Diesen Sonntag tickt der Sound of Sunday was anders als sonst. Statt euch Down- loadlinks zu einzelnen Titeln zu präsen- tieren, wollen wir diese Woche einmal alles verlinken - und zwar indem wir das frisch gestartete Napster Deutschland und dessen “Music-Flatrate” antesten. Sieben Tage lang kann man die nämlich kostenlos nutzen und sich so viele Songs runterladen wie man will.
Das klingt ja im ersten Moment alles mehr als verlockend. Ist es vielleicht auch - aber nur solange man sich die Musik nur auf einem der bis zu drei PCs anhören möchte. Sobald man CDs brennen will, zahlt man. 99 Cent kostet ein Track, ein Album kostet 9.95 Euro und die Music-Flatrate kostet 14.95 Euro im Monat. Sobald man die Flatrate allerdings kündigt, wandern alle runtergeladenen Tracks (natürlich bis auf die gekauften) ins digitalle Datennirwana.

Die Anmeldung bei Napster (und bei der Testwoche) gestaltet sich, solange man nicht PayPal nutzen will, relativ einfach. Kreditkarte oder Bankverbindung angeben - von PayPal würde ich abraten, denn das scheint irgendwie nicht zu funktionieren - und schon kann man sich alles an Musik runterladen, was Napster zu bieten hat > derzeit wohl 1.5 Millionen Songs. Anhören kann man sich auch alles und nette Channels gibt's zudem auch. Die Benutzeröberfläche wirkt etwas dahingekotzt und unübersichtlich und daher wirkt alles noch nicht so seriös und routiniert wie etwa bei iTunes oder gar Musicload. Im Magazin- & Community-Bereich kann Napster aber wohl eher als die Konkurrenz punkten, da man auch schnell nette Special über einzelne Interpreten findet oder auf die Musiksammlung anderer Nutzer zugreifen kann.

Die abonnierte Flatrate ist, denke ich, nicht schlecht, man sollte nur einen kompatiblen MP3-Player haben, denn dann kommt man erst richtig in den Genuss von Napsters Service. Für Nerds, Geeks und Hartz-IV-Empfänger die sowieso 24 Stunden am Tag mit ihrer geliebten Daddelkiste verbringen bleibt Napsters Abomodell hingegen eine nette Möglichkeit, um legal an all die Musik zu kommen, die sie haben wollen - zumindest so lange man bereit ist knapp 15 Oschen hinzu- blättern … jeden Monat … solange man seine Musiksammlung behalten will.





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Ich habe Napster seit 2 Tagen auf dem Rechner und schöpfe gerade das Testabo aus. Ob ich es dann behalte und 10 Euro dafür bleche weiss ich noch nicht. Das Design finde ich sogar besser als bei iTunes, obwohl ich einen mini habe.