Zweiter Film dieses Jahr in der gestrigen Sneak Preview: Der koreanische Horror-, Action-, Drama- und Comedy-Film The Host, Original “Gwoemul”. Story-technisch unbedeutend, aber dann doch irgendwie groß: 2002 In den 70ern werden giftige Chemikalien in den Han-Fluss geschüttet. 2006 ist daraus ein menschenlutschendes Monster geworden, dass u.a. die Enkelin eines am Fluss gelegenen Imbissbetreiber verschleppt, da sein fauler Sohn bzw. der Vater des Mäd- chens im Monster-Tumult versehentlich das falsche Mädchen gerettet hat - und auch sonst ein ziemlicher Idiot ist (Eiweiß- mangel, ihr wisst schon). Nachdem die komplette Familie (samt arbeitslosem Akademiker) unter Quarantäne gestellt, zu einem Politikum wird und flüchtet, beginnt die kuriose Suche nach dem immer noch lebenden Mädchen.
The Host ist ein Actionhorror-Streifen der besonderen Art: Das Monster ist nur mäßig furchteinflössend, aber die geflüchtete Familie ist vom feinsten und die Seitenhiebe an Gesellschaft und Politik gern gesehen. So wird in den Nachrichten nebenbei erwähnt, dass der SARS-ähnliche Killervirus eigentlich nur wie eine stinknormale Grippe wirkt, was die verantwort- lichen Militärs jedoch nicht davon abhält Schädel aufzubohren oder Agent Yellow, eine personifizierte Wunderwaffe gegen Bioattacken zu zünden. Asianmovieweb sagt sogar, dass Gwoemul “ein Meisterwerk [ist] wie es nur das manchmal recht experimentierfreudige Korea zustande bringen kann!”
Ich hingegen sage, dass ich (trotz der dramatischen Wen- dungen gegen Ende des Films) gut unterhalten war und teil- weise gar an das geniale Shawn of the Dead erinnert wurde.



da ist doch wichtig 



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