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Einträge vom April 2007.

‘Aqua Teen’-Kinofilm im Fernsehen

Mein Gott, ich liebe die Aqua Teen Hunger Force. So wie ich eigentlich alles von adult swim liebe. Und zum 1. April haben sich die Jungs was besonderes einfallen lassen: Seit Wochen kündigte man im Fernsehen an, dass der Kinofilm Aqua Teen Hunger Force Colon Movie Film For Theaters bereits am 1. April im Fernsehen laufen würde bevor er ins Kino kommt. Warum? Laut eigenen Angaben, “because we’re fucking crazy!”

Und wer am 1. April adult swim einschaltete, bekam den Film auch tatsächlich zu sehen. Jedoch mit Haken: Während die ersten Minuten ganz normal anliefen, wurde später in eine Film-im-Film-Ansicht gewechselt und der ‘Aqua Teen’-Kinofilm lief in einer Miniversion neben dem normalen Programm weiter. Finde ich persönlich genial, aber das könnt ihr euch wohl denken. Wer’s selbst sehen will, klickt sich zu YouTube. Watch it while it’s hot.

Update: Interessierte sollten sich auch die Website zum Film ansehen, wo’s zwei äußerst verwirrende Trailer, nettes Artwork und eine 1996er Low Bandwidth Site gibt.

Der Ausverkauf geht weiter

Vor wenigen Minuten hat meine Lieblingsprostituierte mein Lieblingsblogger Fabu sein Blog für satte 655 Euro an den Mann gebracht. Da frag ich mich natürlich, was eayz bringen würde? Ein Sack Kartoffeln wäre schon drin, oder? Oder gar ein Kasten Oettinger? Vielleicht sogar Kölsch? Angebote nehme ich absofort ganz öffentlich in den Kommentaren entgegen.

Die Pseudo-DRM-Befreiung


Ich versteh euch wirklich nicht mehr (und das kann man auch den Kommentaren in meinem Lifestream entnehmen): Da gewähren euch Apple und EMI für einen Aufpreis von 30 Cent ein Recht, das eigentlich selbstverständlich sein sollte – nämlich dass ich mit meiner rechtmäßig erstandenen Musik machen kann was ich will – und alle jubeln. Und damit keiner merkt, dass die Sache eigentlich stinkt und keiner meckert gibt’s eine höhere Datenrate “für Genießer”, deren arme Ohren ja schon seit Jahrzehnten von den grausamen CDs verprellt werden, zum DRM-freien Aufpreis dazu. Alles ist gut. Alle sind glücklich.

Diese ganze Geschichte ist einfach nur ein PR-Gag, pure Publicity. Anstatt “Abzocke: Apple und EMI erhöhen Preise statt Kundenzufriedenheit” liest man “Sensation: Apple und EMI schaffen DRM ab”. Hallo? Das stimmt ja nicht mal: DRM-verseuchte EMI-Songs gibt’s weiterhin für 99 Cent. DRM-freie Songs für 99 Cent, das wäre die Sensation gewesen. So klappt’s jedenfalls nicht mit dem Aufschwung, prophezeie ich. Und Disclaimer: Ich mag ja sonst auch so ziemlich alles, was auch Cupertino kommt, aber diese Aktion ist schlicht Bullshit.

PS: Glaubt irgendjemand, dass die Preise für DRM-freie Lieder im iTunes Store jemals wieder unter 1,29 Euro fallen werden? Ich bezweifele das stark…

Götter gegen Steaks

Ich habe mir, wie ja schon lange angekündigt, am vergangenen Erscheinungsfreitag die neuen Alben der Gods of Blitz und der Beatsteaks gekauft. Zwei CDs, zwei Berliner Bands, ein Fan: ich. Mir scheint’s als wäre es Zeit für einen Ersteindruck. Nun denn…

