eayz.net · Popkulturblog · seit 2003
Skip to content

RoboGeisha Jul 03

Es ist ganz offensichtlich: was Citizen Kane für das 20. Jahrhundert war, das wird RoboGeisha für das 21 Jahrhundert. Da bin ich mir sicher, ist doch niemand geringeres als Noboru Iguchi, das Mastermind hinter Machine Girl (wer’s nicht kennt, hier der Trailer), für den ultimativen Kampf der Geishas verantwortlich. Erscheinen soll das trashige Ganze im nächsten Jahr, zur Einstimmung hier schon mal der äußerst bizarre Trailer (aber Achtung: beide Trailer sind auf eine äußerst merkwürdige Weise nichts für den Arbeitsplatz (nsfw!) oder für Kinderaugen).


(YouTube Direktgeisha, via)

Bentō: Lunchbox-Kunst Jul 03

Das Bentō, so lehrt uns der Anhalter die Wikipedia, ist “eine in Japan weit verbreitete Darreichungsform von Speisen, bei der in einem speziellen Kästchen mehrere Speisen durch Schieber voneinander getrennt sind”. Auch die Kästchen selbst heißen Bentō und sind sowas wie das japanische Pendant zu unserer Butterbrotdose, nur eben nicht auf eine bestimmte Speise begrenzt. Darüber hinaus ist das Zubereiten eines Bentō eine Art Liebesbeweis, bei dem “ein Mädchen einem Jungen (niemals umgekehrt) [...] besonders kunstvoll arrangierte Bentōs schenkt – in der Hoffnung, dass eine solche Gelegenheit für ein gemeinsames Essen die Beziehung vertieft”.

Und es wäre natürlich keine japanische Tradition, wenn das Anordnen der Speisen nicht auf ein besonders kunstvolles Level getrieben würde. So gibt es natürlich auch allerhand popkulturelle Bentōs mit Motiven von Star Wars, den Simpsons & Co.. Hier ein paar sehenswerte Vertreter dieser Zunft (ein Klick auf’s Bild führt euch zu der entsprechenden Quelle):




Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und von seiner Liebsten auch ein eigenes Bentō einfordert oder noch besser freiwillig eins von ihr bekommt *zaunpfahlwink*, der findet etwa auf Pikkys Adventures in Bentomaking-Blog (oben vertreten mit dem Lost-Bentō) viele weitere Gerichte, teils sogar mit Schritt für Schritt-Anleitung zum nachbasteln nachzubereiten. Oder hier: jemand der seine Bentōs nach Albumcovern gestaltet. Eine flickr-Suche nach Bento offenbart zudem auch einige essbare Kunstwerke. Na dann, guten Appetit!

Angelika Express – Dich gibt’s nicht Jul 02

Dieser Tage wurde das Video zu “Dich gibt’s nicht”, meinem Lieblingssong vom Angelika Express-Album “Goldener Trash”, uraufgeführt. Und gut ist’s geworden! Also Grund genug für jeden einzelnen von euch, sich’s selbst mal anzuhören und -zusehen und danach zwecks Ohrwurmdauerhaftigkeit iTunes, Amazon (MP3) oder den benachbarten, kurz vor der Pleite stehenden Plattenladen aufzusuchen und sich mit Song und/oder Album einzudecken, der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen und die eigenen Besitztümer zu mehren. Auf, auf, lohnt sich!


(YouTube Direktgibtsdoch, via)

Und hey, diese Empfehlung hat nichts damit zu tun, dass ich das Album als Förderer mitfinanziert habe. Empfehlungen hier gibt’s nämlich nur im Tausch gegen Qualität (was im Bezug auf meine Tätigkeit als Förderer nur einmal mehr meinen unbestreitbar guten Geschmack verdeutlicht… :jaja: ).

