Guten Morgen zusammen (beim nächsten Piepton sind es übrigens 18:38 Uhr). Wie schon heute Nacht angebloggt, jetzt etwas über Limpis und meinen Besuch beim Kölner Ringfest gestern Nachmittag. Warum waren wir da? Wegen der genialen Hamburger Band Kettcar. Obwohl das Ringfest nach dem Umzug der Musikmesse Popkomm nach Berlin ordentlich an Qualität und Quantität eingebüßt hat, kann man sich ein Highlight wie Kettcar einfach nicht entgehen lassen. Und erst recht nicht für lau.
Das dachten sich anscheinend auch einige andere Fans der kettcar’schen Musik. Nachdem Chulcha Candela, die Band vor Kettcar, die irgendwie an die Pseudo-Popper von Seeed erinnerten, die Bühne verliessen, kamen mehr und mehr Leute vor die Einslive-Bühne geströmt. Dann gab’s einen einstündigen Mix der beliebtesten Kettcar-Songs und ein paar erzählte Geschichtchen, die die Zeit zwischen den technischen Problemen überbrückten. Und die Billanz nach dem Mini-Konzert: Gut, wie immer. Als ich Kettcar zum ersten Mal auf dem area4-Festival gesehen habe, waren sie zwar was besser, aber das könnte auch an der geilen Atmosphäre im Zirkuszelt, in dem sie gespielt haben, liegen. Aber hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Nach Kettcar betraten die Ohrbooten die Bühne, die derzeit ordentlich von Spreeblick gepusht. Die mussten allerdings damit klarkommen, dass immer mehr Leute die Location verliessen, weil man ja schließlich nur für Kettcar gekommen war. Ich fand die Ohrbooten, im Gegensatz zu Limpi, zwar nicht schlecht, aber nun ja, ich bin halt auch nur wegen Kettcar gekommen.
Übrigens eine komische Sache, die Hamburger um 14:00 Uhr als zweiten Act auftreten zu lassen, aber … das Pro- gramm wurde halt von Rundfunkgebühren finanziert. (Puh, dieser Text ist lang geworden.)






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