Dass Hitman, die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels, kein großes Kino werden würde, war mir ja von Anfang an klar. Dass Timothy Olyphant die totale Fehlbesetzung für Agent 47 ist, auch. Aber zumindest mit solider Action, dem Spiel nachempfunden, habe ich gerechnet. Doch siehe da: Der Hitman redet im Vergleich zum digitalen Vorbild quasi ununterbrochen und möchte lieber Bond als Léon sein. Hinzu kommt, dass er offensichtlich asexuell geworden ist und ein Ninja. Wann hat man 47 im Spiel mit Schwertern kämpfen sehen? Und warum bringt der Olyphant-47 seine Zielpersonen immer auf dem umständlichsten Weg samt sämtlicher Begleitung um? Details zur wirren Story und den Logikfehlern erspare ich euch an dieser Stelle. Klar, gibt es hier und da nette Bezüge zum Spiel, aber meiner Meinung nach hätte selbst unsere lebende Spieleverfilmungsmaschine das Ding nicht mehr versemmeln können. Und warum zum Teufel hat man nicht den Transporter Jason Statham genommen?
Hitman – Jeder stirbt im Kino
5 Kommentare




Tonito am 21. Dezember 2007
Ich hab mich ganz gut amüsiert … kenn aber die Spiele nicht … aber Statham wär wirklich besser gewesen.
mrrogers am 22. Dezember 2007
mach mir mal mut ich gehe gleich in den film
Eay am 22. Dezember 2007
Ja, dann wirst du auch sehr viel Mut brauchen. (Bin gespannt, was du nachher sagst…)
mrrogers am 23. Dezember 2007
also ich brings auf den punkt: kacke
Robert am 31. Dezember 2007
Im zweiten(?) Teil kann man den Ninjas das Schwert abnehmen und damit kämpfen….ätsch