Der Geist der vergangenen Freundin Jul 01

Man kennt das ja: die Mädels sehen sich gerne Romantic Comedies an, wir Jungs stehen auf Brachialgewalt, Autos und, ja, Möpse1 (womit wir bei Transformers 2 wären, aber das Review kommt später). Umso verwunderlicher also, wenn einer meiner männlichen Freunde mich auf einen dieser vermeintlichen “Mädchen-Filme” aufmerksam macht und empfiehlt die Freundin dahin auszuführen, weil die auf jeden Fall ihren Herzschmerz-Spaß haben wird, ich mich aber auch richtig amüsieren werde2. So geschehen bei Der Womanizer. Also die Freundin eingepackt und ab ging’s ins hiesige Kino.

Und das gab’s zu sehen: Connor Mead (Matthew McConaughey) ist Frauenheld aus Überzeugung, beendet schon mal drei parallel stattfindende Beziehungen per iChat-Konferenz und frönt ansonsten seinem extravaganten Leben als Mode- und Celebrity-Fotograf. Dass sein kleiner Bruder kurz davor ist, vor den Traualtar zu treten, verläuft daher natürlich völlig konträr zu seinem Lebensstil. Also macht Connor sich auf, seinen Bruder zur Vernunft zu bringen und die Ehe zu vereiteln. Vor Ort angekommen gelingt ihm das zunächst ganz gut. Nur die Anwesenheit seiner Jugendliebe Jenny (Jennifer Garner) als Brautjungfer setzt ihm etwas zu. Das verändert sich schlagartig als Connor auf den Geist seines verstorbenen Onkels Wayne (Michael Douglas) trifft, der ihn nach dem Tod seiner Eltern aufgenommen und zu dem gemacht hat, was er heute ist. Nun aber schickt eben dieser Onkel Wayne ihm den Geist der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht Freundin vorbei, damit Connor doch noch die Kurve kriegt und nicht wie einst Wayne als einsamer Playboy altern muss…

Der Womanizer ist in jeder Hinsicht ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist’s das übliche, wohl romantische Hin und Her, dass die Frauen unter uns schon im Schlaf runterbeten können, aber anbetracht des Erfolgs dieser Filme scheinen sie dies ja äußerst gerne zu tun. Sicherlich haben diese Filme zwar auch ihre Daseinsberechtigung, wären hier aber nicht weiter der Rede wert.

Womit wir bei der anderen Seite der, so die deutsche Tagline, “Nacht der Ex-Freundinnen” wären: What the fuck? Ein toter Playboy-Onkel, der von niemand geringerem als Michael Douglas verkörpert wird und seinen zuvor so selbstsicheren und -bewussten Neffen mit drei Geistern vor dem Verderben retten will und dabei fast in den Wahnsinn treibt? Seriously? Klingt wie Ende der 80er, prädestiniert zum Recycling im werktäglichen Sat.1-Abendprogramm. Aber gerade das, denke ich, ist es, was den Reiz des Films ausmacht: Ich habe den Film völlig unwissend, um seine Handlung, lediglich wegen der Empfehlung angesehen und ständig schwirrte mir ein “Das kann doch nicht deren ernst sein?” durch den Kopf. Und das, liebe Filmschaffende, kann manchmal auch etwas gutes bedeuten. Was es hier tat. (Dass Der Womanizer letztendlich doch wieder in die altbekannten Handlungsmuster verfällt, ist zwar schade, aber hey: der Weg ist das Ziel.)

EMDb – Rating: 3/5

  1. eayz.net – Puts the Quality back in Film Reviews! []
  2. Und das ohne Hugh Grant, der zumindest für mich schon einige dieser herzzerreißenden Komödien ins überaus Erträgliche gerettet hat. []

Droidmaker Jun 30


Michael Rubin hat sein viel gelobtes Buch Droidmaker von 2005, das aufzeigt, wie George Lucas und seine Weggefährten den Film revolutionierten und nebenher Computergeschichte schrieben, kostenlos als PDF in sein Blog gestellt. Wenn’s euch gefällt, dann solltet ihr euch natürlich auch noch die Papierausgabe zulegen, aber wem sag ich das, Fellow-Piraten? (via)

Ghostbusters simpsonized Jun 29


Keine Woche ohne neue, geniale Springfield Punx wie’s aussieht (vorher auf eayz: The Dark Knight, Marvel, Lost und alle anderen simpsonized): Dieses Mal hat Fraser die Ghostbusters simpsonisiert™, inklusive Slimer, Janine und natürlich dem Marshmallow-Mann, und es sieht wie immer aus als wären die Figuren der Serie bzw. Matt Groenings Feder selbst entsprungen.

