Gadget Deathmatch: iPod vs. PSP

Der Kampf der Giganten ist ausgebrochen: Apple vs. Sony, iPod vs. PSP. Musik+Fotos+Video vs. Musik+Fotos+Video+ Spiele. Und das alles wirft die Frage auf, was man sich kaufen soll?!

Stellen wir uns vor, wir sind Zivildienstleistender und bekommen für’s Wasserkästentragen im Altenheim ein bisschen Kohle von Vater Staat zugesteckt. Zwar unter- bezahlt, aber hey, wir wohnen noch zu Hause und könnten das ganze Geld verprassen, wenn wir denn wollten. Zumindest einen Monatslohn und schon hätten wir eines der zwei genannten Gadgets zu unserem eigenen Staubfänger auserkoren. Also welches teure Gerät nun?

Beim Preis sind sich beide relativ einig. Damit man was mit der PSP anfangen kann, muss man schon den Preis des neuen iPods ausgeben. Farbtechnisch haben Apple und Sony auch Inzucht betrieben. Die PSP gibt’s in iPod-Weiss und den iPod in Playstation-Schwarz; tut sich also auch nix. Nun ja, Videos spielen sie beide ab, Musik auch und Fotos zeigen sie uns auch - ja, in der Hinsicht können ja fast schon Handys mithalten, hätten sie genug Speicherplatz. Was dann?

Wenn man spielen will, braucht man die PSP. Aber will ich spielen? Die ultimative Killer-Application ist schließlich noch nicht herausgekommen. Wenn Tekken Portable oder ein vernünftiges Metal Gear erscheinen würde, wäre die Sache geritzt. Also auf der Spieleebene hat die PSP gewonnen, ganz klar. Der iPod hingegen wird gewinnen, wenn’s um Benutzerfreundlichkeit geht - dank iTunes und Music Store, der nun auch Videos und vielleicht sogar bald TV-Serien verkauft. So eine Plattform fehlt bei Sony hingegen vollkommen …

Wären wir also Zivildienstleistender, dann könnten wir uns nicht entscheiden und würden unseren Unmut in ausschwei- fende Blogeinträge pressen. Logisch betrachtet würden wir ja tendenziell mit der PSP liebäugeln, wenn nicht langsam immer mehr Killer-Applications für den äußerst preiswerten Nintendo DS erscheinen würden - aber das ist eine andere Geschichte.

Und übrigens könnten einen Zivildienstleistenden die genannten Produkte schon viel eher überzeugen, wenn die Hersteller ihm kostenlos Testversionen zusenden würden, denn Zivildienstleistende sind knapp bei Kasse, wissen Sie.

18.10.2005 by Eay

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