Wie angekündigt lege ich noch ein paar Worte zu ein paar Bands nach, die ich während des Wochenendes gesehen habe. Vielleicht sogar in chronologischer Reihenfolge.
Kaizers Orchestra - Gesehen während wir auf Pete Doherty & Co. gewartet haben. Angenehm von dieser Band über- rascht. Muss mir unbedingt mal mehr von denen besorgen.
Babyshambles - Sollten Freitag um 16 Uhr spielen, haben aber - Oh, welch Überraschung - ihr Flugzeug verpasst…
Tomte - Als alter Tomte-Fan natürlich ein Muss. Haben nen netten Auftritt hingelegt und, Mensch, sah der Uhl gut aus auf der digitallen Leinwand. Lediglich “Die Schönheit der Chance” habe ich vermisst.
Paul Weller - Alter Rocker, den von uns niemand kannte. Das ist dann wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ein Teil von uns während seinem Auftritt lieber die Eisverkäuferin belästigte angrub.
Korn - Fand ich ganz gut, aber da fragt ihr besser Limpi, die als alter Korn-Fan hellauf begeistert war.
Nelly Furtado - Ja, ich habe mir, wie vorher überlegt, tatsächlich Miss “I'm like a bird” angesehen und muss sagen, dass die ersten paar Lieder absolut grauenhaft waren, was aber vornehmlich an der miserablen Akkustik lag. Die letzten vier Songs (Maneater, Like a bird, Turn off the light und Powerless) waren hingegen wunderbar - vermutlich haben sie bis dahin die Technik in den Griff bekommen.
Guns 'N Roses - Klar, wenn als Special Guest Axel Rose und seine Mannen kommen, dann sieht man sich das an. Die Eröffnung mit “Welcome to the Jungle” war natürlich gran- dios, dennoch gingen Freundin+ich etwas verfrüht, denn…
Babyshambles - Sie kamen doch noch. Zwar satte elf Stunden zu spät, aber immerhin. Auf der kleineren Club- Stage durften wir dann einen zugedröhnten Pete Doherty sehen, der Bierdosen umher warf, Bier über sich kippte, sein Mikrofon samt Ständer durch die Gegend schleuderte, neben den Songs von Down in Albion noch “Schni Schna Schnappi” sowie “What Katie did” von den Libertines sang. Kurzum die Babyshambles haben gerockt. Musikalisch auf jeden Fall ganz groß (trotz Verspätung)!
Metallica - Tag 2 begann dann für uns was später, nämlich erst mit Metallica. Aber mal ehrlich, die hätte man sich sparen können. Hat mir überhaupt nicht gefallen, weshalb wir dann zu In Flames gegangen sind…
Bloodhound Gang - Wie schon letztes Jahr ein absolut unterhaltsames Konzert. Außerdem dort gelernt: “Jens Lehmann fickt Oliver Kahn” - eine Information auf die man eindeutig nicht verzichten sollte.
Kaiser Chiefs - Solider Rock vom feinsten, of course.
Sportfreunde Stiller - Für mich DAS Konzert des Wochen- endes. Super (Fussball-)Stimmung, die Peter, Flo und Rüde da angerissen haben. Und die Lieder vom Konzeptalbum kommen live echt besser.
Franz Ferdinand - Obwohl ich ansonsten ein großer Fan von deren Musik bin, fand ich, dass der Funke nicht überge- sprungen ist, da keinerlei Stimmung. Für mich leider DIE Enttäuchung von Rock am Ring.
Depeche Mode - Alle Hits plus “John the Revelator” und schon konnte mich die Synthie-Pop-Band glücklich machen. “War mal was anderes”, wie Gamto ganz richtig sagte.
Bela B. - Hierauf habe ich mich als alter DÄ-Fan und da ich Belas Soloalbum ziemlich gelungen finde natürlich sehr gefreut. Wunderbares Abschlusskonzert, obwohl Bela nach eigenen Angaben nicht gerade “in bester Verfassung” war. Wie erwartet hat Bela auch den Non-Album-Track “Kauft nicht bei Nazis” gespielt, auf den ich hier bisher nicht ver- wiesen hab, was ich aber jetzt nachhole: Hier runterladen!
Ihr seht, ich, wir und alle anderen hatten viel Spaß. Sowohl auf als auch abseits des Festivals. Fotos und weitere Worte gibt's weiterhin hier. (Und jetzt ist Schluss mit diesem über- dimensional langen Stück Text.)


McFly am 06.06.2006, 18:30


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Lang, lang, mensch is das lang!
Nee, aber mal ernsthaft: klingt so als hättet ihr viel spaß gehabt! will nächstes jahr auch dahin.