Piratensendung Jun 29

Beim Radio G, wo man uns zuletzt über die verschwörerischen Bestrebungen von Pharmakonzernen und Regierungen aufklärte, gibt’s aktuell ein Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Piratenpartei. Wer keine Ahnung hat, wovon die Rede ist und gerade an Somalia denkt, sollte sowieso unbedingt reinhören, wer sich schon mit den Piraten auseinander gesetzt hat, erfährt aber dennoch einiges interessantes. Zum Beispiel wie sie sich auf’s Superwahljahr vorbereiten und wie die Zukunft der Freibeuter aussehen könnte.


(Radio-G Direktpiraten)

.gif der Woche #22 Jun 29


Ganz ohne MJ komm ich wohl nicht aus der Nummer raus…

HIMYM, die Fünfte Jun 28

Mark your calendars, HIMYM fans! Season 5 premieres Monday, Sept. 21 @ 8:00/7:00c on CBS! (via)

Ich fand die vierte Staffel ja eher schwach, auch wenn sie zum Ende hin wieder deutlich besser wurde. Dennoch bleibt How I met your Mother die beste Sitcom aller Zeiten und ich freue mich wie Barney Bolle auf die nächste Staffel.

Best Twitter-Client ever: TwypeWriter Jun 28

Diese Jungs hier haben offensichtlich zu viel Zeit und offensichtlich von den Tweeties und TwitterFons dieser Welt die Schnauze voll, so dass sie kurzerhand den besten Twitter-Client aller Zeiten gebastelt haben: eine Schreibmaschine, die neue Tweets ausgibt. Twittern selbst scheint damit jedoch nicht möglich zu sein, aber auch so: coolste nerdigste Papierverschwendung ever.


(flickr Direktmaschine, via)

Der überraschenderweise einfachste und beste Weg die Mighty Mouse zu reinigen Jun 28

(Aus unserer losen Reihe “Hausmütterchen Eay hilft weiter”…)

Welcher Mighty Mouse-Nutzer kennt es nicht? Der Scrollball zickt rum. Die Lösung: Tuch anfeuchten und unentwegt über’s Bällchen rollen. Wenn das jedoch partout nicht helfen will, bleiben einem zwei Möglichkeiten: man zerlegt die Maus in ihre Einzelteile (diese äußerst fummelige Angelegenheit hat Julian hier bestens videodokumentiert) und – wenn es euch da geht wie mir – zerstört diese unfreiwillig währenddessen oder man kauft sich ne neue. Bei 50 bzw. für die Bluetooth-Variante 70 Oschen fällt das jedoch nicht ganz so leicht – vor allem wenn man zwei, drei Monate später wieder vom funktionsunfähigen Scrollball geplagt wird und das Spielchen von vorne beginnt.

Nachdem ich meine Jahre alte Mighty Mouse die ersten Male tatsächlich mit einem feuchten Tuch reaktivieren konnte, stellte sie vor rund einem halben Jahr ihren Scroll-Dienst ein. Unglücklich, aber relativ egal. Da ich aber seit einigen Tagen im Besitz eines neuen Macs bin, wollte ich nicht weiter auf’s Scrollen verzichten und vor einigen Abenden fand ich schließlich die reinigende Erleuchtung als die Freundin

Kannst du das bitte mal wegwerfen?

zu mir sagte und mir eines ihrer Abschminktücher überreichte. Meiner einer hatte einen superben Geistesblitz (die ziehen Schmutz Schminke an und sind offensichtlich pH-neutral – das kann nicht schlecht für Mäuse-Technik sein!) und die nächsten fünf Fernsehminuten rubelte ich gänzlich jugendfrei den schon abgeschriebenen Scrollball vor mich hin. Tada!: Angestöpselt und wieder wie am ersten Tag. Links, rechts, oben, unten – alles geht!

