, dass mich etwas erreicht, schreibt mir einfach an
.
Und da diese Vorgehensweise ja ziemlich umstritten sein dürfte (und um das ganze hier ad absurdum zu führen), hier direkt mal wieder geöffnete Kommentare mit Bitte um eure Meinung.
Battlestar Galactica: The RPG
Das »Battlestar Galactica«-Remake ist eine der besten SciFi-Serien aller Zeiten, ganz klar. Schade, dass es kein ordentliches Videospiel zur Serie gibt1. Dachte sich wohl auch Doc Octoroc, 8bit-Koryphäe, den ich auch schon mit seiner 8-bit-Version von »Dr. Horrible« hier hatte, und hat Starbuck, die Adamas & Co. in ein Final-Fantasy-ähnliches RPG gepackt. Zwar nicht spielbar, dafür aber als überaus unterhaltsames Video – sofern ihr die Serie kennt. Falls nicht, solltet ihr sowieso nicht den Klick auf den Play-Button wagen, da es kleinere und größere Spoiler darin gibt.
(CollegeHumor Direktrpg, via Minds Delight)
- Dieses Online-Browser-Dingens habe ich zwar noch nicht getestet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur annähernd irgendwie gut ist. (Oder?) [↩]
McLuhans Lesetechnik
Surat Lozowick hat in Paddy Scannells Media and Communication (S. 131) folgende Beschreibung von Marshall McLuhans ungewöhnlicher Lesetechnik gefunden. War mir noch nicht bekannt, dass McLuhan so mehrere Bücher pro Tag überflog, unterstreicht aber einmal mehr, was für ein kauziger Kerl der Mann gewesen sein muss.
McLuhan was an avid but hasty reader. In the 1950s, he read, on average, five books a day and his method of dealing with them was to start at page 69 and scan it and the table of contents. If they contained useful information or ideas, then it was probably worth reading. He would then go through, reading only the right-hand pages because all books were too long and repetitious. He copied down relevant quotations onto index cards and filed them away.
.gif der Woche #76

In ein neues vergiftes Jahr, kann man nur mit zuckersüßen Katzengifs starten…
Der Tatortreiniger
Stefan Niggemeier berichtet heute über die NDR-Miniserie »Der Tatortreiniger«, von der ihr wahrscheinlich noch nie gehört habt. Weil der NDR quasi alle Spuren verwischt und die Serie unter den Teppisch gekehrt hat. Warum ist nicht so recht nachvollziehbar, da die wenigen Kritiker und Feuilletonisten, die es trotz der Quasi-Nachrichtensperre geschafft haben, sich den Comedy-Vierteiler mit Bjarne Mädel (Ernie aus »Stromberg«) anzusehen, überaus angetan sind. Niggemeier spricht sogar von der lustigsten deutschen Serie seit langem.
Gut also, dass man sich die erste Folge immerhin auf der offiziellen Facebook-Seite (Kostenpunkt: ein Like) und überraschenderweise auch auf der NDR-Seite ansehen kann. Und genau das werde ich jetzt tun habe ich nun getan und kann mich dem Lob nur anschliessen.
Corman’s World: Exploits of a Hollywood Rebel
Hier der Trailer zu »Corman’s World: Exploits of a Hollywood Rebel«, einer Doku über das filmische Schaffen von Roger Corman, dem King of B-Movies, der zwischen Frauenknast, Aliens und Bikergang über 400 Filme mit meist sehr geringem Budget mitproduzierte und bei dem Hollywoodgrößen wie Martin Scorsese, James Cameron und Francis Ford Coppola das Regieeinmaleins erlernten. In dem Film wird Cormans Karriere anhand von Interviews mit Kollegen wie u.a. Jack Nicolson, Robert de Niro und Quentin Tarantino nachgezeichnet, und das ganze sieht überaus vielversprechend aus. In den USA startete der Film bereits im Dezember, wann, wie und ob »Corman’s World« es nach Deutschland schafft, ist derzeit nicht bekannt.