Sowohl Reporting a Mirage von den Gods of Blitz als auch Limbo Messiah von den Beatsteaks sind etwas über eine halbe Stunde lang. Und es gibt feinsten Alternative-Rock, hier wie da. Sprich: beide Platten sind gut und können, wenn man auf deren Musik steht, ohne weiteres gekauft werden. Da die neuen Songs der Beatsteaks wie gesagt gut, aber weniger Ohrwurm- charakter haben als noch auf Living Targets und vor allem Smack Smash, und die Gods of Blitz mit dem neuen Album nicht ganz “ihr Rad” neu erfinden wollen, sondern wunderbar an meine Lieblingsplatte 2005 anschliessen, gefällt mir Reporting a Mirage im Moment einen Ticken besser. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und gewiss ist, dass die Beatsteaks sobald man sie live gesehen hat, noch mehr gefallen.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch was rocken…

Kommerz-Gimmick: Reporting a Mirage und Limbo Messiah bei iTunes kaufen!

Eay bei Big Brother

Heute habe ich’s endlich geschafft mich ein bisschen in die PHP-Kiste zu zwängen und habe meinen Lifestream fertiggestellt. Was das ist? Eine chronologische Übersicht meiner Online-Aktivitäten. All meine Blogs, meine Kommentare auf anderen Webseiten und meine Fotos vereint an einem wunderschönen Ort, der sogar twitter eine Darseinsberechtigung gibt.

Äußerlich und namenstechnisch ist der ganze Spaß an den Lifestream von Michael Heilemann angelehnt. Die Technik dahinter ist aber eine andere und setzt voll und ganz – wer, ja wer hätte es gedacht? – auf die Feeds der entsprechenden Services. Wer nur Bahnhof versteht, sieht sich’s am besten einfach mal an.

Mein Kopf macht Ferien

Bei unserem Berlin-Aufenthalt sind wir meinem kleinen Bruder zur Liebe in Rowan Atkinsons letzten Bean-Auftritt Mr. Bean macht Ferien gegangen. Freundin+ich hatten den Film schon auf Grund des Trailer als grottenschlecht abgestempelt. Doch, hach, was soll ich sagen? Obwohl sich unsere Blicke im Kino gelegentlich motiviert durch Unverständnis und gepaart mit kopfschütteln trafen, war’s nicht sooo schlimm wie erwartet. Man musste gelegentlich schmunzeln, während die jüngeren Zuschauer sich um uns herum regelrecht wegwarfen. Mr. Bean ist halt so 1990 und hat 2007 eigentlich nichts mehr zu suchen. Schön, dass du da warst. Schön, dass du nun gehst.

The Berlin Invasion

Wir sind mittlerweile aus unserer Hauptstadt zurückgekehrt. Wir haben das übrliche Touri- Programm durchgehauen und vor Ort im Kino den besten Film aller Zeiten gesehen und haben mein Auto mit frisch geklauften, polnischen Bauteilen bestückt. Außerdem sind wir wie wild clubgetourt (hier ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden!) und ich war durchgehend total ausgeschlafen und nüchtern. Des weiteren haben wir gelegentlich in der Zusammen- fassung unseres Kurztrips gelogen und konnten beobachten wie positiv eayzlies das Berliner Stadtbild beeinflussen können.

Brandenburger Tor Reichstag Russisches Denkmal eayzlies feat. Scientology

Als Berlin-Touris mussten wir natürlich auch Knut beäugen. Also waren wir im Berliner Zoo (doch Vorsicht!) und als wir dachten Knut gefunden zu haben, mussten wir traurigen Herzens feststellen, dass wir nicht Knut, sondern ein kleines Nilpferd bestaunten. Schließlich konnten wir ihn doch noch von weit weg sehen und umfärben, woraufhin wir ihn zu einem braunen Mutterbären gesteckt haben. Den Hauptbahnhof und das Mahnmal haben wir nun auch mal begutachten können, dort aber davon abgesehen eayzlies draufzukleben. Soviel dazu, jetzt geht’s weiter mit dem üblichen Programm.

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