Also bevor ihr euch die Zerlegungsprozedur antut oder Apple erneut Geld in den Rachen werft, einfach die nächste Drogerie aufsuchen und für ungefähr 2 Euro zwei Dutzend Abschmink-/Reinigungstücher gekauft (ich hab übrigens die oben abgebildeten Tücher von der Rossmann-Hausmarke benutzt). Funktioniert wunderbar, so dass ihr wieder wie die Weltmeister vor euch hinscrollen könnt!

Poster gegen häusliche Gewalt reagiert mittels Eye Tracking auf Blicke Jun 27


Obiges Bild zeigt ein Poster von Amnesty International, das äußerst innovativ verdeutlicht, wo die Werbereise wohl mittelfristig hingeht: Mittels Eye Tracking verändert das Poster nämlich, passend zur Aussage “It happens when nobody is watching”, je nachdem ob es betrachtet wird oder nicht, das Bild. Wenn kein Passant hinguckt, zeigt es einen Mann, der seine Frau verprügelt. Sobald jemand hinguckt, täuschen die beiden hingegen eine glückliche Familie vor. Äußerst genial und sicherlich äußerst wirkungsvoll.

Hello Wars Jun 26


Was passiert, wenn Star Wars, die Fanboy-Ikone schlechthin, mit Hello Kitty, der Kultfigur aller H&M-Fangirls, verbindet? Man bekommt supersüße Stormtrooper, Wookiees und Druiden mit rotem Schleifchen! Verantwortlich dafür ist diese Webseite, die jedoch zur Zeit etwas überlastet scheint. Deshalb hier ein Blogeintrag vom Hello Kitty Junkie und zur flickr-Gruppe, wo’s mehr der Hello-Wars-Sticker zu bestaunen gibt. (thx & via Limpi!)

Band of Brother-Nachfolger: The Pacific Jun 25

Dass ich vor einigen Wochen erstmals Band of Brothers gesehen habe und ziemlich begeistert von der zehnteiligen HBO-Miniserie von 2001 war, wissen meine Follower ja bereits. Umso erfreulicher ist’s, dass mit The Pacific im März nächsten Jahres eine weitere Weltkriegs-Miniserie bei HBO starten soll. Ebenfalls von Steven Spielberg und Tom Hanks produziert, ebenfalls in zehn Teilen, nur wird dieses Mal halt nicht der Krieg in Europa, sondern die Gefechte mit den Japanern wiedergibt. Bleibt zu hoffen, aber davon gehe ich eigentlich aus, dass die Serie genauso gut wie ihr BoB wird. Gegen die Wartezeit hier der Trailer (mit Dank an Nerdsnacks für den Tipp!):


(YouTube Direktpazifik)

Eine Frage der Ehre Jun 25

Da ich ja derzeit das Privileg besitze an einem frischen, unverdorbenen Mac zu arbeiten, der noch größtenteils den Werkeinstellungen entspricht, ist mir beim Abchecken von eayz aufgefallen, dass die Farben etwas anders wirken als auf meinem Windows-Rechner oder meinem alten iBook. Von daher eine Frage an euch, verehrte Leserinnen und Leser:

  • Kann es sein, dass das Grün (Header, Links) und Grau (Navigation, Datum) zu hell sind?
  • Bonusfrage: Ist die Schrift zu klein? (Font-Gurus dürfen gerne Gegenvorschläge machen!)

Um vielfache Antwort in den Kommentaren wird gebeten, damit ich mir einen Eindruck vom farbenfrohen Ausmaß machen kann. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 ...67 68 69 Nächste
eayz Logo // created by Stefan G. // some rights reserved // Feed